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Klaus Rittland

Klaus Rittland (* 18. März 1861 (oder 1864) in Dessau ; † 5. Dezember 1920 in Berlin) war das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Elisabeth Heinroth, geb. Rindfleisch.

Die aus Dessau stammende Elisabeth Heinroth war die Tochter des Assessors Albrecht Rindfleisch und die Schwester (Nichte?) des Mediziners und Pathologen Georg Eduard von Rindfleisch. Sie lebte sieben Jahre mit ihrem ersten Ehemann, einem Kommerzienrat Bosch, in Ägypten, lernte den Orient und das südliche Europa gründlich kennen und verfasste über ihre dortigen Erfahrungen ihr erstes Buch: "Unter Palmen. Roman aus dem modernen Ägypten". Aus dieser Ehe resultierten zwei Söhne. Nach der Scheidung kehrt sie mit den Söhnen nach Deutschland zurück. Es folgten Aufenthalte in Celle, Weimar und Göttingen. Hier heiratete sie den Juristen Wilhelm Heinroth, der 1909 zum Präsidenten des Berliner Kammergerichts berufen wurde. In Berlin nahm Elisabeth Heinroth am gesellschaftlichen Leben der Stadt teil. Bis zu ihrem Tode 1920 veröffentlichte sie insgesamt 17 Bücher, zumeist gesellschaftskritische Unterhaltungsromane, fast alle beim Dresdner Verleger Carl Reißner und ausschließlich unter dem Pseudonym Klaus Rittland.

Zu ihren erfolgreichsten Werken gehören die Romane "Auf neuen Wegen" "Frau Irmgards Enttäuschungen" und "Frühlingsgewitter".

Werke (Auswahl)

Literatur

Eine knappe, abschätzige Biographie der Autorin findet sich in:

Personendaten
Rittland, Klaus
Heinroth, Elisabeth (wirklicher Name); Rindfleisch, Elisabeth (Geburtsname)
deutsche Schriftstellerin
18. März 1861 oder 1864
Dessau
5. Dezember 1920
Berlin