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Standardbriefsendung

Die Deutsche Bundespost führte zum 1. März 1963 den Begriff "Standardbriefsendungen" ein. Es waren Briefsendungen bis 20g, die sich zur maschinellen Bearbeitung eignen. Für Standardbriefsendungen wurde eine geringere Gebühr erhoben als für gleichschwere andere Sendungen. Eine Übergangsregelung, bis zum 31. Dezember 1965, erlaubte die Umstellung auf die neue Maßbegrenzung.


Die Postordnung von 1964 gibt die Maße für Briefe wie folgt an

Zum 1. April 1993 wurde der Briefdienst neu geregelt. Seit dem haben wir 4 Basisprodukte mit folgenden Maßen

Die Sendungsarten Drucksache und Briefdrucksache entfallen.

Die Massendrucksachen werden unter der Bezeichnung Infopost zunächst bis zum 31. August 1993 in der gewohnten Form weitergeführt. Ab 1. September1993 werden dann auch hier die Basisprodukte eingeführt, allerdings nicht generell mit Einheitspreisen. (Dadurch wird Infopost zu einer fast wissenschaftlichen Sache)

Die Postwurfsendung erhält unter der neuen Bezeichnung Wurfsendungen neue Gewichtsgrenzen und variablere Zustellmöglichkeiten als bisher.

1995 wurde die Deutsche Bundespost privatisiert.