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Pupping

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Eferding (EF)
Fläche: 13,2 km²
Koordinaten: 48° 20′ N, 14° 0′ OKoordinaten: 48° 20′ 10″ N, 14° 0′ 0″ O
Höhe: 270 m ü. A.
Einwohner: 1918 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4070
Vorwahl: 07272
Gemeindekennziffer: 40 509
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pupping 13
4070 Pupping
Offizielle Website:
www.pupping.at
Politik
Bürgermeister: Leonhard Wenzelhuemer (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(25 Mitglieder)
13 ÖVP,
9 SPÖ,
3 FPÖ

Pupping ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Eferding im Hausruckviertel mit 1.906 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Eferding.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Pupping liegt auf 271 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,9 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,2 km². 15,9 % der Fläche sind bewaldet, 62,9% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Wappen

Offizielle Beschreibung des am 18. Februar 1980 verliehenen Gemeindewappens: In Grün über einem silbernen Zwillings-Wellenbalken eine goldene, mit einem grünen, lateinischen Kreuz bestickte Mitra; zwischen deren goldenen, nach beiden Seiten herabhängenden Bändern ein goldenes, schräglinks gestelltes Beil. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Grün.
Die grüne Farbe symbolisiert die Fruchtbarkeit des Gebiets, die Wellenbalken die Donau. Mitra und Beil sind das Zeichen des 994 in Pupping gestorbenen heiligen Wolfgang.

Geschichte

Pupping wurde 994 erstmals urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit dem Tod des Bischofs Wolfgang von Regensburg, der am 31. Oktober 994 in der Kapelle des heiligen Othmar in Pupping gestorben ist.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Sehenswürdigkeiten

Klosterkirche Pupping: Die 1879 eingeweihte Kirche wurde an der Stelle der früheren Kapelle zum hl. Othmar erbaut. Am 31. Oktober 994 verstarb der hl. Wolfgang vor dem Altar der Kapelle.

St.-Wolfgang-Kapelle: Die Kapelle in der Ortschaft Brandstatt wurde an jener Stelle errichtet, an der der Bischof Wolfgang von Regensburg mit dem Schiff von Passau kommend, an Land gegangen sein soll, bevor er in die St.-Othmar-Kapelle nach Pupping gebracht wurde.


Verkehr

Straßen

Der Ort liegt an der Nibelungen Straße B 130.

Bahn

Das Ortszentrum ist durch die Bahnhaltestelle Pupping der Aschacher Bahn erschlossen. Eine weitere Bahnhaltestelle liegt in der Ortschaft Leumühle. Der Eisenbahn-Güterverkehr auf der Aschacher Bahn ist bedeutend, der Personenverkehr beschränkt sich derzeit auf ein Zugpaar an Werktagen und auf ein Zugpaar an Wochenenden (Stand 2008) und Sonderverkehre zur Puppinger Gemüsemesse.

Bus

Pupping liegt an den Buslinien:

Fahrrad

Der Donauradweg R1 (Passau - Wien) führt über Pupping (Ortsteil Brandstatt).

Flugplatz

Auf dem Gemeindegebiet liegt der Flugplatz Eferding (ICAO-Code LOLE) mit Graspiste.

Schiff

Im Ortsteil Brandstatt liegt eine Schiffsanlegestelle der Donau.

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: