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Karl-Heinz Schwab

Karl-Heinz Schwab (* 22. Februar 1920 in Coburg; † 17. Januar 2008 in Erlangen) war ein deutscher Jurist und emeritierter Professor für bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht.

Schwab legte nach dem Kriegsdienst 1947 das erste juristische Staatsexamen in München ab. Er wurde mit einer sachenrechtlichen Arbeit bei Leo Rosenberg promoviert und trat nach dem zweiten Staatsexamen 1950 als Assessor in den bayerischen Staatsdienst ein. Seine Habilitation im Jahr 1953 befasste sich mit dem Streitgegenstand im Zivilprozess.

Daraufhin folgte Schwab einem Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, wo er den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit innehatte; 1956 wurde er Dekan der Juristischen Fakultät und im folgenden Jahr Rektor der Universität. Während der 1960er Jahre und Anfang der 1970er Jahre erhielt Schwab Rufe nach Münster, Köln und Hamburg. Den folgenden Ruf nach München nahm er an; kurz darauf folgte er dem erneuten Ruf nach Erlangen. Während seiner Hochschullehrertätigkeit war Schwab Mitglied des Stadtrats von Erlangen und im Verwaltungsrat des Bayerischen Rundfunks.

Insgesamt drei Festschriften befassten sich mit dem Werk Schwabs.

Schwab war von 1972 bis 1990 Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, von 1984 bis 1990 als deren Präsident.

Werke


Personendaten
Schwab, Karl-Heinz
deutscher Jurist und emeritierter Professor für bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht
22. Februar 1920
Coburg
17. Januar 2008
Erlangen