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Mythos

Ein Mythos (mask., von altgr. μῦθος = Laut, Wort, Rede, Erzählung, lat. mythus, Pl.: Mythen) ist eine erzählerische Verknüpfung von Ereignissen. In der Neuzeit hat der Begriff einen erheblichen Bedeutungswandel erfahren. Er wird in der Gegenwart zumeist für eine ideologisierende Erzählung verwendet. Eine bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gebräuchliche Verdeutschung war „die Mythe“ als weiblicher Singular. Wenn der Begriff Mythos im Verständnis jener Zeit gebraucht wird, ist dieser Ausdruck auch heute noch üblich.

In der Antike hat „Mythos“ eine erzähltechnische Bedeutung, die von konkreten Inhalten unabhängig ist. Im Neuhumanismus des 18./19. Jahrhunderts hat sich dagegen eine Vorstellung von Mythos als eines Grundlegenden und Urtümlichen herausgebildet, das mit antiken oder mittelalterlichen (später auch mit außereuropäischen oder subkulturellen) Stoffen verbunden ist und die schwindende Autorität des Biblischen ersetzen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsgeschichte

Antike

Die moderne Vorstellung von Autorität, höherer Wahrheit und allgemeiner Relevanz (mitsamt dem Verdacht der Täuschung) ist nicht ursprünglich mit dem Begriff Mythos verbunden. Platon (Gorgias 527a) und Aristoteles billigen dem Mythos nur die Möglichkeit einer Annäherung an die Wahrheit zu. Der Platonische Mythos ist eher eine Anekdote, die einen Sachverhalt veranschaulichen soll, als eine Urerzählung. Platon verfasste mit Timaios aber auch einen Mythos von der Entstehung der Welt (Kosmogonie), von dem wesentliche Aspekte bis ins Christentum überlebt haben (etwa die Unsterblichkeit der Seele). Die Erzählung hat sich durch stete Wiederholung gewissermaßen bewährt.

Aristoteles (Poetik) verstand unter Mythos die Nachahmung von Handlung, also von etwas Bewegtem, im Unterschied zu den statischen Charakteren, die seiner Auffassung nach noch keine Dichtung ausmachen. Mythos wäre also, vom Gehen eines Menschen zu sprechen, statt bloß seinen Gang zu charakterisieren. Aristoteles sah seinen Text als eine Art Gebrauchsanleitung für Dichter. Mythos war für ihn ein Merkmal einer gelungenen Tragödie.

Renaissance und Aufklärung

Die Gegenüberstellung von Mythos und Religion stammt aus der Zeit des Renaissance-Humanismus, in der das Christentum stets noch vorherrschte, aber von der klassischen Mythologie mehr und mehr die Rede war, ohne dass sie im religiösen Sinne ernst genommen wurde. Die antiken Epen wurden mit der Zeit zur Konkurrenz der biblischen Erzählungen.

Johann Christoph Gottsched übersetzte Mythos mit „Fabel“ (Versuch einer critischen Dichtkunst vor die Deutschen, 1730). Mythos konnte in dieser Bedeutung sowohl das Grundgerüst einer erzählten Handlung sein, als auch die Sittenlehre bezeichnen, die einer Erzählung zugrundeliegt. Die Vorstellung vom Mythos als Sittenlehre hat in der Folge die ältere erzähltechnische Bedeutung verdrängt.

Die Aufklärung verstand den Mythos als kindliche Vorstufe zum begrifflichen Denken und hielt ihn durch dieses für überwunden. Der Machtverlust der Kirchen in jener Zeit forderte in vielen Augen einen Ersatz für biblische Stoffe, die ihrer Autorität beraubt waren. Traditionell übernahmen die antiken Epen und Dramen diese Aufgabe.

Romantik und 19. Jahrhundert

Die Dichter der Romantik griffen neben den griechischen zunehmend auf mittelalterliche „nordische“, später auch auf indische Mythen zurück. In Schellings Philosophie ist der Mythos nicht mehr vom Menschen erdacht, sondern der Mensch scheint umgekehrt ein Instrument des Mythos zu sein. Die verlorene und zugleich beschworene Autorität dieses Mythos wird zu einem wesentlichen Thema der Zeit. Auch nach Friedrich Nietzsche ist das Unbehagen in der Kultur der Moderne Ausdruck des Mythosverlusts. Der Mythos sei eine „Abbreviatur der Erscheinung“ (Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik, 1872). Diese Rhetorik hat bis heute Tradition: „Dem mythenlosen Menschen der Moderne fehlt die Kraft der Abbreviatur, der Horizontbegrenzung, die der Mythos leistet. Der Mythos ist die Matrix des Weltbildes – er stellt ein Bild von der Welt und umstellt die Welt mit Bildern“ (Norbert Bolz, Eine kurze Geschichte des Scheins, 1991).

Der Mythos schafft Wissen durch Erzählung im Gegensatz zur wissenschaftlichen Erklärung. Diese von Aristoteles eher zur Einteilung der Wissenschaften gebrauchte Unterscheidung wird im 19. Jahrhundert durch den Vormarsch der Naturwissenschaften zu einer Rechtfertigung des Erzählens gegenüber dem Erklären, oft verbunden mit einem romantischen Glauben an die Existenz und Relevanz von Volksmärchen oder Volksliedern. So wurde der Mythos oft mit mündlicher Überlieferung zusammengebracht.

Im selben historischen Zusammenhang steht die Rechtfertigung des Irrationalen gegenüber dem Rationalen. Als Gegensatz zum Mythos wird oft der Logos begriffen, der dem rationalen Diskurs zugänglich ist. Im Unterschied zur Historie lassen sich die Gegenstände des Mythos nicht nachprüfen und hängen eher mit einem kollektiven Glauben an seine Wirklichkeit oder Wahrheit zusammen. Dem Logos ist heute die wissenschaftliche Geschichtsschreibung zuzuordnen, während sich mit dem Mythos die Glaubenslehre, die Literaturwissenschaft und die Soziologie befassen.

Mit dem Begriff Mythos wird seit dem 19. Jahrhundert oft die Vorstellung einer wiederholten Bestätigung im Erleben und Erzählen verbunden, die sich einem linearen Zeitbegriff und einem Fortschrittsdenken entgegenstellt. Abgesehen von Schöpfungsmythen behandelt der Mythos nach dieser Auffassung regelhaft wiederkehrende Konstellationen und Konflikte. Goethe verstand den Mythos als „Menschenkunde in höherem Sinne“. Hinsichtlich seiner Wiederholungsstruktur nannte er ihn „die abgespiegelte Wahrheit einer uralten Gegenwart“ (1814). Nietzsche prägte das Wort von der „ewigen Wiederkunft“ (1888). Thomas Mann definierte das Wesen des Mythos als „zeitlose Immer-Gegenwart“ (1928).

20. Jahrhundert

Von Sigmund Freud ging die Vorstellung aus, dass Mythen als Projektionen menschlicher Probleme und Erfahrungen auf übermenschliche Wesen deutbar seien. Oft wird im Mythos das Handeln und Wirken von Göttern in Anlehnung an menschliche Verhältnisse (anthropomorph) dargestellt (Götterfamilien, Göttergeschlechter). Dass mit diesem Begriff des Mythos Eigenschaften der griechischen Mythologie auf Außereuropäisches ausgeweitet werden, trug ihm den Vorwurf des Eurozentrismus ein. Freuds Interesse am Mythos wurde, mit abweichenden Lehrmeinungen, von C. G. Jung geteilt.

Der moderne Begriff des Mythos dient oft dazu, trotz zunehmendem Pluralismus etwas Allgemeinmenschliches und Allgemeingültiges zu suchen und zu behaupten (was stets noch das Erkenntnisinteresse von Claude Lévi-Strauss war). Mythen als tradierte Erzählungen berichten darüber, wie die Gegenwart in der Vergangenheit begründet ist, schildern etwa die Entstehung der Götter, der Menschen, des Kosmos oder endzeitliches und jenseitiges Geschehen.

Hans Blumenberg rehabilitierte den Mythos im 20. Jahrhundert. Für ihn sprechen sich im Mythos existenzielle Grunderfahrungen aus, die den Menschen überlasten. Das „Narrativ“ des Mythos lehre einen Umgang mit diesen Situationen und stelle somit eine „Entlastungsfunktion“ (Arnold Gehlen) für den Menschen dar. Dabei lasse sich der Mythos nicht in klare, nicht-bildhafte Sprache überführen. Gerade seine Polyvalenz gebe ihm seinen Reichtum und mache seine Interpretierbarkeit und Anwendbarkeit (im Sinne eines Nachvollzugs) in unterschiedlichsten Krisen möglich.

Missbrauch und Kritik

Die Oper nahm sich seit ihrer Entstehung um 1600 mythische Stoffe zur Grundlage. Richard Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen (1851–1874) war ein Versuch, den „Mythos“ zu modernisieren, der von Nietzsche zunächst enthusiastisch begrüßt, dann schroff abgelehnt wurde. Die Neukonstruktion autoritärer Mythen seit dem 19. Jahrhundert zog zahlreiche Möglichkeiten des Missbrauchs nach sich.

Es gab eine ausgeprägte Vorliebe für germanische Mythologie im Nationalsozialismus. Der Ideologe Alfred Rosenberg schrieb 1930 Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts, mit dem er sich gegen das Christentum richtete und weite Verbreitung fand. Die Blut-und-Boden-Ideologie nach Michel Foucault

[...] verband sich mit einem träumerischen Schwärmen von einem höheren Blut, das sowohl den systematischen Völkermord an anderen wie auch die Bereitschaft zur totalen Selbstaufopferung einschloß. Und die Geschichte hat es gewollt, daß die hitlerische Sexualpolitik eine lächerliche Episode geblieben ist, während sich der Mythos vom Blut in das größte Massaker verwandelte, dessen sich die Menschen bis heute erinnern können[1]

Max Horkheimer und Theodor W. Adorno behandeln in ihrer Dialektik der Aufklärung (1944) das „Scheitern der Aufklärung“ im Nationalsozialismus. Mit dem Versuch, die Natur zu beherrschen, wird seit der Aufklärung der einst mythische Zugang zur Welt rational aufgeklärt, als „Herrschaft“ aber schlägt Aufklärung selbst in Mythos zurück, in den „Positivismus“ einer Affirmation des Bestehenden. Seit diesem Scheitern stehen die Mythen der Moderne wie Fortschritt und Nationalismus verstärkt in der Kritik. Ernst Cassirer, Georges Sorel oder Elias Canetti brachten kritische Begriffe wie „Mythos des Staates“, Geschichtsmythos, politischer Mythos ins Gespräch.

Roland Barthes untersuchte 1957 die Mythen in der Moderne. Anlass für seine Untersuchungen war

[...] meistens ein Gefühl der Ungeduld angesichts der ‚Natürlichkeit‘, die der Wirklichkeit von der Presse oder der Kunst unaufhörlich verliehen wurde, einer Wirklichkeit, die, wenn sie auch die von uns gelebte ist, doch nicht minder geschichtlich ist. Ich litt also darunter, sehen zu müssen, wie ‚Natur‘ und ‚Geschichte‘ ständig miteinander verwechselt werden.[2]

Nach Barthes ist es eine wesentliche Funktion des Mythos – wie beispielsweise die conditio humana des klassischen Humanismus –, an Stelle der Geschichte der Dinge, eine sich vorgestellte „Natur“ zu stellen. Es verberge sich dahinter ein „ideologischer Missbrauch“[3], dem er in seinen Mythen des Alltags nachging.

Nach einigen Diskurstheorien besitzen alle Mitglieder einer Gesellschaft einen Vorrat an Kollektivsymbolen, die dem Mythosbegriff Barthes’ und Foucaults entsprechen. Damit steht ihnen ein Archiv von Bildern (Jürgen Link) zur Verfügung, mit der sich jeder ein Gesamtbild von der gesellschaftlichen Wirklichkeit oder von der politischen Landschaft machen kann.[4] Barthes’ und Foucaults Kritik am Mythos richtete sich dabei auch gegen ontologisierende und naturalisierende Formen der Wissensproduktion. So war es ein wichtiges Ziel ihrer Theoriearbeit, keine Doxa (feststehende Lehrsätze) aufzustellen.[5]

Zeitgenössische Mythen

Heutige Mythen, die im Sinne von Roland Barthes Natur und Geschichte verwechseln oder Alltägliches vergöttern, sind in der Regel nicht mehr religiös legitimiert. Sie beruhen im Wesentlichen auf nicht (mehr) verifizierbaren kollektiven Erinnerungen: auf einem Cocktail aus Erzählungen von Bekannten, Darstellungen im Film und in anderen Medien, Überlieferungen und/oder kollektiven Erlebnissen, an die man sich verklärend erinnert. In Form von kollektiven Irrtümern können Mythen sozialen Zusammenhalt erzeugen und Herrschaft sichern, aber auch Subkulturen und Untergrundbewegungen legitimieren.

Entsprechende Personen werden auch als Stars bezeichnet, entsprechende Gegenstände auch als Kultobjekte oder Ikonen, entsprechende Ereignisse auch als „Ereignisse von Kultstatus“. Diese Auffassung ist nicht unumstritten; sie ist vor allem im angelsächsischen Raum zu beobachten, wenn dort etwa vom Mythos Rhein oder vom Mythos Marilyn Monroe die Rede ist.

Die moderne Werbewirtschaft macht sich die Mythologisierung von Produkten zunutze. Damit wird ein Effekt verstärkt, der unter marxistischen Kritikern als elementarer Bestandteil des Kapitalismus gesehen wird: das Phänomen des Warenfetischismus.

Verwandtes

Eng verwandt mit Mythen sind moderne Sagen (Urban Legends), Hoax sowie auch Verschwörungstheorien. Sie werden meist zu einem bestimmten politischen, psychologischen oder sozialen Zweck konzipiert und tradiert. Während Legenden ursprünglich den (im Lauf der Erzähltradition modifizierten) Lebenslauf eines/einer Heiligen zum Kern haben, ist eine Sage „eine volksläufige, zunächst auf mündlicher Überlieferung beruhende kurze Erzählung objektiv unwahrer, oft ins Übersinnlich-Wunderbare greifender, phantastischer Ereignisse, die jedoch als Wahrheitsbericht gemeint sind und den Glauben der Zuhörer ernsthaft voraus setzen.“ (Gero von Wilpert)

Beispiele in der Literaturgeschichte

Bedeutend für die europäische Kultur sind die griechisch-römischen Mythen, die seit Homer und Hesiod zum Stoff der Dichtung wurden und bis ins 18. Jahrhundert hinein literarische Motive lieferten. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wird die klassische Mythologie als Zeichen einer Überwindung der aristokratischen Französischen Klassik (siehe Tragödie) von mittelalterlichen und exotischen Stoffen abgelöst. Die Weimarer Klassik versuchte dagegen, die antiken Stoffe zu verbürgerlichen und auf diese Weise am Leben zu halten. Antike Mythen kommen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wieder auf.

Mythen werden in Mythologien zusammengefasst, überliefert und gedeutet. Die Genesis des Pentateuch der Bibel enthält in diesem Sinne mythische Erzählungen wie zum Beispiel über die Erschaffung der Welt in sieben Tagen, über den Garten Eden oder Tod und Wiedergeburt eines Gottes.

Zu bedeutenden Mythenniederschriften gehören:

Nördlich der Alpen sind zwei Mythen entstanden:

Weitere Auffassungen

Psychologie

In der Psychologie werden Mythen wegen der Projektionen, auf denen sie beruhen, oft wie Märchen aufgefasst. Besonders die Tiefenpsychologie beschreibt Mythen seit Carl Gustav Jung mit der Kategorie des Archetypus. Göttermythen spiegeln zudem oft leicht erkennbar das Handeln und Wirken von Menschen wider; schon ihre – deswegen anthropomorph genannte – Darstellung erfolge meist analog zu menschlichen Gegebenheiten oder Erfahrungen (z. B. Göttergeschlechterfolgen oder Götterfamilien; vgl. Griechische Mythologie).

In der heutigen Forschung wird der Mythos als rituelle Wiederholung von Urereignissen gedeutet, als erzählerische Aufarbeitung menschlicher Urängste und -hoffnungen. In dieser Funktion hat er nach dem Urteil von Psychologen und Philologen einen unaufholbaren Vorsprung gegenüber Begriffssystemen. Mythen können als bildhafte Weltauslegungen und Lebensdeutungen in Erzählform allgemeine Wahrheiten enthalten.

Deutungen und Darstellungen

Eric Voegelin setzt sich in seinem monumentalen Werk Order and History (5 Bde.) mit dem Zusammenhang zwischen Mythos und Politik von den klassischen Mythen (Mesopotamien, Ägypten, Griechenland) über das Judentum und Christentum bis hin zu den modernen „politischen Mythen“ auseinander.

Kurt Hübner legt in seinem Buch Die Wahrheit des Mythos als analytischer Philosoph eine systematische und inhaltliche (nicht: funktionalistische oder strukturalistische) Deutung des Mythos vor. Weiter setzt er sich kritisch mit den klassischen und aktuellen Mythosdeutungen, sowie mit den Ansprüchen der Naturwissenschaften auseinander. In Abgrenzung zur naturwissenschaftlichen Ontologie versucht er die Frage nach der Rationalität und Wahrheit des Mythos zu klären.

Der amerikanische Mythologe Joseph Campbell, Schüler des Indologen Heinrich Zimmer, untersucht den Mythos aus tiefenpsychologischer Sicht. Campbell gilt dabei als einer der Begründer der Vergleichenden Mythologie, die Gemeinsamkeiten in Mythen aus aller Welt herauszukristallisieren versucht. Der Religionswissenschaftler Mircea Eliade hingegen betont die grundsätzliche Eigenständigkeit mythischer Erfahrungen gegenüber wissenschaftlichen Methoden.

Ständeklausel

Die aristotelische Auffassung, dass die Tragödie von „besseren Menschen“ handeln solle, führte seit dem 17. Jahrhundert zur sogenannten Ständeklausel, die den Mythos einer aristokratischen Welt von Göttern und Adligen vorenthielt und die Bürgerlichen ausschloss. Als Abschwächung dieser einstmals brisanten Abgrenzung erklärt sich die Auffassung, dass der Mythos von Göttern handle und die Sage von Menschen (obwohl Ödipus zum Beispiel ein Adliger und kein Gott ist).

„‚Mythen‘ – man erschrecke nicht vor diesem Worte – sind Göttergeschichten, im Unterschiede von den Sagen, deren handelnde Personen Menschen sind“

Hermann Gunkel

Einzelnachweise

  1. Marc-Christian Jäger, Foucault über Sade, Sadismus und Faschismus, August 2003 [1] [Zugriff: 26, Januar, 2007]
  2. Roland Barthes: Die große Familie der Menschen. In: Roland Barthes: Mythen des Alltags. Frankfurt/M., Suhrkamp. 1964. S. 7; vgl. The Family of Man
  3. Roland Barthes: Die große Familie der Menschen. In: Roland Barthes: Mythen des Alltags. Frankfurt/M., Suhrkamp. 1964. S. 7
  4. Diaz-Bone, Rainer (2006, April). Operative Anschlüsse: Zur Entstehung der Foucaultschen Diskursanalyse in der Bundesrepublik. Jürgen Link im Gespräch mit Rainer Diaz-Bone [38 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 7(3), Art. 20. Verfügbar über: [2] [Zugriff: 21, Januar, 2007].
  5. Zu Foucault: Les mots et les choses (Die Ordnung der Dinge); Vgl. Martina Bengert: Zwischen Ähnlichkeit und Repräsentation [3] [Zugriff: 26, Januar, 2007]

Literatur

Siehe auch

 Wikiquote: Mythos – Zitate
 Wiktionary: Mythos – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik