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StarCraft

StarCraft
Entwickler: Blizzard Entertainment
Mass Media Interactive Entertainment (Nintendo 64-Version)
Verleger: Windows, Mac OS: Blizzard Entertainment (international), Sierra Entertainment (PAL-Region)

Nintendo 64: Nintendo

Publikation: Windows: 31. März 1998

Mac OS: März 1999
Nintendo 64: 16. Juni 2000

Plattform(en): Mac OS, Mac OS X, Nintendo 64, Windows
Engine: Warcraft II-Engine
Genre: Echtzeit-Strategiespiel
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Thematik: Science-Fiction
Steuerung: Maus und Tastatur bzw. Nintendo64-Controller
Systemminima: Windows:

Windows 95 oder besser
90 MHz Pentium
16 MB RAM
DirectX-kompatible Grafikkarte
2x CD-ROM drive
640x480 8-bit Monitor
Mac OS:
System 7.6 oder besser
PowerPC 601 oder besser
16 MB RAM

Medien: CD-ROM, Nintendo64-Modul
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: PEGI:
USK:

StarCraft ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das 1998 von Blizzard Entertainment veröffentlicht wurde und im Jahre 2000 – in Kombination mit der Broodwar-Erweiterung – von Mass Media und Nintendo eine Umsetzung für die Spieleplattform Nintendo 64 erhielt. Es ähnelt dem vorangegangenen Erfolgsspiel Warcraft II, weist aber in vielerlei Hinsicht starke Unterschiede zu seinem Vorgänger auf. Insbesondere die Spielbalance der 3 stark unterschiedlichen Rassen gilt als vorbildlich. In Südkorea hat sich StarCraft zu einem Volkssport entwickelt: Es gibt Turniere von nationaler Bedeutung, Public Viewing mit 20.000 Zuschauern, Trainingsgruppen, Profispieler, die mit StarCraft ihren Lebensunterhalt verdienen, und Fernsehsender, die täglich Live-Spiele übertragen.

Mit mehr als 9,5 Millionen verkauften Exemplaren ist es das bislang meistverkaufte Echtzeitstrategiespiel.[1]

Am 19. Mai 2007 kündigte Blizzard Entertainment den Nachfolger StarCraft II an und veröffentlichte erstes Bild- und Videomaterial. Inzwischen existiert umfangreiches Material zu Starcraft II. [2]


Inhaltsverzeichnis

Fortsetzungen

Am 17. Dezember 1998, also noch im selben Jahr, erschien das Add-on StarCraft: Brood War. Die nicht allein lauffähige Erweiterung enthält neue Einheiten sowie neue Spielszenarien, die dort anknüpfen, wo die StarCraft-Handlung endete. 2007 gilt StarCraft: Brood War trotz seines Alters als das beliebteste Echtzeitstrategiespiel der Welt und wird immer noch von Blizzard durch Patches gepflegt. Seit 2002 hat Blizzard StarCraft: Ghost entwickeln lassen, ein Konsolen-Actionspiel, das die Handlung rund um die „Ghost“-Einheiten der Konföderation weiterspinnt – speziell um die Einzelkämpferin Nova. Das Projekt wurde nach mehreren Wechseln der Entwicklerstudios allerdings eingestellt.

StarCraft II wurde offiziell am 19. Mai 2007 auf der Blizzard Worldwide Invitational 2007 in Südkorea angekündigt. Das Spiel soll, ähnlich wie Warcraft III, in echtem 3D programmiert werden und die Havok-Engine nutzen. Blizzards erklärtes Ziel sei nicht die komplette Neuerschaffung des Spielprinzips oder eine Angleichung an Warcraft III. Stattdessen werden die Unterschiede zwischen den drei Rassen vertieft.

Rassen

Blizzard hat die in StarCraft vorkommenden Rassen sehr stark an den von Games Workshop für das Warhammer 40,000-Universum entwickelten Rassen der Space Marines, Tyraniden und Eldar angelehnt und zum Teil mit nur wenigen Abwandlungen übernommen.

Hintergrundgeschichte

StarCraft

Die Handlung von StarCraft wird dem Spieler im Handbuch, den Missionsbesprechungen und über Dialoge während der Missionen erzählt. Zudem werden an Schlüsselstellen Videosequenzen gezeigt. Das Spiel ist dabei in drei Episoden unterteilt, in jeder befehligt der Spieler eine jeweils andere Rasse.

Im ersten Segment des Spiels, der Terraner-Episode, versuchen der Spieler und Jim Raynor nach dem Angriff der Protoss auf durch Zerg infizierte Welten der Terraner, die Kontrolle über die Kolonie Mar Sara zurückzuerlangen. Nachdem die Terraner Raynor für die Zerstörung von Konföderationseigentum festnehmen, obwohl dieses von den Zerg verseucht wurde, schließt sich der Spieler den Söhnen von Korhal und Arcturus Mengsk an.[3] Raynor, der von Mengsks Truppen befreit wird, tritt ebenfalls den Söhnen bei und begleitet den Spieler häufig auf Missionen. Mengsk benutzt von der Konföderation erbeutete Technik, um die Zerg anzulocken und seine eigenen Ziele voranzutreiben.[4] Nachdem er den Konföderationsgeneral Edmund Duke gezwungen hat, ihn zu unterstützen, opfert Mengsk seine Stellvertreterin Sarah Kerrigan – eine psionisch begabte Geist-Agentin – um die Zerstörung der Konföderation sicherzustellen. Dazu lockt er die Zerg in die terranische Hauptstadt Tarsonis.[5] Raynor ist entrüstet, als er erkennt, dass Mengsk rücksichtslos nach Macht strebt und flieht mit einer kleinen Armee, die aus der ehemaligen Miliz von Mar Sara besteht. Mengsk vereint die übrig gebliebenen Terraner in der Terranischen Liga und setzt sich selbst als Imperator ein.[6]

In der zweiten Kampagne, der Zerg-Episode, wird enthüllt, dass Kerrigan von den Zerg nicht getötet wurde, sonden gefangen genommen und assimiliert wurde. Die Zerg versuchen damit, ihre Psi-Kräfte in ihren eigenen Genpool zu übernehmen. Als sie wiedererwacht, ist sie im Besitz deutlich größerer körperlicher und mentaler Kräfte und einer völlig veränderten DNS.[7] Währenddessen entdeckt der Protoss-Kommandant Tassadar, dass die Zerg-Zerebraten (Kommandanten über eine Gruppe der Zerg) nicht auf konventionelle Weise getötet werden können, wohl aber mit den Kräften der als Heretiker verstoßenen Dunklen Templer. Tassadar verbündet sich mit einem Prälaten der Dunklen Templer namens Zeratul, der daraufhin einen Zerg-Zerebraten eines Schwarms auf Char besiegt.[8] Der Tod des Zerebraten führt dazu, dass der Schwarm Amok läuft und vernichtet wird. Dabei wird jedoch kurzzeitig der Verstand Zeratuls mit dem Zerg Overmind, der obersten Kollektivintelligenz der Zerg, verbunden. Diese erfährt dadurch die Position der Protoss-Heimatweld Aiur, ein Geheimnis, das für Jahrtausende vor den Zerg verboren wurde. Die Zerg greifen sofort an, und trotz schweren Widerstands der Protoss gelingt es dem Overmind, sich in die Kruste das Planeten einzunisten.[9]

In der abschließenden Episode, in der der Spieler als Protoss handelt, brandmarkt die Regierung der Protoss Tassadar als Verräter und Heretiker, weil er mit den Dunklen Templern zusammengearbeitet hat. Der Spieler dient zunächst dem Protoss-Judikator Aldaris und verteidigt den Planeten Aiur vor der Zerg-Invasion. Auf einer Mission zur Fastnahme Tassadars schließt sich der Spieler jedoch demselben an.[10] Ein Bürgerkrieg innerhalb der Protoss bricht aus, der Tassadar, Zeratul und ihre Verbündete gegen die Regierung der Protoss, die Konklave, stellt. Die Dunklen Templer beweisen dabei ihren Wert, als sie ihre Kräfte benutzen, um zwei weitere Zerg-Zerebraten auf Aiur töten. Die Protoss-Regierung versöhnt sich daraufhin mit ihnen.[11] Mit Hilfe von Raynors Truppen - die sich Tassadar auf Char angeschlossen haben - gelingt es den Protoss unter großen Anstrengungen, zum Overmind vorzudringen und seine äußere Hülle zu zerstören. Tassadar fokussiert seine eigenen Psi-Kräfte mit denen der Dunklen Templer durch die Hülle seines Kommando-Schiffs und stürzt sich in den Overmind, um sich für dessen Zerstörung zu opfern, was ihm gelingt.[12]

StarCraft: Brood War

In der Erweiterung Brood War wird an der Art der Präsentation der Handlung aus StarCraft festgehalten. Wieder wurde das Spiel in drei Episoden geteilt, wobei der Spieler in jeder Episode eine andere Rasse steuert.

In der ersten, der Protoss-Episode, arbeiten Aldaris, Zeratul und der kürzlich beförderte Artanis an der Evakuierung ihres verwüsteten Heimatplaneten über ein Warp-Gate zu einer Kolonie der Dunklen Templer auf Shakuras. Dort treffen sie die Matriarchin der Dunklen Templer, Raszagal. Den Zerg gelingt es, den Protoss nach Shakuras zu folgen, doch Raszagal erklärt den Überlebenden, dass auf dem Planeten ein Xel'Naga-Tempel existiert, dessen Aktivierung die Zerg von dem Planeten verbannen würde. Der Spieler verbündet sich widerwillig mit Sarah Kerrigan, von der er erfährt, dass ein neuer Overmind auf dem Planeten Char wächst. Zusammen mit Zeratul und Artanis begibt sich der Spieler auf die Suche nach den Kristallen, die für die Aktivierung des Tempels benötigt werden. Als sie zurückkehren stellen sie fest, dass Aldaris einen Aufstand gegen die Dunklen Templer anfing. Nachdem dieser niedergeschlagen wurde, wird der gefangen genommene Aldaris von Kerrigan getötet, bevor er seine Gründe erklären konnte. Kerrigan enthüllt, dass ihr Ziel die Zerstörung der Zerg-Zerebraten auf Shakuras ist, damit sie die Zerg selbst kontrollieren kann, und verlässt den Planeten. Obwohl sie wissen, dass sie Kerrigan damit in die Hände spielen, fahren Zeratul und Artanis mangels Alternativen mit ihrem Plan fort und vernichten die Zerg auf Shakuras.

In der zweiten Kampagne führt der Spieler die Invasion des United Earth Directorate, dem Vereinigten Erd-Direktorat, auf das Herrschaftsgebiet der Terranischen Liga im Koprulu-Sektor an und erfährt dabei, dass die Kolonien seit ihrer Gründung unter Beobachtung der Erde standen. Der Vize-Admiral der Flotte, Alexei Stukov, ernennt den ehemaligen Konföderierten Samir Duran zu seinem Berater. Das UED entdeckt in der ehemaligen Konföderations-Hauptstadt Tarsonis einen Psi-Disruptor, ein Gerät, mit dem die Kommunikation der Zerg unterbunden werden kann. Obwohl Duran den Admiral Gerard DuGalle überredet, das Gerät zu zerstören, wird es von Stukov im letzten Moment vor Duran gerettet. Die UED begibt sich zum Planeten Korhal IV, auf dem sie Armeen von Arcturus Mengsk vernichtend schlagen. Mengsk entkommt jedoch durch die Hilfe der Protoss und Jim Raynors. Das UED folgt Raynor und Mengsk auf die Protoss-Heimatwelt Aiur, doch gelingt es den beiden abermals zu entkommen, als die Zerg eingreifen. Erschüttert von Durans Handlungen und der Tatsache, dass DuGalle den Verrat nicht erkennt, lässt Stukov den Psi-Disruptor wieder aufbauen. Duran greift Stukov daher an, und erst in seinen letzten Zügen kann dieser DuGalle überzeugen, dass Duran der wahre Feind und ein Agent Sarah Kerrigans ist. Duran versucht ohne Erfolg, den Psi-Disruptor zu zerstören, und flieht. Mit Hilfe des Psi-Disruptors können DuGalle und das UED die Zerg-Heimatwelt Char angreifen und mittels Drogen die Kontrolle über den noch jungen neuen Overmind erlangen.

In der letzten Episode versucht Sarah Kerrigan, das UED zu zerschlagen. Um den Psi-Disruptor zu zerstören, formen Kerrigan und Samir Duran eine lockere Allianz mit Jim Raynor, dem Protoss-Prätor Fenix und Arcturus Mengsk. Nach der geglückten Operation greift Kerrigan unter Einsatz aller Möglichkeiten den Planeten Korhal an und übernimmt schnell die Kontrolle. Im Anschluss greift Kerrigan ihre Verbündeten an, vernichtet große Teile der Dominion-Streitkräfte und tötet sowohl Fenix als auch Mengsks rechte Hand Edmund Duke. Kerrigan und Duran begeben sich nach Shakuras, entführen Raszagal und zwingen Zeratul, das UED auf Char anzugreifen und den Overmind zu zerstören. Damit sind alle Zerg unter der Kontrolle von Kerrigan. Zeratul versucht, Raszagal zu retten, tötet sie aber schweren Herzens, als ihm klar wird, dass sie schon lange von Kerrigan korrumpiert und kontrolliert wurde. Als er Char verlässt, um Artanis zu suchen, entdeckt Zeratul eine genetische Fabrik, in der Duran ohne die Kenntnis von Kerrigan Zerg-Protoss-Hybriden züchtet. Währenddessen wird Kerrigan vom Dominion, dem UED und der Flotte von Artanis angegriffen. Die Zerg besiegen alle drei Flotten und verhindern, dass Überlebende des UED die Erde erreichen. Admiral DuGalle begeht noch während der Flucht Selbstmord, da er mit der Schuld, Stukov getötet zu haben, nicht weiterleben möchte. Kerrigan dominiert damit den Sektor.

StarCraft-Kampagnen-Editor

Das Spiel verfügt über einen eigenen Editor (meist StarEdit genannt), der es erlaubt, vorhandene Karten zu verändern und eigene, auf Wunsch geskriptete Kartenszenarien zu erschaffen. Die StarCraft Community erstellte zudem weitere Funktionen, welche es ermöglichen, das Spiel in vielen zusätzlichen Aspekten zu modifizieren. Die Firma Microstar verkaufte eine CD mit neuen Levels, die mit dem Editor erstellt wurden, war jedoch gezwungen den Verkauf einzustellen, da Blizzard sie verklagt und den Prozess gewonnen hatte. [13]

Im Spiel selbst gibt es die Bonuskampagne Enslavers, die der Handlung der Terranischen Konföderation und den Protoss in Episode 2 folgt, um aufzuzeigen, wie eine selbst erstellte Kampagne für StarCraft aussehen könnte. Zudem erfährt man einige Hintergrundinformationen zur Story von StarCraft. Blizzard verzichtete hierbei bewusst darauf, die Charaktere während der Briefings und in den geskripteten Sequenzen im Spiel zu synchronisieren, wahrscheinlich um das Gefühl einer fanbasierten Kampagne zu verstärken.

Bezüge zu anderen Filmen/Serien/Büchern

Während große Ähnlichkeiten im Spielkonzept auf den Vorgänger Warcraft II zurückgehen, so hat StarCraft Charaktere und Szenarien aus vielen Science-Fiction-Werken verarbeitet. Zum Beispiel erinnern viele charakteristische Elemente der Terraner-Rasse aus StarCraft an den Kinofilm Aliens – Die Rückkehr von James Cameron. Die Gebäude der Terraner ähneln den Installationen der Kolonie „Hadley’s Hope“ in Aliens. Die Ähnlichkeit wird in der Zwischensequenz The Amerigo besonders deutlich. Die Spacemarines der Terraner sind ebenfalls eindeutig von den USMC-Marines des Spielfilms inspiriert. Das Gewehr der Marines hat eine digitale Munitionsanzeige genau wie die Pulse-Rifle aus Aliens. Die Hydralisken der Zerg und ihr Infizierungsprozess sind ebenfalls eine Referenz zu den Xenomorphen aus Aliens.

Nicht zu vergessen sind die Elemente, welche an den bekannten Science-Fiction-Film Starship Troopers angelehnt sind, und der offensichtlich nachhaltige Eindruck, welchen das Tabletop-Spiel Warhammer 40,000 auf die Programmierer von StarCraft gemacht hat. Die Parallelen zwischen Terranern und Menschheit, Zerg und Tyraniden sowie Protoss und Eldar sind deutlich.

In dem Vier-Missionen-Strang der StarCraft-Demoversion bzw. dem StarCraft-Prequel, die vorangehende Ereignisse zu StarCraft erzählt, werden die Zerg auch Xenomorphe genannt. Die Feuerfresser-Truppen beinhalten eine Heldeneinheit mit dem Namen „Guy Montag“, ein direkter Bezug zu Ray Bradburys Fahrenheit 451. Tom Kazansky, der Heldenpilot des Raumjägers, hat seinen Namen von dem gleichnamigen Charakter aus Top Gun, besser bekannt als Iceman. Dazu kommt in der Mehrspielerkampagne auch ein Syndikat unter Führung des Goliath-Piloten Alan Schezar vor, dessen Figur stark an den Ritter Allen Shezar aus dem Anime The Vision of Escaflowne angelehnt ist.

Zahlreiche der Einheitenantworten stellen ebenfalls Zitate dar und stammen aus Alien, Apocalypse Now, Arte Johnson, Rowan and Martin’s Laugh-In, Contact (1997), Full Metal Jacket, Independence Day (Film), King of the Hill, The Magic School Bus, RoboCop, The Rock, Platoon (Film), Die Simpsons, Star Trek, Star Wars, Frankenstein Junior.

Der Comedian Ken Dodd wird zitiert mit der Zeile „I’m just curious … why am I so good?“, und der Satz „I wanna be all I can be!“ ist ein Slogan der US-amerikanischen Armee. Auf die Musikbranche wird Bezug genommen durch Referenzen auf Guns N’ Roses, Duran Duran und The Doors, außerdem wird einmal der „Walkürenritt“ von Richard Wagner angestimmt (möglicherweise ebenfalls eine Referenz auf Apocalypse Now).

Auch Anspielungen auf die älteren Spiele des Herstellers, WarCraft I & II und Diablo, sind vorhanden.

Einige Ausdrücke, die heute überall unter Computerspielern verwendet werden, sind aus StarCraft abgeleitet: rush (frühe und schnelle Angriffe), zergen (mit vielen günstigen und schwachen Einheiten angreifen) und APM (Aktionen pro Minute).

Des Weiteren sind viele Namen von Schiffen und Planeten alten europäischen Mythen oder der Literatur entnommen, wie zum Beispiel der des Planeten Moria.

Spielmodi

Einzelkampagne 
Der Spieler spielt sich nacheinander mit allen drei Rassen missionsweise durch die Hintergrundgeschichte. Die Reihenfolge der Kampagnen im Originalspiel ist Terraner-Zerg-Protoss, in der Erweiterung (Brood War) ist die Reihenfolge Protoss-Terraner-Zerg
Multiplayer 
Im Mehrspielermodus können bis zu acht Spieler über ein Netzwerk oder das Internet (Battle.net, kostenloser Dienst von Blizzard) gegeneinander antreten.


Ranglisten und Ligen

Ranglisten

Die Ranglisten werden zumeist englisch als Ladder bezeichnet. Es gibt zwei große Ranglistenanbieter:

E-Sport

Aufgrund der Balance zwischen den 3 Rassen gilt StarCraft: Broodwar als ein besonders E-Sport-taugliches Videospiel.

In Südkorea erfreut sich StarCraft einer äußerst großen und anhaltenden Beliebtheit, die der von Sportarten wie Handball oder Tennis in Deutschland gleichkommt. Dort widmen sich 2 Kabel-TV-Sender, OGN und MBC, ausschließlich der Übertragung von eSport-Wettkämpfen – in erster Linie Broodwar. Übertragen werden Wettkämpfe aus jeweils von den Sendern selbst betriebenen Profi-Ligen. Anfang 2008 startete der bis zu diesem Zeitpunkt als Sponsor und Hersteller eine in Südkorea populären Video-Player Software, Gretech seine eigene Liga. Im Gegensatz zu den anderen Ligen werden die Spiele nicht nur auf Koreanisch, sondern auch auf Englisch und Japanisch über Internet-Streams übertragen. Allerdings wird die Liga bisher nicht von der KeSPA anerkannt und Spieler der Teams der Konkurrenzsender OGN und MBC nehmen nicht daran teil. Weltweit gelten die WCG, die World Cyber Games, als das bedeutendste Event in der StarCraft-Szene.

Nationalmannschaften

In vielen Ländern auf der ganzen Welt - ausdrücklich nicht aber in Südkorea - gibt es Nationalmannschaften die oft in verschiedene Turniere, bis hin zu Weltmeisterschaften, gegeneinander antreten.

In Deutschland gibt es ein A- und ein B-Team. Ins B-Team kann man entweder durch eine Einladung durch die Teamleiter oder durch eine hohe Platzierung in einem GerTeam-Qualifikationsturnier kommen. Die Topplatzierten dieses Turniers erhalten das Recht, einen Spieler bzw. ein 2on2-Team des Teams ihrer Wahl herauszufordern und bei einem Sieg dem Herausgeforderten den Platz im Team abzunehmen. Spieler für das A-Team werden üblicherweise aus dem B-Team rekrutiert.

Die Qualifikationen und Herausforderungen sind hierzulande teilweise größere Ereignisse als die Länderspiele selbst. International stehen Länderspiele (oft als Nationwars bezeichnet) jedoch an der Spitze der Beachtung. Es wird auf Ergebnisse gewettet, Replays geschaut und Live-Streams verfolgt.

Ligen

Im folgenden werden nur bekannte, derzeit laufende Clanligen aufgezählt.

Literatur zum Spiel

Comic

Romane

Quellen

  1. Introduction to Vivendi Games, Stand Juni 2006. Abgerufen am 22. Juni 2006.
  2. Offizielle Seite zu StarCraft II
  3. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode I, Mission 3: "Desperate Alliance" (auf Englisch). (1998) Mitschrift
  4. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode I, Mission 7: "The Trump Card" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  5. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode I, Mission 9: "New Gettsyburg" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  6. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode I, Mission 10: "The Hammer Falls" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  7. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode II, Mission 4: "Agent of the Swarm" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  8. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode II, Mission 7: "The Culling" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  9. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode II, Mission 10: "Full Circle" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  10. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode III, Mission 5: "Choosing Sides" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  11. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode III, Mission 9: "Shadow Hunters" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  12. Blizzard Entertainment. StarCraft. PC. Episode III, Mission 10: "Eye of the Storm" (auf Englisch). (1998) Mitschrift.
  13. Blizzard Wins in Starcraft Case. Artikel bei IGN.com, 10. November 1998. Aufgerufen am 6. Februar 2008.