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Umberto II. (Italien)

Umberto II. Nicola Tomaso Giovanni von Savoyen (* 15. September 1904 in Racconigi; † 18. März 1983 in Genf) war der letzte König von Italien und italienischer Marschall.

Leben

Umberto wurde als Sohn von Viktor Emanuel III. von Italien und dessen Gemahlin Elena von Montenegro geboren.

Er folgte am 9. Mai 1946 seinem Vater nach dessen Abdankung als König von Italien und Herzog von Savoyen nach. Bis zum formalen Ende der Monarchie in Italien am 18. Juni 1946 war er für 33 Tage der letzte König des Landes. Am 2. und 3. Juni 1946 wurde über die künftige Staatsform (Beibehaltung der Monarchie oder Umwandlung in eine Republik) abgestimmt. Umberto verließ, noch vor Feststehen des Resultats, auf Druck der Regierung De Gasperi am 13. Juni das Land. Mit der Verkündung des Ergebnisses des Referendums am 18. Juni galt Umberto II. offiziell als abgesetzt und die Monarchie in Italien für beendet. Umberto von Savoyen nannte sich im Exil weiterhin König und erkannte die Republik nicht an. Diese Haltung – die er bis zu seinem Tod nicht aufgab – machte ihm eine Rückkehr nach Italien als normaler Bürger unmöglich. In der Verfassung von 1948 wurde das Rückkehrverbot für Angehörige des Hauses Savoyen festgeschrieben. Umberto II. starb am 18. März 1983 in Genf. Er wurde in der Abtei Hautecombe in Frankreich beerdigt.

Nachkommen

Am 8. Januar 1930 vermählte er sich in Rom mit Maria von Belgien, mit der er vier Kinder hatte.

Siehe auch


Personendaten
Umberto II.
Umberto II. Nicola Tomaso Giovanni von Savoye
König von Italien und italienischer Marschall
15. September 1904
Racconigi
18. März 1983
Genf