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Sieber (Fluss)

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Sieber

Südwestlicher Harz mit Sieber

Daten
Lage In Niedersachsen
Länge 35 kmdep1
Quelle Am Bruchberg im HarzVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe ca. 800 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung In Hattorf in die Oder (Harz)Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe 174 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied ca. 630 mdep1
Flusssystem Weser
Einzugsgebiet 141 km²dep1
Kleinstädte Herzberg
Rechte Nebenflüsse Kulmke, Lonau, Große Steinau, Kleine Steinau

Die Sieber ist ein 35 km langer rechter Nebenfluss der Oder im Harz.

Sie entspringt auf 760 m Höhe am Bruchbergmassiv und fließt durch Herzberg, mündet in Hattorf in die Oder, die wiederum in die Rhume fließt. Wichtigste Nebenflüsse sind die Kulmke und die Lonau.

Karl Thürnau färbte bei seinen hydrologischen Untersuchungen der Rhumequelle den Eichelbach (Herzberg/Harz) im Februar 1910 mit sechs Kilogramm Uranin an. Drei Tage später erschien das schwach gefärbte Wasser in der Hauptquelle der Rhumequelle. Dies bestätigen auch 1980 durchgeführte Färbeversuche des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung. Es wurden auch entsprechende Verbindungen der Rhumequelle mit der Sieber bei Hörden und der Oder bei Scharzfeld nachgewiesen.

Eine geplante Talsperre wurde nie realisiert. So ist das Siebertal das einzige nicht gestaute Flusstal im Westharz. Das obere Siebertal ist ab dem Forsthaus Königshof für den Autoverkehr gesperrt und liegt zum Teil im Nationalpark Harz – die Autostrecke führte zur Bundesstraße 242 nordwestlich von Sonnenberg.

Der Fluss ist Namensgeber des Ortes Sieber im Siebertal.

Die Schluft ist der "Verkehrsknoten" des oberen Siebertals. Hier wanderte schon Goethe.
Sieber-Wehr nahe der Herzberger Papierfabrik
Einmündung der Lonau in die Sieber bei Herzberg