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Diskussion:Heinrich Eisenbach

Ich habe mal den Film Die Klabriaspartie dem richtigen Jahr zugeordnet, doch ich habe noch Zweifel, ob Heinrich Eisenbach wirklich da mitgespielt hat (wie in Österreichischen Filmgeschichte behauptet), oder das nicht lediglich bereits vor 1915 als Kabarettstück aufgeführt hat (wie in Internetquellen geschrieben).--Xquenda 09:04, 14. Mai 2007 (CEST)

Das sollte stimmen, da ich es im Artikel Österreichische Filmgeschichte geschrieben habe. Da ich keine besondere Quelle dabei genannt habe, muss es wohl aus "Walter Fritz: 100 Jahre Kino und Film in Österreich", so wie schätzungsweise 75 % des Artikels, stammen. Du hast natürlich Recht, dass Klabriaspartie vor allem ein Kabarettstück (so wies aussieht, eines "der" Kabarettstücke des B. Orpheums) war. Und im Internet findet man tatsächlich keinen Hinweis, dass Eisenbach in einem entsprechenden Film mitspielte. Aber bereits die Indizien sprechen dafür: Denn Klabriaspartie war ein Kabarettstück (von? und) mit Eisenbach, und Eisenbach spielte in diesen Jahren in einigen komischen Filmen mit - warum also nicht auch in dem über "sein" Kabarettstück. Aber wie gesagt: Die Quelle für diese Angabe muss Walter Fritz sein. Ich hab im Filmgeschichte-Artikel halt nicht jeden Satz mit (ein und der selben) Quelle belegt. Ich kann leider auch nicht "schnell mal" in der Bibliothek die Seite raussuchen (!) wo die Angabe über Eisenbach steht... wobei... eigentlich kann ich es schon... vorausgesetzt das Buch ist verfügbar (derzeit wird die Bibliothek umgebaut, der Bestand ist eingeschränkt, Buchausgabe findet nur noch 2 mal am Tag, 12 uhr und 16 uhr, statt). Das Buch ist allerdings schon wieder entlehnt - zumindest noch bis 23. Mai. Vielleicht "findet" aber auch mal wer eine (Kurz)biografie von Eisenbach - das wär vermutlich praktischer. In Linz sind mir die Ressourcen hierzu jedoch stark eingeschränkt. -- Otto Normalverbraucher 09:43, 14. Mai 2007 (CEST)
Jetzt hab ich erst deine Quelle angesehen.... ja bei der Version kommen mir auch Zweifel auf! Möglicherweise gibts noch eine andere, (österreichische?) Version. Muss fast so sein. Ansonsten nehmen wir die Angabe einstweilen aus dem Artikel - solange ich diese Filmrolle nicht konkret nachweisen kann. -- Otto Normalverbraucher 09:50, 14. Mai 2007 (CEST)
... wobei Danny Kaden als Regisseur so eines komischen (Kurz-)Films mit jüdischem (da Kaden wie Eisenbach ein jüdischer Migrant gewesen zu sein scheint) Bezug fast wie zugeschnitten auf einen Schauspieler wie Heinrich Eisenbach passen würde - den Titeln seiner Filme nach zu vernehmen (Nunek geigt so schön, Nunek hat zwei Bräute, Miklosch reist in Unterwäsche, Fräulein Puppe - meine Frau usw...). Nur hat Kaden fast ausschließlich mit deutschen, Berliner, Schauspielern gedreht... Und vielleicht auch einmal mit Eisenbach? ;) -- Otto Normalverbraucher 10:02, 14. Mai 2007 (CEST)
In der rororo-Monographie über Ernst Lubitsch ist auf Seite 16 ein Foto einer Aufführung von Die Klabriaspartie am Metropoltheater mit dem volkstümlichen Komiker Victor Arnold, den Lubitsch als seinen Lehrer und Förderer sah. Auf dem Foto sind noch weitere vier Männer und eine Frau, die nicht benannt sind. Arnold war zu jener Zeit eigentlich in Berlin am Theater. Wenn also die Bildunterschrift nicht ungenau ist und das Wiener Metropol gemeint ist, sehe ich einen alleinigen Bezug dieses Stückes auf Eisenbach und Österreich-Ungarn nicht gegeben, obwohl es natürlich auch ein Gastspiel Arnolds in Wien sein kann. Ein Standfoto aus dem Film von 1915 scheidet aus, da sich Arnold bereits 1914 das Leben nahm. Eine andere Variante ist natürlich eine österreichische Filmversion des Stücks, doch das ist Spekulation.--Xquenda 11:59, 14. Mai 2007 (CEST)
Ich nehm die Angabe "sicherheitshalber" raus, da sie momentan unbelegt und unbelegbar ist. Ich kann nun auch nicht dafür bürgen, dass mir nicht eine Verwechslung passiert ist. Kann ja schon mal vorkommen. Andererseits kommt auch hin und wieder vor, dass eine noch so unwahrscheinlich erscheinende Angabe sich letztendlich doch als wahr herausstellt. Ich erinnere dich an deinen (begründeten) Verdacht, dass die Erwähnung von Karl Hartl und Gustav Ucicky 1916 als (17jährige) Schüler von Sascha Kolowrat-Krakowsky "nicht glaubhaft" sei ([1]). Ich war dann ebenfalls skeptisch, hab nochmals im Buch nachgesehen (dass ich damals noch zu Hause hatte - war ja ausgeliehen) und konnte die Angabe tatsächlich verifizieren ([2]) ;-) Naja, schaun 'ma mal was dieses Mal rauskommt. -- Otto Normalverbraucher 18:44, 14. Mai 2007 (CEST)
Stimmt, das war auch erstaunlich. Man muss ja auch bedenken, dass die Darstellerliste für den deutschen Film nicht gerade üppig ist. Die Existenz eines uns nicht bekannten österreichischen Film ist schließlich auch keine absurde Vorstellung.--Xquenda 19:46, 14. Mai 2007 (CEST)

Ehefrauen

da ich nicht annehme, dass er Bigamist war, stelle ich nun die berechtigte Frage - starb Anna, ließ sie sich scheiden bzw. kannte er Mitzi schon zu Ehezeiten? Ricky59 18:51, 14. Mai 2007 (CEST)

Berechtigte Frage - Antwort unbekannt. Die einzige Quelle mit Infos zu Eisenbach die ich bisher erschließen konnte, war ein Online-Artikel auf kabarettarchiv.at. Die mir (mittels Bibliothek) zur Verfügung stehende Filmliteratur enthält keine Angaben zu Eisenbach; "Kabarett-Literatur" bzw. Kleinkunst-Lexika kenn ich (noch) keine. Die würden vl. Angaben zu ihm enthalten. Georg Wacks Buch über die "Budapester Orpheumgesellschaft" ist in Linz nicht bibliothekarisch verfügbar - darin würden nämlich evtl. auch Angaben zu Eisenbach stehen. Ich könnte jedoch im Buchhandel probieren, mal ein Blick in das Buch zu werfen. Ist ja noch relativ neu und daher möglicherweise im Bestand eines Buchhändlers. -- Otto Normalverbraucher 19:26, 14. Mai 2007 (CEST)