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Rebound (Basketball)

Als Rebound bezeichnet man den noch unkontrollierten Ball nach einem misslungenen Korbwurfversuch beim Basketball, meistens nach dem Abprallen vom Brett oder Ring. Rebounding bedeutet, diesen Ball zu fangen.

Rebounds werden aber auch nach Airballs sowie geblockten Würfen und Sprungbällen, die aus einem unentschiedenen Kampf um einen Rebound resultieren.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem offensiven und dem defensiven Rebound:

Der Rebound wird demjenigen Spieler zugesprochen, der zuerst Kontrolle über den Ball hat. Kontrolle über den Ball kann auch bedeuten, dass der Ball kontrolliert zu einem besser postierten Mitspieler getippt wird. Fehlwürfe, die nicht von einem Spieler gereboundet werden, weil sie ins Aus gehen, bevor ein Spieler Kontrolle über sie erlangt oder die nicht von einem Spieler gereboundet werden können (z.B. bei einem verfehlten ersten von zwei Freiwürfen) werden als sogenannte Teamrebounds verbucht.

Um ein erfolgreicher Rebounder zu sein, muss man ein gutes Sprungvermögen besitzen, auch von Vorteil ist natürlich eine gewisse Körpergröße. Zudem ist Koordination gefragt um den genauen Zeitpunkt bei der Senkung des Balles zu berücksichtigen und somit schnell reagieren zu können. Durchsetzungskraft und genügend Gewicht sollten ebenfalls nicht fehlen. Ein starker Rebounder erleichtert die Verteidigungsarbeit und entlastet die Offensive, gerade wenn man nicht so gute Schützen im Team hat.

Bekanntester Rebounder aller Zeiten ist Dennis Rodman. Den NBA-Rekord für die meisten Rebounds in einem Spiel hält allerdings Wilt Chamberlain. Er holte am 24. Nov. 1960 55 Rebounds.