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Martin Kruse

Martin Kruse (* 21. April 1929 in Lauenberg bei Einbeck/Niedersachsen) ist ein evangelischer Theologe und ehemaliger Bischof.

Leben und Wirken

Martin Kruse wurde als zweites von sieben Kindern (fünf Brüder, eine Schwester) eines evangelischen Pfarrers geboren und wuchs im emsländischen Lingen auf. Er studierte Evangelische Theologie in Mainz, Heidelberg, Bethel und Göttingen. Sein Vikariat absolvierte er in Linz an der Donau in Österreich.

1955 übernahm Kruse das Referat Jugendbildung an der Evangelischen Akademie in Loccum und wurde dort 1957 Studienleiter und 1960 Stiftsprediger. Von 1964 bis 1970 war er Konventualstudiendirektor des Loccumer Predigerseminars.

1970 erhielt Kruse die Ernennung zum Landessuperintendenten in Stade.

Von 1977 bis 1994 war er Bischof der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg, bis 1991 in der West-Region, danach für die gesamte Landeskirche. Außerdem war er von 1985 bis 1991 Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seit 1994 verlebt er seinen Ruhestand in Berlin. Sein Nachfolger im Bischofsamt wurde Wolfgang Huber.

Publikationen

Literatur

Personendaten
Kruse, Martin
evangelischer Theologe und Bischof
21. April 1929
Lauenberg, Niedersachsen