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Gana

Dieser Artikel beschreibt Gana als Hauptburg des slawischen Volkes; für den chilenischen Schriftsteller Federico Gana siehe dort.

Mit dem Namen Burg Gana wird die Hauptburg des slawischen Volkes der Daleminzier bezeichnet. Die Burg wurde erstmals durch König Otto I. urkundlich erwähnt, als dieser sie im Jahre 928/929 zerstörte.

Vor der Zerstörung sollen die Bewohner dort trotz militärischer Unterlegenheit die Burg über einen Zeitraum von über 30 Tagen gehalten haben.

Die alten Burganlagen wurden über viele Jahre intensiv in der gesamten Region gesucht. Auf Grund umfangreicher geophysikalischer Untersuchungen im Jahr 2003 wird die geografische Lage bei Stauchitz in der Nähe der Pappmühle an dem kleinen Fluss Jahna vermutet. Auf Satellitenbildern des vermuteten Ortes sind Umrisse der ehemaligen Burg zu erkennen.

Bereits 1929 feierte man im nahegelegenen Dorf Jahna schon einmal das 1000jährige Jubiläum. An der Eiche in unmittelbarer Nähe zur Dorfkirche (mit bemerkenswerter gemalter Kastendecke) wurde ein Felsstein abgelegt mit der eingemeißelten Jahreszahl 929 - 1930.

Die Namensgebung findet sich heute im Flusse Jahna wieder.

Nicht weit entfernt befand sich auch das Hauptheiligtum der Daleminzier: die heilige Quelle Glomuci.

Koordinaten: 51° 14' 35" N, 13° 12' 12" O