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Mädelhofen

Mädelhofen ist ein Ort westlich von Würzburg mit etwa 310 Einwohnern in Unterfranken. Er gehört ebenso wie der Nachbarort Roßbrunn zur Gemeinde Waldbüttelbrunn.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Mädelhofen entstand wohl aus einem Rastplatz für Wanderer und Pilger auf dem Weg in das nahegelegene Kloster Oberzell. Der Name Mädelhofen hat seinen Ursprung in Mettenhofen, wobei die Mette ein Synonym für Gottesdienst darstellt. 1978 wurde Mädelhofen im Zuge der Gebietsreform zusammen mit Roßbrunn nach Waldbüttelbrunn eingemeindet.

Wirtschaft und Lage

Mädelhofen ist umgeben von viel Acker- und Waldfläche und einem weiten Netz an Wander- und Fahrradwegen und war bis in die 1960er Jahre ein traditioneller Landwirtschaftsort. Aufgrund der durch den Ort führenden Bundesstraße 8 und der Autobahnauffahrt Helmstadt der A 3 verfügt Mädelhofen über eine gute Verkehrsanbindung nach Würzburg und Marktheidenfeld.

Uettingen 3km Greußenheim 4km, Roßbrunn 1,5km Hettstadt 3km
Holzkirchen 5km Würzburg, 11km, Waldbüttelbrunn 4km
Helmstadt 4km Altertheim 5km Eisingen 4km, Waldbrunn 3km

Sehenswertes

Am 13. Juni 1990 wurden während eines Routinefluges der Autobahnpolizei die Grundmauern des Jagdhauses Mädelhofen entdeckt, nachdem Bauern bereits zuvor immer wieder von Steinfunden berichtet hatten. Das Bauwerk wurde von Johann Philipp Franz von Schönborn in Auftrag gegeben, die Planunterlagen stammen von Balthasar Neumann. In den Folgejahren wurde der Grund in staatlichen Besitz übergeführt und die Grundmauern restauriert. [1]

Vereine und Veranstaltungen

Einzelnachweise

  1. http://www.ale-unterfranken.bayern.de/publikationen/26030/linkurl_1_3.pdf

Koordinaten: 49° 47' 0.8" N, 9° 46' 9.9" O