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Alba (Piemont)

Alba
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Cuneo (CN)
Geographische Koordinaten: 44° 42′ N, 8° 2′ OKoordinaten: 44° 42′ 0″ N, 8° 2′ 0″ O
Höhe: 172 m s.l.m.
Fläche: 54 km²
Einwohner: 30.128 (2006)
Bevölkerungsdichte: 557 Einw./km²
Postleitzahl: 12051
Vorwahl: 0173
ISTAT-Nummer: 4003
Demonym: Albesi
Schutzpatron: San Lorenzo
Website: Alba

Alba ist eine Stadt mit 30.128 Einwohnern (Stand am 31. März 2006) in Nordwestitalien, in der Region Piemont, in der Provinz Cuneo. Die Einwohner werden auf Italienisch Albesi genannt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Alba liegt am Fluss Tanaro zwischen den Hügellandschaften der Langhe und des Roero, 60 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Cuneo, 16 km östlich von Bra und 27 km südwestlich von Asti.

Geschichte

Die Siedlungsgeschichte von Alba reicht bis in Neolithikum zurück (6. bis 3. Jahrtausend v. Chr.). Die Ligurer ließen sich hier nieder. 173 v. Chr. kam das Gebiet unter die Herrschaft des Römischen Reiches und ist seit 89 v. Chr. unter dem Namen Alba Pompeia als römisches Municipium beurkundet.

Im Mittelalter wurde Alba von den Langobarden erobert und litt unter dem Einfall der Sarazenen. Im 12. Jahrhundert wurde es eine freie Stadt (comune) und schloss sich dem Lombardenbund der norditalienischen Städte an. Umkämpft zwischen Montferrat und den Visconti, fiel es der Herrschaft der Gonzaga zu, wurde drei Mal von Karl Emanuel I. erobert und wieder verloren und geriet dann in den Machtkonflikt zwischen Frankreich und Spanien. Mit dem Frieden von Cherasco (1631) fällt Alba endgültig an die Savoyer.

Politik

Bürgermeister ist Giuseppe Rossetti (Forza Italia, Wahl 2004).

Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadt ist umgeben von berühmten Wein- sowie Obstanbaugebieten und ist ein Zentrum der Süßwarenindustrie (Hauptsitz der Firma Ferrero). Außerdem ist in Alba die Unternehmenszentrale der Firma MONDO, einem der größten Produzenten von Kautschukbelägen und Bällen. Außerdem stellt MONDO Sportbeläge her und rüstet seit 1976 alle Leichtathletikstadien für Olympische Spiele aus.

Die berühmten Weine der Langhe sowie die weißen Trüffel, die in der unmittelbaren Umgebung zu finden sind, locken besonders im Oktober viele Touristen in die Stadt und ihre Umgebung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Aus der Römerzeit sind die Überreste einer Befestigungsanlage mit Mauern und einem Tor erhalten, sowie einige mit Mosaiken ausgelegte Gebäude. Zu den bedeutendsten Bauten zählen der Dom aus dem 15. Jahrhundert und die Johannes dem Täufer geweihte Kirche (Chiesa di San Giovanni Battista).

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt