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Geri Allen

Geri Allen (* 12. Juni 1957 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische Jazz-Pianistin und Hochschullehrerin.

Allen besuchte die Cass Technical High School in Detroit, wo sie Schülerin von Marcus Belgrave war. Danach studierte sie an der Howard University in Washington, D. C. und ab 1979 bei Kenny Barron in New York. Es schloss sich ein Studium der Musikethnologie an der University of Pittsburgh an, bevor sich Allen 1982 wieder in New York niederließ.

Sie unterrichtete dann als Gastprofessorin an der Howard University und arbeitete mit Musikern wie Steve Coleman, Greg Osby, Robin Eubanks, Gary Thomas, Oliver Lake, Dewey Redman, Lester Bowie, James Newton, Dave Holland, Charlie Haden, Jack DeJohnette und Paul Motian. Sie wirkte an mehr als einhundert Alben mit, darunter zwei CDs mit Ornette Coleman; zu ihren regelmäßigen Partnern zählten u.a. die Musiker Oliver Lake, Arthur Blythe, Julius Hemphill, Lester Bowie, Betty Carter sowie Charles Lloyd. In dem Film Kansas City von Robert Altman spielte sie die Rolle der Mary Lou Williams.

Geri Allen bekleidet eine Außerordentliche Professur für Jazz-Piano und Improvisation an der School of Music, Dance & Theatre der University of Michigan.

Inhaltsverzeichnis

Auszeichnungen und Preise

Im Down Beat-Kritikerpoll wurde Allen 1993 und 1994 als Talent, was eine größere Beachtung verdiene, besonders gewürdigt. Sie wurde mit dem Distinguished Alumni Award der Howard University, dem SESAE Special Achievement Award und dem Eubie Blake Award ausgezeichnet und erhielt 1996 als erste Frau den hochdotierten dänischen Jazzpar-Preis.

Diskographie

Literatur

G. Allen (1995): The Art of Jazz and the Creative Process. International Jazz Archives Journal 1(3): 89ff.

Personendaten
Allen, Geri
US-amerikanische Jazz-Pianistin
12. Juni 1957
Detroit, Michigan, USA