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Museum Frieder Burda

Das Museum Frieder Burda für die Sammlung Frieder Burda wurde am 22. Oktober 2004 in Baden-Baden eröffnet. Es liegt neben der Kunsthalle Baden-Baden in der Lichtentaler Allee. Es wurde als privates Sammlermuseum nach Plänen des Architekten Richard Meier durch den Baden-Badener Architekten Peter W. Kruse errichtet.

Bis zum 20. Februar 2005 war die Sammlung Frieder Burda zum ersten Mal in ihren wichtigsten Schwerpunkten zu sehen. Rund 150 von insgesamt 550 Kunstwerken der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst umfasste die Eröffnungsausstellung im Neubau und der angrenzenden Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

Inhaltsverzeichnis

Architektur

Der amerikanische Architekt Richard Meier hat einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain geschaffen. Die drei Geschosse werden wie in älteren Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Mit dem Altbau der Staatlichen Kunsthalle ist das Museum durch eine gläserne Brücke verbunden; auch inhaltlich ist die Brücke Programm: Regelmäßig sollen gemeinsame Ausstellungen stattfinden, die sich über beide Museen erstrecken. Auch der um 100 Jahre ältere Bau der Staatlichen Kunsthalle von Hermann Billing, dessen Abfolge kleinerer und größerer Räume bis heute als besonders gelungenes Beispiel wohl proportionierter und funktionaler Museumsarchitektur gilt, ist im Nebeneinander mit dem Bau von Richard Meier neu zu entdecken. Der Neubau, rund 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche, hat etwa 15 Millionen Euro gekostet und wurde vollständig von der Frieder Burda Stiftung getragen. Für den zweijährigen Bau kamen keine öffentlichen Mittel zum Einsatz.

Nachdem die ersten Pläne des Basler Architekturbüros Steib+Steib zur Errichtung des privaten Sammlermuseums aufgrund der Überbauung eines Teiles der historischen Parkanlagen der Lichtentaler Allee umstritten waren, stieß die harmonische Einbindung des offenen Baukörpers in die Allee nach Vollendung des Projekts von Richard Meier auf weite Zustimmung.

Auszeichnungen:

In der Sammlung vertreten sind u. a.

Galerie

Literatur

Artikel


7Koordinaten: 48° 45′ 28″ N, 8° 14′ 17″ O