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European Space Research Organisation

Die European Space Research Organisation (ESRO) war die Europäische Weltraumforschungsorganisation.

Auf der Europäischen Weltraumkonferenz vom 12. bis 14. November 1968 in Bad Godesberg wurde der Zusammenschluss der ESRO mit der European Launcher Development Organisation (ELDO) zu einer einheitlichen Organisation beraten. Am 30. Mai 1975 erfolgte die Fusion zur heutigen Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Die ESRO wurde am 14. Juni 1962 durch 10 Staaten (Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien, Schweden, die Schweiz, Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland) gegründet. Die ESRO baute wissenschaftliche Satelliten, die von den USA aus in ihre Umlaufbahn gebracht wurden. Parallel wurde die ELDO gegründet, um selber Satelliten starten zu können, was jedoch nicht gelang.

Zwischen 1967 und 1972 hat die ESRO acht Satelliten überwiegend mit der Scout-B-Rakete gestartet:

  1. Iris 1 (ESRO-1B), startete am 29. Mai 1967 von der Vandenberg Air Force Base, USA erreichte aber nicht den Orbit
  2. Iris 2 (ESRO-2B) zur Erforschung der Sonnenstrahlung (Orbital Solar Observatory) und der kosmischen Strahlung. Startete am 16. Mai 1968 von der Vandenberg Air Force Base, verglühte am 8. Mai 1971 in der Erdatmossphäre
  3. Aurora (ESRO-1A), startete am 16. Mai 1968 von der Vandenberg Air Force Base
  4. HEOS-1 auch Heos A1 genannt, startete am 5. Dezember 1968 vom Kennedy Space Center, USA und verglühte am 28. Oktober 1975
  5. Boreas (ESRO-1B), startete am 1. Oktober 1969 von der Vandenberg Air Force Base und verglühte am 23. November 1969.
  6. HEOS-2, startete am 31. Januar 1972 von der Vandenberg Air Force Base, verglühte am 5. August 1974
  7. TD-1A, startete am 12. März 1972 mit einer Thor Delta-Rakete der Astronomie- und Röntgensatellit von der Vandenberg Air Force Base. Kontaktabbruch im Mai 1974.
  8. ESRO-4, startete am 20. November 1972 und verglühte nach erfolgreicher Forschungsmission am 15. April 1974.

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