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Atomkrieg

Als Atomkrieg bezeichnet man einen Krieg, der mit Kernwaffen geführt wird.

Es werden zwei Arten des Atomkrieges unterschieden. Zuerst gibt es die Form des totalen atomaren Schlagabtausches von Supermächten, bei dem es am Ende keinen Sieger geben kann. Ein solcher Krieg (Dritter Weltkrieg) wurde in der Kuba-Krise gerade noch abgewendet.

Die zweite Form des Atomkrieges ist ein Krieg, in dem vereinzelt Atomwaffen verwendet werden. So war es im Zweiten Weltkrieg der Fall, in dem die Vereinigten Staaten zwei Atombomben auf die japanischen Städte Nagasaki und Hiroshima abwarfen. Die Vereinigten Staaten sind damit die bisher einzige Macht, die Atomwaffen im Krieg eingesetzt haben. Bei einem derartigen nuklearen Schlagabtausch stehen die psychologische und militärische Vernichtung des Feindes im Vordergrund. Bei einem totalen Atomkrieg ist das Ziel den Feind in solchem Maße zu schädigen, dass die Folgen der absolute Zusammenbruch der Wirtschaft und des Lebens in dem betroffenen Staat und das für einen beträchtlichen Zeitraum sind.

Ein Atomkrieg war zur Zeit des kalten Kriegs deutlich wahrscheinlicher als viele Menschen annehmen. Zwischen 1956 und 1995 gab es mindestens 20 (dokumentiert) sehr kritische Situationen (siehe Liste).

Inhaltsverzeichnis

Mögliche Folgen

Die optimistischsten Spekulationen über die Auswirkungen eines großen nuklearen Schlagabtausches sagen den Tod von Millionen Menschen in kürzester Zeit voraus, weniger vorsichtige Vorhersagen gehen davon aus, dass ein heftiger Atomkrieg dazu führen könnte, dass die gesamte menschliche Rasse und auch alle anderen komplexen Lebensformen aussterben oder gravierenden dauerhaften Schaden erleiden werden. Des Weiteren werden nach dieser Prognose das Ökosystem der Erde und die Stabilität des globalen Klimas zusammenbrechen.

Kritische Situationen

Siehe auch

 Wiktionary: Atomkrieg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik