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Dimerisation

Die Dimerisation ist eine Sonderform der Polymerisation. In der deutschsprachigen Fachliteratur wird häufig der Begriff Dimerisierung verwendet.

Es handelt sich um die Zusammenlagerung zweier Einheiten, die als Monomere bezeichnet werden. Dabei kann es sich um Atome oder Moleküle handeln. Bei diesem Vorgang entsteht ein Dimer, entweder ein Homodimer, wenn sich zwei gleichartige Monomere zusammenschließen (Homodimerisierung), oder ein Heterodimer, wenn es sich um zwei unterschiedliche Monomere handelt (Heterodimerisierung). Schließen sich drei oder mehrere Moleküle oder Atome zusammen, so spricht man von Trimerisation, Tetramerisation (bei vier Monomeren) usw. Die entstehenden Moleküle nennt man in diesem Fall Trimere, Tetramere usw.

Beispiele

Obwohl die Summenformel eines Dimers strenggenommen die Verdopplung der Monomer-Summenformel sein sollte, bezeichnet man im erweiterten Sinne auch solche Verbindungen als Dimere, die etwa durch Kondensation zweier Monomerer entstehen:

Bei den drei letztgenannten Beispielen ist die Summenformel des Dimers gegenüber der Summe der Summenformeln der Monomere jeweils um zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom verringert. Bei diesen Dimerisierungen entstand also Wasser (H2O) als Nebenprodukt.