Heim

Mainz-Bretzenheim

Bretzenheim
Stadtteil von Mainz

Koordinaten 49° 58′ 50″ N, 8° 14′ 30″ O7Koordinaten: 49° 58′ 50″ N, 8° 14′ 30″ O
Fläche 10,7 km²
Einwohner 18.654 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte 1752 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1930
Postleitzahl 55128
Vorwahl 06131
Politik
Ortsvorsteherin Wolfram Erdmann (CDU)
Sitzverteilung (Ortsbeirat)
CDU SPD Grüne FDP
6 3 3 1
Verkehrsanbindung
Straßenbahn MVG Mainz Linie 52
Bus MVG Mainz Linie 70, 71, 90, ESWE/MVG Linie 6a

Mainz-Bretzenheim ist einer von 15 Stadtteilen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Bretzenheim wurde am 1. Januar 1930 durch Karl Külb nach Mainz eingemeindet und ist heute mit fast 19.000 Einwohnern nach der Mainzer Neustadt (26.5000) und Gonsenheim (20.000) der drittgrößte Stadtteil von Mainz.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Geschichte

Bretzenheim ist einer der ältesten Orte in der Umgebung von Mainz. Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und fränkischer Zeit beweisen, dass das Gebiet des heutigen Mainzer Stadtteils um die Quellen und den Oberlauf des Zaybachs bereits sehr früh besiedelt war. 235 wurde der damalige Römische Kaiser Severus Alexander angeblich hier ermordet. Den Namen des fränkischen Dorfs nennen uns einige Urkunden des 8. Jahrhunderts: Brizzenheim, Brezenheim (seit 767/768 überliefert), lateinisch „villa Brittanorum“ (seit 752 überliefert).

Ortsbeirat

Im Ortsbeirat sind seit der letzten Kommunalwahl 2004 vier Parteien vertreten. Stärkste Fraktion ist die CDU mit sechs Sitzen, gefolgt von der SPD und Grüne mit je drei Sitzen. Ebenfalls vertreten ist die FDP mit einem Sitz. Ortsvorsteher ist Wolfram Erdmann von der (CDU).

Wappen

Eine Äbtissin des Klosters Dalheim führte in ihrem Familienwappen drei Ringe, diese benutzte sie auch um ihren persönlichen Besitz und Urkunden zu siegeln. Diese Ringe wurden als Ortswappen bis ins 18. Jahrhundert geführt. Ab ca. 1790 erscheint zum ersten Mal die Brezel im Ortswappen. Sicher nahm man damals an, Bretzenheim und die Brezel würden gut zueinander passen. Erst um 1920 entstanden die Mainzer Ortswappen so wie es heute ist.

Nicht von der Äbtissin Anna von Reiffenberg, die während des Rathausbaues (1575)und der Neufassung des Bretzenheimer Weistums (1578) dem Kloster Dalheim vorstand,stammt das Bretzenheimer Brezelwappen,sondern vom Bretzenheimer Gerichtssiegel, das bereits 1579 auf dem Bestandsbrief des Cuntz Müller für ein Präsenzgut mit einer eindeutig erkennbaren Brezel verwendet wird.Dieses Gerichtssiegel wurde durchgehend bis 1798 (Einnahme der linksrheinischen Gebiete durch die Franzosen)verwendet.In der Zeit als die Bretzenheimer einen Maire hatten, erscheint die Brezel überhaupt nicht, erst in der kurzen Zeit der Provisorischen Administration (1814-1816) erscheint wieder eine Brezel im Gemeindestempel. Danach wird Bretzenheim eine großherzogliche Gemeinde - wiederum ohne Brezel, aber mit Krone und hessischem Löwen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Naturschaugarten Lindenmühle

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Ein Expansionsversuch der Carrefour Gruppe nach Deutschland (Mainz) im Jahr 1977 scheiterte, trotz der grundsätzlich frankophilen Einstellung der Bevölkerung von Mayence.

Verkehr

Siehe auch

Einzelnachweise


Literatur

 Commons: Mainz – Bilder, Videos und Audiodateien