Heim

2. Bundesliga (Eishockey)

Die 2. Eishockey-Bundesliga ist in Deutschland zurzeit die zweithöchste Eishockeyspielklasse. Sie wird von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert. Aktuell steht die Saison 2008/09 mit 13 teilnehmenden Mannschaften bevor.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals zur Saison 1973/74 bekam die zweithöchste Spielklasse den Namen 2. Bundesliga.

Zeitraum - historische Übersicht

Ab der Saison 1998/1999 ist die 2. Eishockey Bundesliga organisiert in einer echten 2. Liga. Sie wird seit 2002 von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert.

1994/95 mit 1997/98

Die große Zahl an Insolvenzen der Zweitligisten war 1994 ein Grund für die Abschaffung der 2. Bundesliga und die Einführung der Deutschen Eishockey-Liga mit 18 Mannschaften, jedoch ohne Auf- und Abstieg.

Als höchste Liga unterhalb der DEL wurde die 1. Liga mit den Staffeln Nord und Süd geschaffen, die den Amateurmeister ausspielen sollte.

Klärung Bezeichnung der Liga 1998/99 bis 1999/2000

Zur Saison 1998/99 wurde eine eingleisige DEB-Liga geschaffen, die den Namen „Bundesliga“ erhielt. Die Entscheidung zur Umbenennung der 1. Liga in „Bundesliga“ führte zu Konflikten zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund und der Deutschen Eishockey-Liga, da die DEL der Ansicht war, die Bezeichnung „Bundesliga“ würde den Anspruch erheben, die höchste deutsche Spielklasse im Profieishockey darzustellen. Aus diesem Grund trägt die DEL seit der Saison 1998/99 den Beinamen „Die 1. Bundesliga“, wobei das „1.“ im Logo besonders hervorgehoben ist.

Modus

Modus Saison 1998/99

In der Saison 1998/99 starten in die Vorrunde 14 Mannschaften.

Modus Saison 1999/00

An der Saison 1999/00 nahmen - anfangs - 16 Mannschaften an der Vorrunde teil. Nach der Spielbetriebseinstellung bei EHC Neuwied und des GEC Nordhorn während der Saison und dem - genehmigten - Rückzug der Mannschaft des Grefrather EV nach der Vorrunde verblieben noch 13 Teilnehmer. Nach der Vorrunde spielten die Teilnehmer auf Platz 1 mit 13 in einer Platzierungsrunde die 8 Teilnehmer an den Meisterschaftsplayoffs aus, während die Mannschaft auf Platz 13 - Braunlager EHC/Harz - in einer Platzierungsrunde mit den Teilnehmern der Oberliga Süd die Teilnehmer an den Qualifikationsplayoffs mit den Mannschaften aus der Oberliga Nord ausspielte.

Modus Saison 2000/01

Die Saison 2000/01 begann die Vorrunde mit 12 Mannschaften. Nach der Vorrunde spielten die Mannschaften auf Platz 1 mit 8 die Meisterschaftsplayoffs aus, während die Mannschaften auf Platz 9 mit 12 in den Playdowns (9 - 12 und 10 - 11) die beiden sportlichen Absteiger in die Oberliga ausspielten.

Modus Saison 2001/02

In der Saison 2001/02 begann die Vorrunde mit 14 Mannschaften. Nach der Vorrunde spielten erneut die Mannschaften auf Platz 1 mit 8 die Meisterschaftsplayoffs aus, während die Mannschaften auf Platz 9 mit 14 in einer Einfachrunde - unter Mitnahme der erzielten Punkte - die beiden sportlichen Absteiger in die Oberliga ausspielten.

Modus Saison 2002/03

An der Saison 2002/03 nahmen 15 Mannschaften an der Vorrunde teil. Anschliessend spielten erneut die Mannschaften auf Platz 1 mit 8 die Meisterschaftsplayoffs aus, während die Mannschaften auf Platz 12 mit 15 in den Playdowns (12 - 15 und 13 - 14) die beiden sportlichen Absteiger in die Oberliga ausspielten. Für die Mannschaften auf Platz 9 mit 11 nach der Vorrunde gab es danach keinen weitere Spiele.

Modus Saison 2003/04 mit 2005/06

Die Saison 2003/04 begann die Vorrunde mit 13 Mannschaften. Nach der Vorrunde spielten erneut die Mannschaften auf Platz 1 mit 8 die Meisterschaftsplayoffs aus, während die Mannschaften auf Platz 9 mit 13 in einer Einfachrunde die beiden sportlichen Absteiger in die Oberliga ausspielten. In der Saison 2004/05 wie in der Saison 2005/06 wurde nach demselben Modus wie in der Saison 2003/04 gespielt mit dem einzigen Unterschied, daß an der Liga 14 Mannschaften und damit sechs Mannschaften an der Abstiegsrunde teilnahmen.

Modus Saison 2006/07 mit 2007/08

Aktuell

Seit 1999 wurde die Liga wieder in 2. Bundesliga, die heute von der ESBG organisiert wird, umbenannt. Wie in der Bundesliga müssen sich die Vereine vor der Saison einer strengen Finanzprüfung unterziehen. Trotzdem konnte bislang nicht sichergestellt werden, dass sämtliche Vereine immer die komplette Saison durchstehen, so dass während der Saison 2003/04 die SC Riessersee Eishockey-Verwaltungs GmbH aus finanziellen Gründen ausgeschlossen wurde und die EC Bad Nauheim Spielbetriebs GmbH nach der Saison aus finanziellen Gründen aussteigen musste.

Dass das Lizenzierungsverfahren danach auch nicht wasserdicht war zeigte die Saison 07/08 eindeutig. Regensburg, Landsberg und Essen mussten während der Saison eingestehen, dass sie zum Teil erdrückende Schulden haben, konnten jedoch die Saison jeweils noch bis zum letzten Spieltag absolvieren. Nach der Saison meldeten Essen und Regensburg Insolvenz an. Der EV Landsberg hatte als sportlicher Absteiger die option in der 2. Liga zu verweilen, zog diese aber nicht.

Modus

In der Saison 2008/09 wird der Modus wieder geändert. Die 13 Vereine spielen in einer Doppelrunde die Platzierungen aus. Dabei sind die Teams, welche in der Rangordnung auf Platz 1-6 liegen direkt für die Playoffs qualifiziert. Die Plätze 7-10 ermitteln in Pre-Play-Offs in einer Best-of-Three Serie die letzten beiden Playoff-Teilnehmer. Die Playoffs werden im Viertel- und Halbfinale im Modus Best-of-Seven ausgetragen. Der Sieger im Finale wird in einer Best-of-Five Serie ermittelt. Die Plätze 11-13 ermitteln in einer Doppelrunde einen Absteiger in die Oberliga. Um in der Saison 2009/10 wieder mit 14 Mannschaften zu agieren, wird es aus der Oberliga zwei Aufsteiger geben.

Marketing

Für die Saison 2006/07 wurde die 2. Liga offiziell in ASSTEL Eishockey Liga aufgrund des gefundenen Liga-Generalsponsors, des Direkt-Versicherers ASSTEL, umbenannt. Nach der Saison erfolgte wieder Rückkehr zum alten Namen 2. Bundesliga, nachdem der Generalsponsor eine Ausstiegsklausel aus dem Vertrag nutzte.

In der Saison 2007/08 waren die Spiele der 2. Eishockey Bundesliga zum ersten Mal seit Jahren wieder im bundesweiten Free-TV zu sehen. Das DSF zeigte jeden Samstag Abend eine hablstündige Magazinsendung über die Top-Begegnungen des Freitag-Spieltags. Im Rahmen der Sendung wurde auch wöchentlich ein Spieler genauer vorgestellt.

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