Heim

Saint-Amand-Montrond

Saint-Amand-Montrond
Staat Frankreich
Region Centre
Département Cher
Arrondissement Saint-Amand-Montrond
Kanton Saint-Amand-Montrond
Geographische Lage 46° 43′ N, 2° 30′ OKoordinaten: 46° 43′ N, 2° 30′ O
Höhe 162 m
(148 m–312 m)
Fläche 20,17 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(1999)
11.447 Einwohner
568 Einw./km²
Postleitzahl 18200
INSEE-Code 18197
Website www.ville-saint-amand-montrond.fr

Saint-Amand-Montrond ist eine französische Stadt im Département Cher in der Region Centre und die Hauptstadt des gleichnamigen Arrondissements, das von den drei Arrondissements, die das Département Cher bilden, das am dünnsten besiedelte ist.

Die Stadt liegt am östlichen Ufer des Flusses Cher, der sie von der Gemeinde Orval trennt, mit der sie durch zwei Brücken über den Fluss verbunden ist.

Saint-Amand-Montrond liegt an der südlichen Via Lemovicensis (frz. Voie limousine oder Voie de Vézelay). Dies ist der der lateinische Name eines der vier Jakobswege in Frankreich. 1998 hat die UNESCO diese „Jakobswege in Frankreich“ als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Die Siedlungsgeschichte lässt sich bis in prähistorische Zeit nachweisen. Im Mittelalter lassen sich drei Ansiedlungen unterscheiden: Saint-Amand-le-Chastel, Montrond und Saint-Amand-sous-Montrond.

Neben der Landwirtschaft gehören die Schmuckherstellung und Buchdruck zu den Hauptwirtschaftszweigen.

Von 1983 bis 2007 war Serge Vinçon Bürgermeister der Gemeinde. Ab 2002 war Vinçon Vorsitzender des Außen- und Verteidigungsausschusses des Senats. Zudem war er Vizepräsident des Senats. Ein Flugzeug des Typs Mirage wurde ihm zu Ehren auf einem Kreisverkehr am Eingang zur Stadt aufgestellt.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Burgruine von Montrond, das Schloss La Férolle, die Abtei von Noirlac, der Canal de Berry und La Cité de l'or.

Partnerstädte von Saint-Amand-Montrond sind Nottuln im Münsterland, Otwock in Polen und Riobamba in Ecuador.

Die Église Saint-Amand in Saint-Amand-Montrond