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Erich Wendt

Erich Wendt (* 29. August 1902 in Leipzig; † 8. Mai 1965 in Berlin) war ein deutscher kommunistischer Politiker und der erste Ehemann von Charlotte Ulbricht.

Der gelernte Schriftsetzer emigrierte 1931 als Mitglied der KPD nach Moskau. 1936 wurde er ein Opfer der „stalinistischen Säuberungen“, aus der KPD ausgeschlossen und von 1937 bis 1939 nach Sibirien deportiert. Eine erneute Deportation erfolgte 1941. In den Jahren 1942 bis 1947 war er Mitarbeiter bei Radio Moskau. Nach der Rückkehr in die sowjetische Besatzungszone war er Leiter des Aufbau-Verlages in Ostberlin.

Von 1957-1965 war er erst Stellvertreter, später dann Staatssekretär im Ministerium für Kultur der DDR. 1963 war Erich Wendt an den Verhandlungen zum Passierscheinabkommen maßgeblich beteiligt.

Literatur

Personendaten
Wendt, Erich
deutscher Verlagsleiter und Staatssekretär
29. August 1902
Leipzig
8. Mai 1965
Berlin