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High Energy Transient Explorer

High Energy Transient Explorer (HETE) ist die Bezeichnung zweier wissenschaftlicher Satelliten zur Lokalisierung von Gammablitzen.

Die HETE-Satelliten wurden unter Leitung des Massachusetts Institute of Technology mit weiterer amerikanischer, japanischer, französischer und italienischer Beteiligung entwickelt.

Das ursprüngliche HETE-Experiment mit Gamma-, Röntgen- und Ultraviolettinstrumenten wurde am 14. November 1996 gestartet, schlug aber fehl, da der Satellit nicht von der Trägerrakete getrennt werden konnte. HETE-2 als Wiederholung der ursprünglichen Mission wurde innerhalb des Explorer-Programms finanziert und wurde am 9. Oktober 2000 mit einer flugzeuggestützten Pegasus-Rakete gestartet und war im Frühjahr 2005 noch in Betrieb. HETE-2 wird auch als Explorer 79 bezeichnet.

Wichtigstes Ziel von HETE-2 ist die schnelle und genaue Lokalisierung von Gammablitzen. Dazu verfügt es über Instrumente für die Energiebereiche 8-500 keV (Gammastrahlung), 2-25 keV (harte Röntgenstrahlung) und 0.5-14 kev (weiche Röntgenstrahlung), die jeweils ein großes Gesichtsfeld von mehr als einem Steradiant erfassen. Die Position von Gammablitzen kann damit automatisch innerhalb etwa einer Minute auf typisch etwa 10 Bogenminuten genau bestimmt und an Beobachter mit anderen Teleskopen gemeldet werden. In einzelnen Fällen können sogar weniger als 30 Bogensekunden Genauigkeit erreicht werden. Das Gesichtsfeld von HETE-2 ist von der Sonne weggerichtet. Die Gebiete in denen Gammablitze registriert werden lassen sich also von der Erde aus während der Nacht im sichtbaren Licht weiter beobachten.

Siehe auch: BeppoSAX, Integral, Swift