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norisbank

norisbank GmbH
Unternehmensform GmbH
Gründung 1965 als Noris Kreditbank
Unternehmenssitz Frankfurt, Hessen, Deutschland
Unternehmensleitung
  • Andreas Torner (Vorsitzender)
  • Daniel Kalczynski
  • Rolf Närdemann
Mitarbeiter etwa 500
Branche Banken
Produkte

kostenloses Girokonto, Top3-Zinskonto, Ratenkredit, kostenlose MasterCard, eingeschränktes Depot

Website www.norisbank.de

Die norisbank GmbH ist ein deutsches Kreditinstitut mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und seit dem 2. November 2006 Tochterunternehmen der Deutschen Bank AG.

Geschichte

Die Wurzeln der norisbank reichen in das Jahr 1954 zurück. Ab diesem Jahr bot das Versandhaus Quelle die Finanzierung seiner Produkte über die Noris Kaufhilfe an.

Am 4. Juni 1965 wurde die Noris Kreditbank GmbH gegründet. Das Geschäftsziel war die Erweiterung der Finanzierung des gesamten Warenangebotes von Quelle und der Tochterfirmen im Versand und im stationären Bereich.

Im Jahre 1969 firmierte die Noris Kaufhilfe zur Noris Bank GmbH um. Mit der Umfirmierung ging eine Erweiterung der Produktpalette auf Bankdienstleistungen, wie Giro- und Sparkonten, einher.

1984 fusionierte die Norisbank GmbH mit der aus Hamburg stammenden Verbraucherbank GmbH. Beweggrund der Übernahme der bis dahin selbstständigen Verbraucherbank GmbH war der Zukauf des ersten deutschen Kundenselbstbedienung-Systems.

Die Noris Verbraucherbank GmbH war bis Ende 1997 Teil des Quelle-Konzerns und wurde zum 19. Juni 1997 an die Bayerische Vereinsbank verkauft. Diese fusionierte die Noris Verbraucherbank GmbH mit der Franken WKV Bank GmbH (gegründet 1950).

Im Januar 1999 kam es zur Integration der Hypo Service-Bank AG (HSB), gegründet 1991, in die norisbank AG.

Nach Unsicherheiten im Jahre 2002, als die HypoVereinsbank über eine Integration der norisbank AG in das eigene Filialnetz nachdachte, wurde im Dezember 2002 beschlossen, die norisbank AG zu verkaufen. Seit 1. Oktober 2003 war die DZ Bank neuer Eigentümer der norisbank AG.

Die DZ Bank verkaufte am 3. August 2006 die Filialen der norisbank AG an die Deutsche Bank. Diese führt die Geschäftsstellen unter gleichem Namen in Form einer GmbH weiter.

Unternehmensentwicklung

Das Vorgängerinstitut der Noris Verbraucherbank GmbH, die Verbraucherbank GmbH, führte 1975 als erstes Geldinstitut in Deutschland die Kundenselbstbedienung ein.

Im Jahre 2000 verkaufte die norisbank AG als erste Bank im Internet Kredite mit einer Online-Sofortzusage.

Durch den Verkauf der norisbank AG an die DZ Bank wechselte die norisbank AG vom Geldautomaten-Verbund Cash Group in den Verbund CashPool.

Im Juli 2005 wagte sich die norisbank AG auf ein neues Geschäftsfeld vor: Den vollständig von anderen Bankdienstleistungen losgelösten Vertrieb des hauseigenen Konsumentenkredites "easy credit" über Ratenkredit-Fachgeschäfte in Innenstädten, Einkaufszentren und Ausfallstraßen im Stadtgebiet.

Am 4. August 2006 unterschrieb die norisbank AG einen Verkaufsvertrag über Ihre 98 Filialen, den Namen „norisbank“ und die 334.000 Kunden an die Deutsche Bank. In dem Kaufpreis nicht enthalten sind die Mitarbeiter, das Produkt „easy credit“ und die Nürnberger Zentrale. Der vereinbarte Kaufpreis lag bei 420 Millionen Euro. Ab 2. November 2006 firmiert die „norisbank“ unter norisbank GmbH.

Durch den Verkauf der norisbank an die Deutsche-Bank-Gruppe scheidet die norisbank zum 31. Oktober 2006 aus dem Geldautomaten-Verbund CashPool aus und kehrt damit wieder in den Geldautomaten-Verbund Cash Group zurück. Aufgrund der damaligen Zugehörigkeit zur HypoVereinsbank-Gruppe war die norisbank bereits bis 2003 Mitglied in der Cash Group.

Die Mitarbeiter der ehemaligen norisbank AG und die Nürnberger Zentrale verbleiben bei der am 23. Januar 2007 auf TeamBank AG umfirmierten ehemaligen Norisbank AG.

Seit dem Kauf der Deutschen Bank setzt die norisbank auf "einfache" Produkte und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt".