Heim

Sendling-Westpark

Sendling-Westpark bildet den Stadtbezirk 7 von München

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Stadtbezirk 7 liegt im Südwesten von München und reicht in der Nord-Süd-Ausdehnung vom Stadtbezirk 8 Schwanthalerhöhe bis nach Obersendling (Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln). Die Ostgrenze bildet der Bahnkörper, der von der Donnersbergerbrücke nach Süden in Richtung Wolfratshausen verläuft, auf dem unter anderem die S 7 und S 27 sowie die Züge der BOB verkehren. Jenseits der Gleise schließt der Stadtbezirk 6 Sendling, im Westen endet der Bezirk an der Fürstenrieder- und Westendstraße, jenseits derer die Stadtbezirke 20 Hadern und 25 Laim liegen.

Beschreibung

Durch Zuzugsüberschüsse hat sich die Bevölkerungszahl im Stadtteil zwischen 1950 und 1995 verdoppelt, der Ausländeranteil liegt leicht unter dem Durchschnitt der Stadt. Typisch für die Baustruktur des Bezirks sind im südlichen Teil Ein- und Zweifamilienhäuser aus der Zwischenkriegszeit und im Bereich der Hauptverkehrsstraßen Geschosswohnungsbau, meist aus der Zeit nach 1948.

Wichtige Arbeitgeber und Einrichtungen im Bezirk sind das Städtische Altenheim St. Josef, die Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte, das Integrationszentrum für Cerebralparesen ICP (früher Spastiker-Zentrum) mit Rehabilitationsschule und Berufsbildungswerk, die Bayerische Landesschule für Gehörlose, die Zentralen des ADAC und des TÜV sowie die KFZ-Meldestelle. Daneben stellen Baufirmen und metallverarbeitende Betriebe einen großen Anteil der Arbeitsplätze.

Der Bezirk wird von mehreren Hauptverkehrsstraßen durchzogen, wobei vor allem das quer durch das Viertel verlaufende Teilstück des Mittleren Rings mit den Enden der A 96 (München-Lindau) und A 95 (München-Garmisch) eine hohe Verkehrs- und Umweltbelastung mit sich bringt.

Zugleich verfügt der Bezirk über einen hohen und gut verteilten Anteil an Grünflächen. Neben dem anlässlich der IGA 83 angelegten Westpark gehören dazu ein großer Teil des Sendlinger Waldes und die Kleingartenanlage „Land in Sonne“, die auch namensgebend für einen Bezirksteil ist, sowie die Sportflächen von zwei Bezirkssportanlagen und mehrere kleinere Parkflächen.

Die im nördlichen Bereich des Westparks gelegene Rudi-Sedlmayer-Halle, in der früher zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen stattfanden, ist seit 1. Februar 2003 stillgelegt und soll auch künftig nicht mehr betrieben werden. Über eine Nachfolgenutzung wird im Münchner Rathaus nachgedacht. Außerdem liegt im Stadtbezirk auf einem ehemaligen Gewerbegelände an der Hansastraße ein Jugendkulturzentrum (Hansapalast und Verein Feierwerk) mit stadtweitem Einzugsgebiet.

Aus historischen Gründen ist zudem die Kriegersiedlung erwähnenswert. Diese Wohnanlage wurde in den 1920er Jahren für Versehrte des 1. Weltkrieges gebaut, um ihnen zu preiswerten Eigenheimen zu verhelfen.

Verwaltung, Wirtschaft, weitere Einrichtungen

Die zuständige Polizeiinspektion 32 befindet sich in der Treffauerstraße.

Neben der Berufsfeuerwehr ist für die Sicherheit in Sendling-Westpark auch eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr zuständig, deren Feuerwehrhaus in der Zillertalstraße steht.

Seit 1991 ist der K. G. Saur Verlag in der Ortlerstraße ansässig.

Statistik

(Stand jeweils am 31. Dezember, Einwohner mit Hauptwohnsitz)

Jahr Einw. davon Ausländer Fläche ha EW/ha Quelle mit weiteren Daten
2000 48.388 10.724 (22,2%) 781,33 62 Statistisches Taschenbuch München 2001. pdf-Download
2001 48.608 10.846 (22,3%) 781,33 62 Statistisches Taschenbuch München 2002. pdf-Download
2002 48.448 10.781 (22,3%) 781,33 62 Statistisches Taschenbuch München 2003. pdf-Download
2003 48.564 11.020 (22,7%) 781,28 62 Statistisches Taschenbuch München 2004. pdf-Download
2004 48.669 11.127 (22,9%) 781,41 63 Statistisches Taschenbuch München 2005. pdf-Download
2005 49.472 11.492 (23,2%) 781,56 63 Statistisches Taschenbuch München 2006. pdf-Download

Siehe auch


Koordinaten: 48° 7' 20" N, 11° 31' 55" O