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Pichincha

Dieser Artikel behandelt den Vulkan Pichincha, für die nach ihm benannte Provinz siehe Pichincha (Provinz).
Pichincha

Pichincha und Quito

Höhe 4.794 m
Lage Ecuador
Gebirge Anden
Geographische Lage 0° 10′ 16″ S, 78° 35′ 52″ WKoordinaten: 0° 10′ 16″ S, 78° 35′ 52″ W
DEC
Typ Stratovulkan
Letzte Eruption 1999

Der Pichincha ist der „Hausberg“ von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der Vulkan besitzt zwei Gipfel, nämlich den Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4.690 m), der wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4.794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha). Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen. Auf Grund der geografischen Lage Quitos wird angenommen, dass eventuelle Lavaflüsse keine Gefahr für die Stadt bedeuten.

Rucu Pichincha ist leicht in einer Tagestour zu besteigen. Besonders seit der Fertigstellung der Seilbahn TelefériQo ist die Besteigung schnell und einfach geworden: Touristen können für nur 4 USD (Stand November 2006) eine Distanz von 800 m an der Flanke Cruzloma zurücklegen, die sie bis auf 4.100 m Höhe befördert. Frühere Sicherheitswarnungen werden von lokaler Polizei und Reiseveranstaltern nicht mehr bestätigt; die Besteigung beider Gipfel gilt heute als sehr sicher.

Einer der ersten und prominentesten europäischen Besteiger war Alexander von Humboldt, der 1802 verschiedene Messungen auf beiden Gipfeln durchführte.

Nach der Schlacht am Pichincha am 24. Mai 1822 wurde Ecuador bzw. die Real Audiencia de Quito von Spanien unabhängig.

 Commons: Pichincha – Bilder, Videos und Audiodateien