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Siquijor

Siquijor ist die kleinste der Inselprovinzen in den Visayas und eine der kleinsten Provinzen der Philippinen.

Auf der sehr bergigen Insel mit einem Umfang von ca. 80 km leben etwa 82.000 Menschen. Die größten Orte der Insel sind Siquijor (Hauptstadt der Insel), Larena und Lazi, in denen es auch Häfen mit Verbindungen zu anderen Inseln gibt. Eine befestigte Straße führt rund um die Insel und verbindet die Orte. Die Haupterwerbszweige sind die Landwirtschaft und die Fischerei. Für den relativen Wohlstand der Insel sorgen die vielen im Ausland arbeitenden Siquijondos. Der Tourismus spielt noch keine so große Rolle auf Siquijor obgleich sich die herrlichen Buchten und Korallenriffe, traumhaften Sonnenuntergängen und Palmstrände, Wasserfälle und Höhlen ebenso sehen lassen können wie die historischen Kirchen und alten Häuser. Unter den Filipinos ist Siquijor für seine Heiler mit wundersamen Kräften berühmt.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Siquijor unterteilt sich in 6 Verwaltungsgemeinden.

Die Verwaltungsgemeinden wiederum sind in insgesamt 134 Baranggays (Ortsteile) untergliedert.

Verwaltungsgemeinden

  • Enrique Villanueva
  • Larena
  • Lazi
  • Maria
  • San Juan
  • Siquijor

Geschichte

Als die Spanier die Insel entdeckten gaben sie ihr den Namen Isla del Fuego (Insel des Feuers). Sie sahen beim Vorbeisegeln ein feuriges Licht, es wird vermutet, dass es sich hierbei um das Leuchten von unzähligen Glühwürmchen handelte. Der Legende nach existierte die Insel viele Millionen Jahre nur unter Wasser und erhob sich mit donnerndem Getöse und Blitzen aus dem Meer. Als Beweis werden die Fossilien von Schnecken, Muscheln und anderen Unterwasserlebewesen, die man in den Bergen findet herangezogen. Bis zum 17. September 1971 zählte Siquijor zur Provinz Negros Oriental. Seitdem feiern die Bewohner jedes Jahr ihren Unabhängigkeitstag (Araw ng Siquijor).

Klima

Grob unterscheidet man in den Philippinen fünf Klimazonen, Siquijor gehört zur Klimazone 2 (Kurze Trockenzeit von März bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Februar ist zwar lang aber nicht sehr intensiv.)

Im allgemeinen ist das Wetter auf Siquijor von September bis Mitte Mai sehr schön. Dezember und Januar ist es nachts kühl und es regnet gelegentlich. Von März bis Ende Mai ist es sehr heiß und es gibt fast keinen Regen mehr.

Sehenswertes

In der Nähe der Stadt Cantabon ist der höchste Berg Siquijors der 557 m hohe Mount Bandilaan, im angeschlossenen Camp Park führen Trampelpfade durch üppigen Regenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten. Der palmengesäumte Paliton Beach, ein paar Kilometer von San Juan, ist einer der schönsten Strände der Insel. In Lazi steht gegenüber der 1884 erbauten St. Isidore Parish Kirche der älteste und größte Konvent des Landes, der St. Isidore Labradore-Konvent. Und ein paar Kilometer landeinwärts von Lazi liegt in landschaftlich schöner Umgebung der Po-ol Wasserfall, ein sehr schöner Wasserfall mit natürlichem Pool.

Koordinaten: 9° 12' N, 123° 30' O