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Kfar Saba

Koordinaten: 32.162300° N, 34.910069° O Kfar Saba (hebräisch כפר סבא, arabisch كفار سافا) ist eine Stadt in Israel im Großraum Tel Aviv (etwa 15 Kilometer entfernt).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Ursprünge der Besiedlung gehen bis auf die Zeit des zweiten Tempels zurück. Das lässt sich durch mehrere Nennungen der Stadt im Talmud als Chabarzaba belegen.

Das heutige Kfar Saba entstand jedoch aus einer kleinen landwirtschaftlichen Siedlung (Moschawa), die 1892 gegründet wurde.

Während des Ersten Weltkrieges diente Kfar Saba als Auffangstadt für viele Flüchtlinge aus Jaffa und Tel Aviv. Gegen Kriegsende geriet die Stadt zwischen die englischen und türkischen Linien und wurde zerstört. Der Wiederaufbau kam nur schleppend voran, da die Araber sie 1921 erneut verwüsteten.

Heutige Stadt

Kfar Saba ist heute eine bedeutende, von Industrie geprägte Stadt in der südlichen Scharonebene mit mehr als 80.000 Einwohnern. Zu Kfar Saba gehört der Kibbuz Nir Elijahu an der Grenze zur West Bank.

Deutsche Partnerstädte sind Wiesbaden (seit 1981) und Mülheim an der Ruhr (seit 1993), sowie Delft in den Niederlanden und San José (Costa Rica).

Hochschulen

Zu Kfar Saba gehört das College Beit Berl, das sich außerhalb der Stadt in Richtung des Westjordanlandes befindet.