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Waag

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Waag (Begriffsklärung) aufgeführt.

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Waag

Die Waag bei Piešťany

Daten
Lage Slowakei
Länge 403 kmdep1
Quelle Niedere TatraVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 664 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung Donau bei KomornVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe 106 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied 558 mdep1
Flusssystem Donau
Einzugsgebiet 10.640 km²dep1
Abflussmenge 152 m³/s
Schiffbar teilweise
Der Verlauf der Waag in der Slowakei

Die Waag (slowakisch Váh, ungarisch Vág/Wágh) ist nach Donau und Theiß der längste Fluss der Slowakei mit 403 km (andere Zählung 390 km) Länge. Nach dem Verlauf nur auf dem Gebiet der Slowakei ist die Waag der längste. Sie entspringt nahe der Landesmitte in der Niederen und Hohen Tatra, wechselt zwischen breiten Ebenen und engen Durchbruchstälern, umrundet die hohen Bergketten der Slowakei in einem großen Halbkreis und mündet bei Komorn (östlich von Pressburg) in die Donau.

Die Waag entsteht bei Liptovský Hrádok (Liptau-Hradek) durch den Zusammenfluss von Weißer Waag (Biely Váh) und Schwarzer Waag (Čierny Váh). Danach fließt sie Richtung Westen durch den großen Liptauer Stausee bei Liptovský Mikuláš (St. Nikolaus in der Liptau), vorbei am alten Ružomberok (Rosenberg) zur Industrieregion der Stadt Martin. Nach dem Durchbruch bei Strečno (Kleine Fatra) wendet der Fluss bei Žilina (Sillein) in südwestliche Richtung, passiert die weithin sichtbare Burg von Trenčín (Trentschin) und nähert sich südwärts ab Nové Mesto nad Váhom (Neustadt an der Waag) und dem Kurort Piešťany (Pistyan) dem Donautiefland bei der Universitätsstadt Trnava (Tyrnau). Als Kleine Donau (Waag-Donau) nimmt sie von links die Neutra auf und mündet bei Komárno (Komorn) in den Hauptstrom.

Da die Waag die halbe Slowakei durchfließt, war sie schon früh ein wichtiger Wasserweg. Im Unterlauf ist sie schiffbar, aber auch der rasche Oberlauf wurde zum Holz-Flößen genutzt. Regulierungspläne bestanden schon Jahrhunderte, wurden aber erst um 1890 verwirklicht. Die Wehre und Reservoirs im Waagtal berücksichtigen Hochwasserschutz, Landwirtschaft, Schifffahrt und Energiegewinnung.

Tourismus

Heute kann man die historische Flößerei als touristische Attraktion am Oberlauf der Waag erleben. Zwischen dem großen Liptauer Stausee und Žilina gibt es viele private Angebote für Floßfahren auf der Waag.

Siehe auch