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Naumburg (Saale)

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 9′ N, 11° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Höhe: 130 m ü. NN
Fläche: 76,04 km²
Einwohner: 29.359 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 386 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06618 (alt: 4800)
Vorwahl: 03445
Kfz-Kennzeichen: BLK (früher NMB)
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 355
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
14 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
06618 Naumburg (Saale)
Webpräsenz:
www.naumburg.de
Oberbürgermeister: Bernward Küper (CDU)

Naumburg (Saale) ist eine Stadt im Süden des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie liegt im Saaletal 39 km Kilometer südlich von Halle und 30 Kilometer nördlich von Jena. Naumburg ist Sitz des Burgenlandkreises und Mittelpunkt des nördlichsten deutschen Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Die Stadt ist ein Bahnknotenpunkt und verfügt über eine reichhaltige Geschichte, so war sie früher zum Beispiel Sitz des Bistums Naumburg. Wahrzeichen ist der Naumburger Dom in der mittelalterlichen Altstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Naumburg liegt im Süden von Sachsen-Anhalt an der Mündung der Unstrut in die Saale, nahe der Grenze zu Thüringen. Die Stadt ist vom hügeligen Weinanbaugebiet Saale-Unstrut umgeben und liegt im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Das Klima in Naumburg ist außergewöhnlich mild, was den Weinbau an den Talhängen der Umgebung erst ermöglicht.

Die maximale Ost-West-Ausdehnung der Kernstadt beträgt ca. 6,5 km, die maximale Nord-Süd-Ausdehnung ca. 5,5 km.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören die angeschlossenen Stadtteile Altenburg (Almrich), Grochlitz, Henne und Weinberge.

Neben der Stadt existieren folgende 13 Ortsteile: Beuditz, Boblas, Eulau, Flemmingen, Großjena, Großwilsdorf, Kleinjena, Meyhen, Neidschütz, Neuflemmingen, Roßbach, Schellsitz und Wettaburg.

Geschichte

Naumburg wurde erstmals 1012 urkundlich erwähnt, als an der Kreuzung zweier Handelsstraßen die neue Burg der Ekkehardinger, der Markgrafen von Meißen, entstand. 1021 wird in der Merseburger Bischofschronik von der kurz zuvor erfolgten Neugründung einer Propstei an der Stelle des späteren Naumburger Doms berichtet. 1028 gab Papst Johannes XIX. seine Zustimmung zur Verlegung des Bistumsitzes von Zeitz nach Naumburg. Bis zur Umsetzung der Reformation in der Stadt 1568 war Naumburg Bischofssitz. Letzter Bischof war Julius von Pflug. Auf das Jahr 1030 datiert ist die Gründung der Domschule. Seit 1144 wurde Naumburg Stadt genannt.

Im Mittelalter war sie ein bedeutender Handelsplatz an der Via Regia, besonders durch die zuerst 1278 genannten Naumburger Messen. Der Aufstieg Leipzigs zur Messestadt seit 1500 und der Dreißigjährige Krieg brachten die wirtschaftliche Blüte Naumburgs zum Erliegen. Das Territorium des Mitte des 16. Jahrhunderts säkularisierten Bistums ging an die Kurfürsten von Sachsen über, die es durch eine eigene Stiftsregierung in Naumburg verwalten ließen und später die Administratoren stellten. Nach dem freundbrüderlichen Hauptvergleich unter den vier Söhnen Johann Georgs I. 1657 gehörte das Naumburger Stiftsgebiet zur Sekundogenitur Sachsen-Zeitz, welche dem jüngsten Sohn Moritz zufiel. Bevor in Zeitz die Moritzburg erbaut wurde, diente das Naumburger Stadtschloss als Residenz dieser Nebenlinie. Diese Episode fand mit dem Tode des letzten protestantischen Vertreters der Linie Sachsen-Zeitz im Jahr 1718 ein Ende. Das Naumburger Stiftsgebiet fiel endgültig an die Dresdner Kurlinie zurück; es war damit vollends in das albertinische Sachsen integriert, blieb aber bis 1815 Sitz eigener Verwaltungsbehörden (z. B. Konsistorium des Stifts Naumburg-Zeitz).

Naumburg (Saale) um 1900

Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel Naumburg an Preußen. 1846 erhielt die Stadt Anschluss an die Thüringer Bahn von Halle nach Erfurt, 1889 nach Artern und schließlich 1900 nach Teuchern. Am 15. September 1892 ging die Straßenbahn Naumburg in Betrieb. Sie wurde in den ersten Jahren noch mit Dampf betrieben. Am 2. Januar 1907 wurde sie auf den elektrischen Betrieb umgestellt.

Obwohl sich die Industrialisierung nur schwach entwickelte, bildete sich schon 1848 ein Arbeiterverein. Bei der Niederschlagung des Kapp-Putsches wurden fünf Arbeiter getötet. 1927 erfolgte die Gründung der „Devoli“ (Deutsche Volkslichtspiele). Ihr Hauptsitz ist im früheren Garnisonslazarett auf dem Spechsart. Dort befinden sich auch die Film- und Tonstudios. Am 9. und 11. April 1945 bombardierten anglo-amerikanische Flugzeuge die Stadt. Dabei wurden Teile der militärischen Anlagen im Osten der Stadt sowie Bereiche der Altstadt und angrenzender Gebiete zerstört oder schwer beschädigt. Insgesamt sind dabei mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen und rund 700 Häuser beschädigt worden. Am 12. April besetzten amerikanische Truppen die Stadt, knapp drei Monate später - am 2. Juli - zogen Truppen der Roten Armee in Naumburg ein. Durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen hielten sich in der Stadt bis zu 60.000 Menschen auf.

In der DDR war Naumburg Standort von Maschinenbau, Arzneimittel-, Metall- und Schuhindustrie. Zudem wurde Naumburg von den Sowjetstreitkräften als Garnisonsstadt genutzt. Die politischen Veränderungen im Jahre 1989 führten auch in Naumburg zu zahlreichen Demonstrationen und Versammlungen in den Kirchen der Stadt. 1990 kam die bisher zum Bezirk Halle gehörende Stadt zum neu gebildeten Land Sachsen-Anhalt. 1994 wurden die Landkreise Naumburg, Nebra und Zeitz zum Burgenlandkreis zusammengeschlossen. Der Kreissitz blieb dabei Naumburg. 2007 wurden der Burgenlandkreis und der Landkreis Weißenfels zum neuen Burgenlandkreis verschmolzen. Seitdem ist Naumburg Verwaltungssitz dieses Landkreises, zu dem auch die Nachbarstädte Weißenfels und Zeitz gehören.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

  • 1300 - ca. 3000
  • 1755 - 6.987
  • 1840 - 12.674
  • 1875 - 16.258
  • 1880 - 17.868
  • 1890 - 19.807
  • 1925 - 29.337
  • 1933 - 31.427
  • 1939 - 36.940
  • 1946 - 41.379 1
  • 1950 - 40.595 2
  • 1960 - 37.377
  • 1981 - 33.585
  • 1984 - 32.610
  • 1995 - 30.867
  • 1997 - 30.530
  • 2000 - 30.399
  • 2001 - 30.388
  • 2002 - 30.279
  • 2003 - 29.933
  • 2004 - 29.927
  • 2006 - 29.359

1 29. Oktober
2 31. August

Gedenkstätten

Politik

Oberbürgermeister

In der Kommunalwahl am 22. April 2007 ist der bisherige Beigeordnete und seit dem 1. Februar 2007 amtierende Oberbürgermeister Bernward Küper (CDU) zum Oberbürgermeister gewählt worden.

Stadtparlament

Der Naumburger Stadtrat besteht aus 40 Mandatsträgern und 6 Fraktionen. Die Wahlen zum aktuellen Stadtrat fanden am 13. Juni 2004 statt. Momentan ergibt sich folgende Sitzverteilung:

Städtepartnerschaften

Am 30. Mai 1988 wurde eine Städtepartnerschaft mit Aachen vereinbart.

Naumburg ist ferner Mitglied in der Vereinigung der Städte mit hussitischer Geschichte und Tradition.

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt in Silber schräggekreuzt einen roten Schlüssel, das Schließblatt viereckig, und ein gestürztes rotes Schwert. Das Schwert liegt über dem Schlüssel.[1]

Bis 1993 lag der Schlüssel im Wappen noch über dem Schwert. Das Wappen ist dem ehemaligen Stiftswappen entlehnt. Dieses zeigte ebenfalls in rot Schwert und Schlüssel, jedoch in der alten Variante.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Naumburger Dom

siehe dazu auch den Hauptartikel Naumburger Dom

Wahrzeichen der Stadt Naumburg ist der spätromanisch-frühgotische Dom St. Peter und Paul, der zu den wertvollsten europäischen Baudenkmälern gehört. Er steht in der bischöflichen Vorstadt. Mit dem Bau dieser dreischiffigen, zweichörigen Basilika mit vier Türmen und einem Kreuzgang wurde bereits vor 1213 begonnen.

Der frühgotische Westchor wurde um 1250 erbaut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde der Ostchor im hochgotischen Stil erweitert. Die romanische Krypta unter dem Ostchor ist etwa um 1170 entstanden und war Teil eines Vorgängerbaus. Die beiden Osttürme bestehen aus achteckigen Obergeschossen und besitzen Barockhauben. Die Kanzel stammt von 1466. Erst im Jahre 1884 wurde der Südwestturm vollendet. Die beiden Westtürme neben dem Westchor sind in enger Anlehnung an die Türme der Kathedrale von Laon und des Bamberger Doms gestaltet. An der westlichen Seite des Kreuzgangs befindet sich ein Klausurgebäude, an der östlichen Seite die spätgotische Dreikönigskapelle von 1416. Südlich des Kreuzgangs und damit an der Südseite des Doms befindet sich die Pfarrkirche St. Marien, unweit westlich des Komplexes die Ägidienkurie. Zwischen 1960 und 1968 wurde der Dom grundlegend restauriert.

Weltberühmt sind die zwölf Stifterfiguren im Westchor, die nach 1250 entstanden. Alle Figuren sind lebensgroß und in Kalkstein gehauen. Die bekanntesten Figuren sind Uta und Ekkehard an der Nordseite des Westchors sowie Regelindis und Herrmann gegenüber an der Südseite.

Museen

Die Ausstellungen des Stadtmuseums Naumburg befinden sich an fünf Standorten im Bereich der Innenstadt sowie im Ortsteil Großjena:

Weitere Bauwerke

Im mittelalterlichen Stadtkern befindet sich neben dem Renaissance-Rathaus (erbaut von 1517 bis 1528) mit Ratskeller die spätgotische Stadtkirche St. Wenzel. Diese dreischiffige Hallenkirche entstand zwischen 1417 und 1523 und wurde nach ihrer Beschädigung im Jahre 1945 restauriert. Ihr Inneres wurde 1724 umgestaltet. In der Kirche befindet sich die Hildebrandt-Orgel, welche von Johann Sebastian Bach abgenommen wurde.

Rund um die Altstadt befinden sich Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, bestehend aus Stadtgraben und Stadtmauer. An der ehemaligen Trennung von Rats- und Domstadt wurde die ehamlige Stadtbefestigung durch eine Allee, den heutigen Lindenring, überbaut. Von den ehemals vorhandenen fünf Stadttoren ist jedoch nur noch eines vorhanden und erhalten geblieben, das Marientor. In den letzten fünfhundert Jahren wurden die anderen Tore, dazu gehörten das Viehtor, das Salztor, das Jakobstor und das Herrentor, abgebrochen. Am Salztor erinnern heute die im Stile des Klassizismus von Friedrich Erdmann Schmid erbauten Salztorhäuschen an den Standort des ehemaligen Stadttores.

In den Nebenstraßen der Altstadt befinden sich charakteristische Bürgerhäuser mit Renaissance-Giebeln.

Ein Baudenkmal der jüngeren Vergangenheit stellt der Sitz der Außenstelle des Bundessprachenamts an der Kösener Straße dar. Das Amt ist in der ehemaligen kaiserlichen Kadettenanstalt untergebracht, einem weitläufigen Backsteinkomplex, bestehend aus dem zentralen Hauptgebäude und zwei Seitenflügeln im Stil der Neogotik.

Weiterhin von Bedeutung als Baudenkmal und weithin sichtbar ist das Naumburger Oberlandesgericht, ein repräsentativer Bau des Neobarock, erbaut an der Stelle der früheren Burg der Markgrafen von Meißen zwischen 1914 und 1917.

Sport

Naumburg richtet jährlich Sporttage aus, an denen internationale Geherwettkämpfe stattfinden. Auch die Weltmeisterschaft und mehrere Weltcups im Gehen wurden bereits in Naumburg ausgetragen. Naumburg selbst besitzt mehrere große erfolgreiche Sportvereine. Im Fußball sind dies hauptsächlich der Naumburger SV 05 (Landesliga) sowie der Naumburger Ballspiel-Club 1920 e.V. (ebenfalls Landesliga). Im Handball ist Naumburg mit dem HSV Naumburg-Stößen in der Oberliga vertreten und im Volleyball ist Blau-Weiß Naumburg (Landesliga) erfolgreich. Zu einem sportlichen Höhepunkt gehören in Naumburg auch die jährlich mehrfach stattfindenden Skater-Nächte (Nachtskaten), in denen auf Inline-Skates durch das Stadtgebiet und im Umland gefahren wird. Naumburg besitzt ein Stadion mit einem Rasen- und einem Hartplatz, sowie mehrere Rasensportplätze (Krumme Hufe, Hallescher Anger, Birkenwäldchen). Des Weiteren hat Naumburg einen Tennisplatz, sowie zwei Mehrzweckhallen für Sportveranstaltungen. Davon eine im Domgymnasium Naumburg und eine im Sport- und Freizeitpark Euroville.

Regelmäßige Veranstaltungen

Naumburger Hussiten-Kirschfest

Jährlich am letzten Juni-Wochenende, zur Zeit der Süßkirschenernte feiert die Stadt Naumburg das Hussiten-Kirschfest. Es umfasst eine Festwiese mit 15 von Vereinen bewirtschafteten Festzelten, das Hussiten-Lager mit mittelalterlichem Markttreiben, Musik und Schaukampf, einem großen Festumzug, das Weindörfchen sowie zahllose Attraktionen an verschiedenen Plätzen der Stadt.

Das Fest hat eine lange Tradition. Bereits im 16. Jahrhundert finden sich in Ratsrechnungen Ausgaben für ein Schulfest. Seit dem 17. Jahrhundert bringt man das Fest mit einer sagenhaften Belagerung Naumburgs durch die Hussiten im Jahre 1432 in Verbindung. Ein Lehrer sei mit Kindern - mit weißen Büßerhemdchen bekleidet - vor die Tore der belagerten Stadt gezogen, um beim Hussiten-Feldherrn Andreas Prokop um Gnade zu bitten. Dieser habe das Gesuch erhört und den Kindern sogar Kirschen geschenkt. Diese Sage bildet heute den Kern des Volksfestes, bei dem seit einigen Jahren mit einer szenischen Darstellung der Ereignisse gedacht wird.

Einen weiteren Höhepunkt stellt die Peter-Pauls-Messe am Sonntag dar. Naumburg konkurrierte als Messestadt einst mit Leipzig. Wie früher präsentieren bei dieser Messe traditionelle Handwerker ihr Können und ihre Waren in Naumburg.

Naumburger Taubenmarkt

Jährlich findet im Januar und im Februar an jedem zweiten Wochenende samstags der traditionelle Taubenmarkt statt, zu dem Taubenzüchter und Händler aus ganz Deutschland und teilweise aus den benachbarten Ländern anreisen.

Weinfeste

Naumburg liegt im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands – Saale-Unstrut. In der Stadt und im Umfeld gibt es zahlreiche Winzer. Jährlich finden mehrere Weinfeste statt.

Weitere Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Naumburg liegt am Knotenpunkt von drei Bundesstraßen. Die B 87 führt von Weimar nach Leipzig, die B 88 nach Jena und die B 180 von Querfurt nach Zeitz. Naumburg hat eine Abfahrt an der Autobahn A 9 (21a), die durch die Bundesstraße 180 mit der Stadt verbunden ist.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Naumburg (Saale) Hbf liegt an einer der meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands, der 1846 eröffneten Thüringer Bahn. Neben den Regionalbahnlinien HalleEisenach und Naumburg–Saalfeld, die stündlich verkehren, ist Naumburg auch Halt der InterCityExpress-Züge auf den Strecken HamburgBerlinMünchen und Frankfurt am MainLeipzigDresden. Neben dem fast stündlichen ICE-Verkehr halten auch IC-Züge in Naumburg, darunter der IC zwischen Köln und Stralsund/Binz.

Im internationalen Verkehr kann von Naumburg aus unter anderem der Nachtzug der CityNightLine von Dresden nach Zürich genutzt werden. Der "SpreeDonauKurier", ein EuroNight der ÖBB fährt täglich zwischen Berlin und Wien. Der Hauptbahnhof wurde auf Grund des ICE-Haltes in den Jahren 2002-2006 grundlegend ausgebaut und im Jahr 2006 komplett saniert. Am 6. September 2006 wurde er wieder eingeweiht.

Naumburg liegt außerdem am Beginn der Unstrutbahn nach Artern und der Naumburg-Teucherner-Bahn nach Zeitz. An der Naumburg-Teucherner-Bahn verfügt Naumburg seit 1900 über einen zweiten Bahnhof, den Ostbahnhof.

Nahverkehr

Naumburg liegt im Einzugsgebiet der PVG Burgenlandkreis mbH und damit des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds. Des Weiteren hat Naumburg ein Stadtbussystem, welches auf drei Linien wichtige Knotenpunkte der Stadt im halbstündlichen (am Wochenende stündlichen) Takt bedient. Zentraler Haltepunkt im Innenstadtgebiet ist der City-Bus-Stopp Hallesche Straße, der ehemalige Zentrale Omnibusbahnhof. Der heutige Busbahnhof befindet sich am Rande der Stadt am Hauptbahnhof.

Die Naumburger Straßenbahn betreibt einen etwa 2,5 km langen Teil der ehemaligen ringförmigen Straßenbahnstrecke. Nach der Betriebseinstellung im Jahr 1991 verkehrt die Straßenbahn seit dem Frühjahr 2007 wieder täglich im Halbstundentakt. Das restliche Teilstück ist infolge zeitweiser Stilllegung und Rückbau derzeit nicht befahrbar. Es werden unter dem Namen der „Naumburger Touristenbahn“ weiterhin zahlreiche Sonderfahrten mit historischen Straßenbahntriebwagen aus der DDR durchgeführt.

Öffentliche Einrichtungen

Persönlichkeiten

Siehe auch: Liste der Bischöfe von Naumburg

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit Naumburg in Verbindung stehen

Einzelnachweise

  1. Hauptsatzung §2 Abs. 1 in der Fassung der 2. Änderungssatzung
  2. Dingsda-Verlag
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