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Oskarshamn

Dieser Artikel behandelt den Ort Oskarshamn; für die schwedische Gemeinde Oskarshamn siehe Oskarshamn (Gemeinde).
Oskarshamn

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Oskarshamn
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Kalmar län
Historische Provinz (landskap): Småland
Gemeinde (kommun): Oskarshamn
Koordinaten: 57° 16′ N, 16° 27′ O7Koordinaten: 57° 16′ N, 16° 27′ O
Einwohner: 17.143 (31. Dezember 2005 [1])
Fläche: 13,06 km²
Bevölkerungsdichte: 1.313 Einwohner je km²

Oskarshamn ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Kalmar län und der historischen Provinz Småland. Die Stadt an der Ostseeküste ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1646 erhielt die Fischersiedlung Döderhultsvik von Königin Christina I. den Status eines Marktfleckens. Als der Ort 1856 die Stadtrechte verliehen bekam, erfolgte auch ein Namenswechsel nach Oskarshamn. Zu dieser Zeit regierte in Schweden König Oskar I. und die Stadt, die damals etwa 2.200 Einwohner hatte, erhielt seinen Namen. In früherer Zeit gab es in Oskarshamn viele Werften; doch der Großteil von ihnen ist heute stillgelegt. In der näheren Umgebung gab es viele Steinbrüche und so waren auch viele Bewohner in diesem Bereich tätig.

Wirtschaft

Der Hafen von Oskarshamn besitzt sowohl nationale als auch internationale Bedeutung. Die Fährverbindung nach Gotland, metallverarbeitende Firmen wie Scania und das nahe gelegene Kernkraftwerk Oskarshamn sind wichtige Wirtschaftsfaktoren. Im Sommer existiert eine weitere Fährverbindung zur Insel Blå Jungfrun, die von der Stadt aus sichtbar ist.

Kultur

Das Döderhultarmuseum zeigt über 200 Holzskulpturen des Bildhauers Axel Petersson, der vielen nur unter dem Spitznamen Döderhultarn bekannt ist. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Seefahrtsmuseum von Oskarshamn. In der Nähe des Stadtzentrums liegt das Atelier von Axel Petersson, das im Sommer für Führungen geöffnet wird.

Stadtbild

Die meisten Häuser entstanden im 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Bau der durch die Stadt gehenden Eisenbahnlinie von Hultsfred nach Nässjö. Mit der Erweiterung des Hafens wuchs auch der Ort. Die Stadt entstand auf einer Klippe weit über dem Hafen. Der Bereich direkt am Hafen, das sogenannte Fnyket, aus kleinen Holzhäusern erbaut. Dieses Gebiet ist heute Kulturdenkmal und die schmalen Gassen im Fnyket enden oft an Treppen.

Das kommerzielle Zentrum ist reich an Bauten aus den 1960er Jahren und ähnelt damit gleichwertigen Bereichen in anderen schwedischen Städten. Ungeachtet dessen existiert noch eine Vielzahl von gut erhaltenen älteren Gebäuden.

Quellen

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare