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Ditscheid

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 50° 18′ N, 7° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Höhe: 430 m ü. NN
Fläche: 4,48 km²
Einwohner: 264 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56729
Vorwahl: 02656
Kfz-Kennzeichen: MYK
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 019
Adresse der Verbandsverwaltung: Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Webpräsenz:
www.ditscheid-eifel.de
Ortsbürgermeister: Gerd Knechtges
Lage der Gemeinde Ditscheid im Landkreis Mayen-Koblenz

Ditscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt 17 km südwestlich von Mayen an der Elz. Rechtsseitig mündet der Kalenborner Bach in die Elz.

Geschichte

Kapelle St. Apollonia

1186 geschieht des Besitzes des Stifts Karden zu Ditheset Meldung.

1893 trug der Lehrer Steffens folgendes in die Chronik ein: Das Dorf Ditscheid liegt südwestlich ca. 13 Km von Mayen auf der linken Seite der Elz etwa 1,5 Km von der derselben entfernt. Seine Einwohnerzahl betrug bei der letzten Volkszählung in Jahre 1890: 138. Ditscheid hat gegenwärtig 28 Bürger (hier sind wahrscheinlich Häuser oder Familien gemeint). Die Bewohner beschäftigen sich mit Ackerbau und Viehzucht. Nur ein Handwerker befindet sich hierselbst, nämlich ein Schmied. Ditscheid bildet mit Anschau vom Jahre 1837 bis zum Jahre 1888 einen Schulverband.

Die Kapelle St. Apollonia in der Ortsmitte stammt aus dem Jahr 1850.

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 7 Ratsmitgliedern, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister, die bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden. (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004).

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter blauem Schildhaupt, darin eine silberne Zange, in Gold 7 (4:3) zu 2 Balken aneinander gereihte rote Rauten.

Die silberne Zange ist das Attribut der Heiligen Apollonia, der Ortspatronin von Ditscheid. Der untere Schildteil des Wappens enthält das Wappen der Grafen von Virneburg, zu deren Herrschaft der Ort gehörte.