Heim

Alba Berlin

Alba Berlin
Gründungsjahr 1991
Vereinsfarben Blau / Gelb / Hellblau
Liga BBL Herren
NBBL U 19
Spielstätte Max-Schmeling-Halle
(8806-10050 Plätze)
Anschrift Cantianstraße 24
10437 Berlin
Internetseite www.albaberlin.de

ALBA Berlin Basketballteam (kurz ALBA Berlin) ist ein Basketballverein, der aus der BG Charlottenburg aus dem gleichnamigen Berliner Stadtteil Charlottenburg hervorgegangen ist. Mit acht Deutschen Basketball-Meisterschaften und fünf Erfolgen im BBL-Pokal sowie dem Gewinn des Korac-Cups 1995 zählt ALBA Berlin zu den erfolgreichsten Basketballvereinen in der Geschichte Deutschlands. Seit Dezember 1996 tragen die Basketballprofis ihre Heimspiele in der Max-Schmeling-Halle aus, einer der modernsten Sporthallen Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1991 bis 2000, Gründungsjahre und schnell einsetzender Erfolg

Die 1989 gegründete BG Charlottenburg ging 1991 in Alba Berlin über, nachdem das Entsorgungsunternehmen Alba AG als Hauptsponsor gewonnen werden konnte. Alba Berlin ist also der „Nachfolger“ des DTV Charlottenburg (1990 Zusammenschluss mit BG Charlottenburg) in der Basketball-Bundesliga.

1991 wurde Dieter Hauert zum ersten Präsidenten gewählt. [1] Kurz darauf wurde Alba Berlin unter der Leitung von Chefcoach Faruk Kulenovic auf Anhieb deutscher Vizemeister. Als 1993 der Serbe Svetislav Pešić den Trainerposten übernahm, sammelte Alba Berlin Erfolge, die vorher noch keinem anderen Basketballteam in Deutschland gelungen waren. Der Gewinn des Korac-Cups 1995 war der erste internationale Titelgewinn einer deutschen Basketball-Vereinsmannschaft [2]. Kurz nach dem Umzug des Vereins 1996 in die Max-Schmeling-Halle löste Alba Berlin 1997 dann schließlich Serienmeister Bayer Leverkusen ab und gewann die lang ersehnte erste Deutsche Basketball Meisterschaft. Insgesamt konnte Pešić in seiner siebenjährigen Karriere als Chefcoach bei Alba Berlin neben dem Sieg des Korac-Cups und weiteren Erfolgen auf europäischer Ebene vier Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg verzeichnen.

2000 bis heute, nach der Ära Pešić

Nach der Ära Pešić konnte Alba Berlin zunächst nicht mehr an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und dem dadurch enorm gestiegenen Erwartungsdruck standhalten. Zwar wurden unter Emir Mutapčić sowohl drei weitere deutsche Meisterschaften als auch zwei weitere deutsche Pokalsiege verzeichnet, doch besonders auf europäischer Ebene konnten seit 2001 keine entscheidenden Erfolge mehr gefeiert werden. In der Basketball-Bundesliga (BBL) gewann Alba in der Saison 2007/2008 nach vier weniger erfolgreichen Jahren wieder den Meistertitel in der ersten Saison unter Trainer Luka Pavicevic.

Als Folge der titellosen Zeit wurde die Mannschaft zu jeder neuen Saison maßgeblich umgebaut. Weitere Veränderungen waren wiederholte Trainer- und Assistenztrainerwechsel, die Schaffung der Teammanager-Position und die Umwandlung der Profiabteilung des Vereins in eine GmbH zum 1. September 2005.

In der Saison 2003/2004 erreichte Alba letztmalig die Qualifikation zur Teilnahme an der Basketball EuroLeague. Seitdem konnte sich der Verein nur noch im ULEB-Cup präsentieren, welcher die zweithöchste europäische Spielklasse darstellt. Auch hier kam man allerdings nur 2006/2007 über die Vorrunde hinaus ins Achtelfinale. In der darauffolgenden Saison 2007/2008 schied Alba erneut bereits in der Vorrunde des erstmals auf 54 Mannschaften erweiterten Wettbewerbs aus. Für die Saison 2008/2009 hat sich Alba wieder für die Teilnahme an der EuroLeague qualifiziert.

Erfolge

Aktueller Kader

Name Position Nationalität
Luka Pavicevic Trainer
Petar Aleksic Assistenztrainer
Konstantin Lwowsky Assistenztrainer


Nr. Name Position Geburtsdatum Größe Nationalität Vertrag bis
Johannes Herber Shooting Guard 17. Januar 1983 1,97 m 2010
Philip Zwiener Forward 23. Juli 1985 2,01 m 2009
Julius Jenkins Guard 10. Februar 1981 1,87 m 2009
Patrick Femerling Center 4. März 1975 2,15 m 2009
Nicolai Simon Guard 3. Januar 1987 1,90 m 2010
Oskar Faßler Guard 8. Juli 1988 1,98 m 2010
Immanuel McElroy Guard 25. März 1980 1,94 m 2009
Aleksander Nadjfeji Power Forward 27. Oktober 1976 2,02 m 2009
Oliver Clay Forward 28. August 1987 2,05 m 2010
Andreas Seiferth Center 23. Juni 1989 2,05 m 2011
Adam Chubb Center 5. Juli 1981 2,07 m 2010

Meisterkader 2007/2008

Nr. Name Position Geburtsdatum Größe Nationalität
5 Johannes Herber Shooting Guard 17. Januar 1983 1,97 m
6 Bobby Brown Point Guard 24. September 1984 1,88 m
7 Philip Zwiener Forward 23. Juli 1985 2,01 m
8 Dragan Dojcin Forward 22. Januar 1976 2,04 m
10 Aleksandar Rasic Guard 16. März 1984 1,95 m
11 Julius Jenkins Guard 10. Februar 1981 1,87 m
12 Goran Nikolic Forward 1. Juli 1976 2,05 m
13 Patrick Femerling Center 4. März 1975 2,15 m
15 Nicolai Simon Guard 3. Januar 1987 1,90 m
16 Yannick Evans Forward 2. Mai 1986 2,02 m
19 Oskar Faßler Guard 8. Juli 1988 1,98 m
23 Immanuel McElroy Guard 25. März 1980 1,94 m
32 Aleksander Nadjfeji Power Forward 27. Oktober 1976 2,02 m
51 Mladen Pantic Center 31. Juli 1982 2,10 m

Bekannte ehemalige Spieler

Ehemalige Trainer

Kooperationsvereine

Es besteht eine lange Tradition zur Nachwuchsförderung mit dem TuS Lichterfelde.
Darüber hinaus konnte Alba Berlin auch das Pro B Team Erdgas Ehingen/Urspringschule als weiteren Kooperationsverein gewinnen.