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Minsk

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Minsk (Begriffsklärung) aufgeführt.
Minsk
Мiнск
Минск
Basisdaten
Staat: Weißrussland
Woblast: Woblastfreie Stadt
Einwohner: 1.741.371 (1. Januar 2004)
Fläche: 256 km²
Höhe: ca. 270 m ü. NN
Postleitzahl: BY - 220xxx
Telefonvorwahl: +375-17
Geografische Lage: 53° 54' N, 27° 33' O Koordinaten: 53° 54' N, 27° 33' O
KFZ-Kennzeichen: 7
Nächster int. Flughafen: Flughafen Minsk 2
Stadtverwaltung
Bürgermeister: Mikhail Pavlov
Homepage: www.minsk.gov.by

Minsk (weißrussisch Мiнск oder Мeнск, russisch Минск, polnisch Mińsk, litauisch Minskas) ist die Hauptstadt der Republik Weißrussland (Belarus) und mit 1,74 Millionen Einwohnern die größte Stadt dieses Landes. Sie liegt an der Swislatsch, einem Nebenfluss der Bjaresina.

Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen und Fachschulen sowie zahlreichen Kirchen, Theatern und Museen.

Inhaltsverzeichnis

Einrichtungen

Minsk ist Sitz der Staatlichen Weißrussischen Universität, der auf Strahlenschutz spezialisierten Sacharow-Universität, mehrerer weiterer Hochschulen sowie höherer Bildungseinrichtungen. Es gibt einen festen Zirkusbau sowie ein bekanntes Opern- und Balletthaus.

Verwaltung

Minsk ist Hauptstadt und gleichzeitig Gebiets- und Kreisstadt, in der 1.729.000 Einwohner leben. Die Fläche der Stadt beträgt 255,8 km² und gliedert sich in neun Stadtbezirke. Dem Stadtrat sind die Dorfsiedlungen und eine städtische Siedlung untergeordnet.

Geschichte

Mittelalter und frühe Neuzeit

Anfang des Jahres 1067 wurde Minsk erstmals als Menesk bzw. Mensk erwähnt. Die erste Erwähnung der Stadt in der so genannten Nestorchronik (russ. Повесть прошедших веков) stand mit der Schlacht an der Nemiga in Zusammenhang, bei der die Kiewer Fürsten-Brüder Isjaslaw I., Swjatoslaw II. und Wsewolod I. gegen den Polozker Fürsten Wseslaw zu Felde zogen und dabei auch die Stadt Minsk überfielen. Seit 1101 ist es Hauptstadt eines unabhängigen Fürstentums Minsk. In Folge anhaltender Streitigkeiten zwischen verschiedenen Fürstengeschlechtern kam es immer wieder zu Feldzügen, denen Minsk zum Opfer fiel. So wurde die Stadt 1116 zunächst von den Truppen des Kiewer Fürsten Wladimir Monomach belagert und konnte 1119 schließlich dem Großfürstentum Kiew unter eben diesem Wladimir Monomach zugeschlagen werden. Obwohl die Polozker Fürsten zwischen 1159 und 1161 abermals mehrfach versuchten, Minsk zu erobern, gehörte die Stadt vorerst weiterhin zu Kiew. Aufgrund der allgemeinen politischen Situation, aber auch wegen der günstigen geographischen Lage der Stadt entwickelte sich Minsk zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert zu einem wichtigen Handels- und Handwerkszentrum, wie umfangreiche archäologische Funde aus dieser Zeit belegen.

Seit Anfang des 14. Jahrhunderts gehörte es zu Litauen. Minsk gehörte zunächst dem litauischen Großfürsten und König von Polen, Jagiełło (weißruss. Jahaila), der die Stadt Mensk aber 1387 mit allen dazugehörenden Ländereien und Bewohnern seinem Bruder Skirgiełło (weißr. Skirhajla) abtrat. Von 1413 bis 1565 war die Stadt Teil der Wojewodschaft Wilna, wechselte in dieser Zeit jedoch mehrfach den Besitzer und fiel z. B. 1418 an den litauischen Großfürsten Witołd (weißruss. Vitaut).

Bereits 1444 fand sich die Stadt im Verzeichnis der 15 am weitesten entwickelten Städte des Großfürstentums Litauen. Im Jahre 1499 erhielt Minsk das Magdeburger Stadtrecht und alle daraus resultierenden Privilegien. Fortan wurde sie von einem Magistrat regiert. In diese Zeit wurde auch mit dem Bau des Rathauses begonnen, das nach seiner Zerstörung im Jahre 2003 wieder aufgebaut wurde.

Im 16. Jahrhundert wurde Minsk zu einer wichtigen Stadt des Handwerks und Handels. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde Minsk von 1565 bis 1566 Zentrum der Wojewodschaft Minsk, der 60 Städte und Flecken angehörten. In die 60er Jahre des 16. Jahrhunderts fällt die Gründung einer Reihe von Klöstern verschiedener Orden (u.a. Franziskaner, Dominikaner, Karmeliter, Zisterzienserinnen, Benediktinerinnen), deren verschiedene Gebäude lange Zeit das Stadtbild prägen sollten. Besonders auf dem Oberen Markt bildete sich mit der Zeit ein beeindruckendes barockes Architekturensemble heraus, dessen Überreste heute noch auf dem späteren Kathedralenplatz: und heutigen Platz der Freiheit zu sehen sind. Als Ergebnis kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Polnischen Adelsrepublik (Rzeczpospolita) in den Jahren 1654 bis 67 wurde auch die Stadt selbst zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Besetzung der Stadt durch Truppenteile der russischen Armee im Jahre 1655 flüchteten große Teile der Bevölkerung aus Minsk und kehrten später erst allmählich wieder zurück. Im Jahre 1707 erlitt die Stadt einen neuen Schock, als sie im Rahmen des Nordischen Krieges (1700-1721) von der Armee Karls XII. erobert wurde.

Zarenzeit

Im Jahre 1790 lag die Einwohnerzahl der Stadt bei 6500-7000. Die Mehrheit der Einwohner setzte sich aus Juden und Polen zusammen, mit einer kleinen weißrussischen Minderheit.

Im Jahre 1793 kam Minsk als Ergebnis der zweiten polnischen Teilung zu Russland. Im selben Jahr wurde die Stadt Zentrum der Orthodoxen Eparchie Minsk, jedoch erst im Jahre 1798 Zentrum des Römisch-Katholischen Bistums Minsk. Schon 1796 wurde Minsk Zentrum des gleichnamigen Gouvernements und erhielt noch im Dezember desselben Jahres ein neues Stadtwappen: die Heilige Jungfrau auf einem blauen Feld, umringt von 4 Engeln.

Während des „Vaterländischen Krieges“, den Russland gegen die napoleonischen Truppen führte, nahm die Bevölkerungszahl der Stadt drastisch von vormals 112.000 Einwohnern auf 3.048 ab. Auch die Wirtschaft nahm großen Schaden und erholte sich erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts wieder. In der Zeit der Besatzung wurde von den Franzosen eine „Übergangsregierung des Großfürstentums Litauen“ eingesetzt und geführt. Ihre Aufgabe bestand vor allem in der Eintreibung von Naturalien und der Rekrutierung von Soldaten für die Grande Armée. Die Zeit der Besatzung endete mit der Wiedereroberung der Stadt durch russische Truppen im Herbst 1812.

Während der Zeit der Aufstände von 1830-31 führte die Regierung des Zaren das Kriegsrecht in Minsk ein.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich die Wirtschaft der Stadt erholt. Die Bevölkerungszahl nahm stetig zu, das kulturelle Leben florierte. So wurden in dieser Zeit mehrere Werke des berühmten polnischen Komponisten Stanisław Moniuszko, (1819-1872) in Minsk aufgeführt, der selbst in der Nähe der Stadt geboren war und längere Zeit dort gelebt hatte.

Mit der zunehmenden Bevölkerungszahl und den neuen kulturellen Möglichkeiten stellte sich auch die Glaubensvielfalt ein, die für Minsk bis in das 20. Jahrhundert kennzeichnend bleiben sollte. Die zahlenmäßig wichtigsten Konfessionen bzw. Religionsgemeinschaften waren dabei: jüdisch, russisch-orthodox und römisch-katholisch. Nach der Volkszählung von 1897 lag der jüdische Anteil an der Stadtbevölkerung bei 51,2 %.

Während des Ersten Weltkriegs, in den Jahren 1914/15, war Minsk Sitz des russischen Oberkommandos.

Sowjetunion

1922 wurde Minsk Hauptstadt der neugebildeten Belorussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (BSSR), einer Teilrepublik der Sowjetunion.

Deutsche Besatzungszeit

Vor dem deutschen Einmarsch befand sich in Minsk eine der sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen größten jüdischen Gemeinden der Sowjetunion. 90,000 bis 100,000 Einwohner der Stadt waren Juden. Damit lag der jüdische Anteil an der Bevölkerung der Stadt unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg bei rund 30 %. In der Kesselschlacht bei Minsk im Zweiten Weltkrieg wurde Minsk zu 95% zerstört. Die Rote Armee konnte mehrere Tausend Bewohner der Stadt in das sichere Hinterland evakuieren, der Großteil der 300.000 Einwohner blieb jedoch in der zerstörten Stadt und vielen blieb nichts anderes übrig als in Erdlöchern zu leben. Unmittelbar nach der Eroberung der Stadt begannen die Deutschen die Jagd auf die jüdische Bevölkerung sowie auf alle Kommunisten und deren Sympathisanten, derer man habhaft werden konnte.

Die wenigen Häuser, die noch standen, wurden von der Wehrmacht niedergebrannt und die Bewohner vertrieben. Zehntausende Minsker wurden bis zu der Befreiung am 3. Juli 1944 ermordet oder nach Deutschland zur Zwangsarbeit verschleppt, viele verhungerten auch, weil die Einwohner nur noch 30 % der Lebensmittel erhielten. Viele Krankenhäuser waren zerstört und sollten auch nicht wieder aufgebaut werden.

Die meisten Bewohner der Stadt standen den deutschen Besatzungstruppen ablehnend gegenüber, viele kollaborierten jedoch auch mit ihnen, was oftmals die einzige Überlebenschance war. Die Wälder um Minsk waren ein Zentrum der Partisanenbewegung. Regelmäßig fanden in der Stadt Hinrichtungen von Partisanen statt, die man zur Abschreckung tage- und wochenlang dort hängen ließ.

Ghettobildung und Judenverfolgung

Der größte Teil der jüdischen Bevölkerung wurde während der deutschen Besetzung verschleppt und ermordet. In Minsk entstand in jenen Jahren eines der größten Ghettos Europas. Dort wurden ab Juli 1941 etwa 60.000 Juden in einem zwei Quadratkilometer großem Stadtviertel im Nordosten konzentriert. In den „Aktionen“ am 7. und am 20. November 1941 wurden etwa 12.000 von ihnen ermordet. Es sollte dadurch „Platz geschaffen werden“ für geplante Deportationszüge mit reichsdeutschen Juden. [2]

Tatsächlich trafen zwischen dem 11. November und dem 5. Dezember 1941 in sieben Zügen aus Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/M, Berlin, Brünn, Bremen und Wien nur rund 7.000 Juden ein. Weitere geplante Züge wurden wegen der angespannten Transportlage nach Riga bzw. KZ Jungfernhof umgeleitet.[3] Etwa 1.400 von den nach Minsk geschafften Juden wurden zum Arbeitseinsatz in Reparaturwerkstätten, Versorgungslagern der Wehrmacht, der Organisation Todt und der Eisenbahn eingeteilt.

Zwischen dem 28. bis 30. Juli 1942 wurden 3.500 reichsdeutsche und 6.500 weißrussische Juden in Minsk ermordet. Bei einem weiteren Massaker wurden am 8. Mai 1943 und bei der Auflösung des Ghettos am 14. September 1943 fast alle übrigen Juden erschossen oder in Gaswagen erstickt. Von den tschechischen, österreichischen und deutschen Juden, die im November 1941 ins Ghetto Minsk deportiert worden waren, überlebten nur fünf Personen. [4]

An den Holocaust erinnert eine Figurengruppe an der so genannten „Jama“ (dt.: Grube), die der Bildhauer Leonid Lewin gestaltete, der auch mit anderen Werken bekannt wurde, vor allem aber mit der Gestaltung des Denkmalkomplexes in Chatyn auch über die Grenzen von Belarus hinaus Berühmtheit erlangte.

Wiederaufbau

Nach der Befreiung 1944 hatte Minsk nur noch 50.000 Einwohner. Für die heldenhafte Verteidigung wurde ihr in der Sowjetunion der Ehrentitel Heldenstadt verliehen.

Nach dem Krieg fand ein großzügiger Wiederaufbau mit breiten Straßen und großen Parks statt. In der Innenstadt wurde das Straßennetz beispielsweise vollständig zu Gunsten eines Schachbrett-Grundrisses umgestaltet, neue repräsentative Gebäude vor allem für die Verwaltung entstanden. Im Zuge der Neugestaltung des Stadtzentrums wurden auch größere Teile einer zum Teil noch erhaltenen Altstadt abgerissen, vor allem im Bereich des Nemiga-Viertels (zwischen der Straße ul. Nemiga und dem ehemaligen Mascherow-Prospekt, dem heutigen Prospekt der Sieger.)

In den 1980er wurde die Minsker Metro eröffnet. Der Ausbau des bisher zwei Linien umfassenden Streckennetzes dauert an.

Weißrussische Hauptstadt

Mit der Auflösung der Sowjetunion 1992 wurde die Republik Weißrussland mit Minsk als Hauptstadt unabhängig. Minsk ist seitdem auch Sitz der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert in Minsk sind vor allem die Altstadt, die früher so genannte „Oberstadt“ (russ: Верхний горoд) um die orthodoxe Heiliggeist-Kathedrale, das alte Bernardinerinnenkloster aus dem Jahre 1628 und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus. Schräg gegenüber dem Altstädter Rathaus von Minsk, an der Leninstraße, befindet sich die katholische Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria in Minsk, die zu dem ehemaligen Komplex des früheren Jesuiten-Klosters gehört. Unterhalb der Altstadt, direkt am Ufer der Swislatsch, befindet sich die Traezkae-Vorstadt (dt: Dreifaltigkeits-Vorstadt, ein rekonstruiertes altstädtisches Viertel aus dem 19. Jahrhundert). Diesem Viertel vorgelagert, wurde auf einer künstlichen Insel in der Swislatsch ein Denkmal in Form einer kleinen Kapelle errichtet, das den Opfern des Afghanistan-Kriegs gewidmet ist.

Ebenfalls unterhalb der Altstadt, an der Nemiga-Straße, steht die kleine Kirche der Heiligen Peter und Paul aus dem Jahre 1613, die sich allerdings vor dem Hintergrund gewaltiger Neubauten eher winzig ausnimmt.

Zu den wichtigsten innerstädtischen Verkehrsadern zählt zweifelsohne der vormalige Skaryna-Boulevard (s. Francysk Skaryna), ein innerstädtischer Prachtboulevard, der nun „Unabhängigkeits-Boulevard“ heißt und eindrucksvolle Beispiele der sowjetischen Architektur liefert.

Eine Flusspromenade entlang der Swislatsch führt durch mehrere innerstädtische Parkanlagen (z.B. den Janka-Kupala-Park und den nach Maxim Gorki benannten Kinder-Park).

Zentrale Plätze sind der Lenin-Platz (der ehemalige Unabhängigkeitsplatz) und der Siegesplatz (weißruss.: Плошча Перамогі, russ.: Площадь Победы), dessen Erscheinung vor allem durch einen weithin sichtbaren Obelisken und die an seiner Nordostseite gelegenen ovalen Gebäudekomplexe im sowjetischen Empire-Stil geprägt ist. Nicht zuletzt durch die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen im März 2006 ist auch der Oktoberplatz (weißruss.: Кастрычніцкая плошча, russ.: Октябрская площадь ) mittlerweile gut bekannt, der als zentraler Platz für Kundgebungen dient und dessen prägendes architektonisches Element der in den 1980er-Jahren erbaute Palast der Republik (weißruss.:Палац Рэспублікі, russ.: Дворец Республики) ist.

Ein weiteres wichtiges archtektonisches Denkmal ist die am Unabhängigkeitsplatz (bzw. Leninplatz) gelegene katholische Backsteinkirche des Hl. Simon und der Hl. Helena, die allgemein unter dem Namen „rote Kirche“ (russ: Красный костёл) bekannt ist.

Auch das Opernhaus gehört wegen seiner Gestaltung zu den wichtigen Architekturdenkmälern der frühen Sowjetperiode. Vor dem Opernhaus steht ein Denkmal für den weißrussischen Nationaldichter Maxim Bahdanowitsch (weißruss.: Максім Багдановіч).

Kultur

In Minsk ist die Staatliche Philharmonie Minsk beheimatet. Sie steht unter dem Dirigat von Viachaslau Bolitsch.

Verkehr

Allgemeines

Minsk hat eine wichtige Funktion als internationaler Verkehrsknotenpunkt in Osteuropa. In Minsk kreuzen sich die Verkehrswege Paris-Moskau und Nordeuropa-Ukraine, sowohl, was den Eisenbahn-, als auch was den Straßenverkehr betrifft.

Eisenbahn

Im Zentrum der Stadt befindet sich der unlängst neu erbaute und gestaltete Hauptbahnhof Minsk Passaschyrski, der zentrale Personenbahnhof der nationalen Eisenbahngesellschaft Belaruskaja Tschyhunka, von dem zahlreiche Direktverbindungen - beispielsweise nach Moskau oder Sankt Petersburg - angeboten werden. Dem Güterverkehr dient der südwestlich davon an der Strecke nach Brest gelegene Rangierbahnhof Minsk-Sartaval'ny.

Straßen

Rund um Minsk verläuft entlang der Stadtgrenze der autobahnähnlich ausgebauter Schnellstraßenring MKAD, von dem aus viele der wichtigsten Fernstraßen des Landes ausgehen. Einzig die M 1 verläuft gänzlich an der Stadt vorbei. Fernstraßenverbindungen von Minsk aus bestehen nach Brest, Hrodna, Vilnius, Mjadsel, Wizebsk, Worscha, Mahiljou und Homel.

Flugverkehr

Minsk hat zwei Flughäfen: den innerhalb der Stadt gelegenen Flughafen Minsk-1 und den 1992 eröffneten internationalen Flughafen Minsk-2, der etwa 40 km außerhalb der Stadt gelegen ist. Es ist der alleinige internationale Flughafen des Landes und das Drehkreuz der Fluggesellschaft Belavia.

Nahverkehr

Dem öffentlichen Personennahverkehr dienen die Metro Minsk mit zwei Linien, die Straßenbahn Minsk mit zehn Linien sowie die 64 Obus- und 100 Buslinien. Alle öffentlichen Verkehrsmittel verkehren von 5:30-01:00 Uhr.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Quellen

  1. Geoklima 2.1
  2. Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die ‚Judendeportationen’ aus dem Deutschen Reich 1941 - 1945. Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-059-5, S. 89
  3. Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die ‚Judendeportationen’... ISBN 3-86539-059-5, S. 89-97
  4. Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die ‚Judendeportationen’... ISBN 3-86539-059-5, S. 90
 Wiktionary: Minsk – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
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