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Harry Reynolds

Harry „Butch“ Reynolds (* 8. Juni 1964 in Akron, Ohio) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger.

Er wurde bekannt für seinen aufrechten und gleichförmigen Laufstil, bei dem er den Kopf extrem in die Kurve neigte. Zudem gehört er zu den wenigen Afroamerikanern mit blauen Augen.

Bei den XXIV. Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul gewann er die Silbermedaille über 400 Meter, zwischen den beiden anderen US-Amerikanern Steve Lewis und Danny Everett, sowie die Mannschafts-Goldmedaille im 4 x 400-Meter-Staffellauf, zusammen mit seinen Teamkollegen Danny Everett, Steve Lewis und Kevin Robinzine, vor den Teams aus Jamaika und Deutschland.

Beim Sportfest Weltklasse Zürich lief Reynolds 1988 mit 43,29 einen neuen Weltrekord im 400-Meter-Lauf. Reynolds hielt den Rekord von 1988 bis 1999, bis dieser von Michael Johnson gebrochen wurde. 1990 wurde er wegen Dopings von der IAAF für 30 Monate gesperrt. Der Vorwurf konnte aufgrund eines Laborfehlers nicht gerichtsfest aufrecht erhalten werden. Harry Reynolds erstritt zunächst vor einem us-amerikanischem Gericht eine Entschädigungszahlung. Diese wurde jedoch von einem höheren Gericht im Berufsungsverfahren verworfen. Quelle: http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/in_depth/2000/drugs_in_sport/859851.stm

Bei den Weltmeisterschaften 1993 und 1995 gewann er jeweils Silber im 400-Meter-Lauf und Gold im 4 x 400-Meter-Staffellauf.

Personendaten
Reynolds, Harry
Reynolds, Butch
US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
8. Juni 1964
Akron, Ohio