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Volker Henning Drecoll

Volker Henning Drecoll (* 16. November 1968 in Langenhagen) ist ein deutscher Theologe und Kirchenhistoriker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Drecoll ist Sohn eines Vermessungsingenieurs und besuchte das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover. Er studierte von 1988 bis 1993 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Theologie. 1993 legte er hier seine erste theologische Prüfung ab. 1996 promovierte er über Basilius von Cäsarea, den bedeutenden Heiligen der Ostkirche. 1998 habilitierte er sich mit einer Arbeit zur Entstehung der Gnadenlehre Augustins. Sein Vikariat absolvierte er von 1998 bis 2000 in der St.Marien-Gemeinde in Osnabrück und am Predigerseminar an St. Michael, Hildesheim. Im Anschluss legte er seine zweite theologische Prüfung ab und wurde am 25. Juni 2000 ordiniert. Von 2000 bis 2001 war er als Pfarrer auf Probe in der Ev.-luth. St.Antoniuskirchengemeinde in Wagenfeld (bei Diepholz) tätig.

Im Jahr 2001 erhielt Volker Drecoll ein Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2002 bis 2003 war er als Lehrstuhlvertreter in Tübingen tätig. Hier bildete die Gnadenlehre von Augustinus einen Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit.

Seit dem Sommersemester ist Volker Drecoll Inhaber einer C4-Professur für Kirchengeschichte mit dem Schwerpunkt Alte Kirche/Patristik an der theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Hier vertritt er unter anderem auch die christliche Archäologie.

Im Mai 2005 wurde er mit dem Amt des Ephorus des Evangelischen Stifts Tübingen betraut, in welchem er dem Theologen Eberhard Jüngel nachfolgt.

Familie

Volker Drecoll ist mit Pfarrerin Sabine Drecoll, geb. Lehmann verheiratet, das Paar hat eine Tochter (geboren 2003) und einen Sohn (geboren 2007).

Auszeichnungen

Werke


Personendaten
Drecoll, Volker Henning
deutscher Theologe und Kirchenhistoriker
16. November 1968
Langenhagen bei Hannover