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Kondenswasser

Als Kondenswasser (oder auch Schwitzwasser bzw. Tauwasser - letzteres ist der in der Technik eingeführte Fachbegriff) bezeichnet man das Wasser, das sich an einer kühlen Oberfläche von Gegenständen niederschlägt.

Die Wasserbildung (Kondensation) auf Flächen im Freiraum wird dagegen als Tau bezeichnet, die Kondensation auf technischen Gegenständen als Betauung.

Kondensiertes Wasser, das sich nicht auf einer festen Fläche niederschlägt, sondern in der Luft oder in einem Gas schwebt, wird je nach Erscheinungsform als Naßdampf, Nebel oder Regen bezeichnet.

Der Niederschlag (Tau, Kondenswasser) wird verursacht durch die Abkühlung wärmerer und wasserdampfgesättigter Luft oder von Gasen, die im kühleren Zustand weniger Wasser aufnehmen können.

Kondenswasser kann sowohl störend oder schädlich als auch in sinnvoll genutztem Zusammenhang wirken.

Nutzanwendungen

Das Prinzip wird auch bei der Gas-Reinigung, der Rückgewinnung von Lösemitteln oder der Stofftrennung in Kältefallen benutzt, jedoch außer Wasser auch für andere Stoffe.

schädliche Auswirkungen

Die Bildung von Kondenswasser innerhalb von Verpackungen oder hermetisch dichten Gehäusen wird oft mit Trocknungsmitteln verhindert.

Siehe auch