Heim

Pittsburgh Penguins

Pittsburgh Penguins
Gegründet 1967
Geschichte Pittsburgh Penguins
1967 – aktuell
Stadion Mellon Arena
Standort Pittsburgh, Pennsylvania
Vereinsfarben schwarz, vegasgold & weiß
Conference Eastern Conference
Division Atlantic Division
Cheftrainer Michel Therrien
Kapitän Sidney Crosby
General Manager Ray Shero
Besitzer Ron Burkle
Mario Lemieux
Farmteams Wilkes-Barre/Scranton Penguins (AHL)
Wheeling Nailers (ECHL)
Stanley Cups 1990/91, 1991/92
Conferencetitel 1990/91, 1991/92, 2007/08
Divisiontitel 1990/91, 1992/93, 1993/94,
1995/96, 1997/98, 2007/08

Die Pittsburgh Penguins sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise aus Pittsburgh, Pennsylvania, das in der National Hockey League (NHL) spielt. Die Penguins spielen zusammen mit den New Jersey Devils, New York Islanders, New York Rangers und den Philadelphia Flyers in der Atlantic Division, die wiederum Teil der Eastern Conference ist.

Die aktuellen Farmteams im Penguins-System sind die Wilkes-Barre/Scranton Penguins in der American Hockey League und die Wheeling Nailers in der East Coast Hockey League.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das erste Logo der Pittsburgh Penguins (1967 - 1968)

Ein professioneles Eishockeyteam aus Pittsburgh spielte bereits in den frühen Jahren der National Hockey League, die Pittsburgh Pirates von 1925 bis 1931. Später spielte mit den Pittsburgh Hornets ein Team in der American Hockey League, das sich allerdings 1967 auflöste. Grund dafür war die Aufstockung der NHL von sechs auf zwölf Mannschaften. Eines der neugegründeten Franchises waren die Pittsburgh Penguins.

Schwieriger Anfang

Der erste General Manager der Penguins war Jack Riley, der anfangs keinen einfachen Job hatte, da er das Team mit Spielern besetzen musste, die hauptsächlich aus unteren Ligen geholt wurden. Mit Andy Bathgate und Leo Boivin hatten sie immerhin zwei NHL-erfahrene Spieler in ihren Reihen. In der ersten Saison verpassten sie die Play-Offs und belegten den fünften Platz in der West Division. Allerdings war die Division hart umkämpft und die Penguins lagen nur sechs Punkte hinter Platz eins.

Trainer für die ersten zwei Spielzeiten war George Sullivan, der von Leo Kelly abgelöst wurde. Sportliche Erfolge stellten sich in den ersten Jahren keine ein, das spieltechnische Nievau war eher durchwachsen, so das die zwei erfahrensten Spieler, Bathgate und Boivin, das Team verließen. In den ersten sieben Spielzeiten wurden die Play-Offs fünf Mal nicht erreicht.

Das Management hatte aber im Draft mehr Erfolg. Sie verpflichteten im NHL Amateur Draft 1969 mit Michel Briere einen jungen talentierten Spieler, der in 100 Spielen bei den Junioren 320 Punkte erzielte. Er gehörte zu den Schlüsselspielern und Garanten, das die Penguins 1970 die Play-Off Spiele erreichten, doch kurze Zeit später war Briere in einen Autounfall verwickelt und starb 1971 an den Folgen.

Erste Erfolge und finanzielle Probleme

Ohne Umrandung, das Logo von 1971 bis 1992

Während der Saison 1973/74 durchlebte das Team eine sportliche Krise und befand sich in den untersten Rängen der Liga was zur Folge hatte, das Jack Riley als General Manager entlassen wurde. Nachfolger Jack Button begann das Team umzubauen und Spieler, wie Steve Durbano, Bob Kelly oder Bob Paradise zu verpflichten. Das Team spielte nun erfolgreicher, konnte sich aber für Play-Off Spiele nicht qualifizieren.

Der sportliche Aufschwung verfestigte sich aber und hielt an, es wurden weitere Stars verpflichtet, wie Rick Kehoe oder Ron Stackhouse, doch der große Erfolg - der Gewinn der Meisterschaft nach der Qualifikation für die Playoffs - gelang dem Team nicht. 1974/75 wären sie beinahe ins Halbfinale um den Stanley Cup eingezogen. Sie führten gegen die New York Islanders schon mit 3-0 Gewinnspielen und benöigten nur noch einen Sieg zum Erreichen des Semifinals. Aber den Islanders gelang die Umkehrung der Verhältnisse und gewannen vier Spiele in Folge und damit auch die Serie gegen die "Penguins".

1975 stand das Franchise kurz vor dem wirtschaftlichen Aus, da Gläubiger von den Teamverantwortlichen verlangten die bestehenden Verbindlichkeiten aus zugleichen. Eine Investorengruppe verhinderte durch sein Investment den sonst eintretenden Bankrott. Baz Bastien ersetzte dann Jack Button als General Manager und engagierte Spieler, wie Orest Kindrachuk, Tom Bladon und Rick MacLeish, was sich vorerst auch sportlich auszahlte, doch da er für junge Nachwuchsspieler Vorzugsrechte für den NHL Entry Draft abgegeben hatte, bekam das Team in den frühen achtziger Jahren Probleme, da diese durch Abwanderung fehlten.

Zu Beginn der achtziger Jahre entschied sich das Team seine Teamfarben von Blau-Weiß in Gold-Schwarz zu ändern. Das Footballteam Pittsburgh Steelers und das Baseballteam Pittsburgh Pirates trugen ebenfalls Gold und Schwarz. Die Boston Bruins erhoben beim NHL-Schiedsgericht eine Klage gegen diese Änderung, da sie ebenfalls die selben Vereinsfarben tragen, doch die Klage wurde abgewiesen, da die Penguins begründeten, dass alle Teams in der Stadt in diesen Farben spielen und das erste NHL-Team in Pittsburgh in den zwanziger und dreißiger Jahren ebenfalls diese Farben trug.

Die Lemieux-Ära

1983 und 1984 belegten die Penguins den letzten Platz in der Liga, was dem Team aber die Möglichkeit gab als erstes Team einen Spieler im Draft auszuwählen. So konnten sie im NHL Entry Draft 1984 das Supertalent Mario Lemieux verpflichten. Viele Teams versuchten den Jungstar sofort mit attraktiven Transferangeboten aus Pittsburgh wegzulocken, doch das Management schlug alle Angebote aus.

Gleich in seinem ersten Spiel bewies Lemieux wieviel Talent in ihm steckte. Mit seinem ersten Schuss seiner NHL-Karriere schoss er sein erstes Tor. Und am Ende der Saison 1984/85 hatte er 100 Punkte erzielt, jedoch musste das Team sich erst von Jahr zu Jahr in der Tabelle wieder hoch arbeiten. Erst in der Spielzeit 1988/89 schafften sie wieder den Einzug in die Play-Offs. Lemieux, der 1987 zum Mannschaftskapitän ernannt wurde, hatte die beste Saison seiner gesamten Karriere gespielt, er hatte 85 Tore erzielt und insgesamt 199 Punkte erreicht, womit er zum zweiten Mal in Folge Wayne Gretzky übertrumpfen konnte. Doch Lemieux war nicht der einzige Grund für den Wiederaufstieg der Penguins. In den letzten Jahren hatte man um ihn herum ein gutes Team aufgebaut mit Spielern, wie Paul Coffey, Kevin Stevens und John Cullen, sowie Torhüter Tom Barrasso.

Die Saison 1989/90 war wieder von Misserfolg gezeichnet, doch 1990/91 erreichte das Team seinen Höhepunkt. Mit Jaromír Jágr wurde im NHL Entry Draft 1990 ein tschechisches Supertalent ausgewählt, Mark Recchi wurde vom Farmteam in den NHL-Kader geholt und Joe Mullen und Bryan Trottier unterschrieben vor der Saison Verträge als Free Agents. Während der Saisons wurden mit spektakulären Transfers noch Larry Murphy, Ron Francis und Ulf Samuelsson verpflichtet. Mit dieser schlagkräftigen Truppe schafften sie es bis ins Stanley Cup-Finale und gewannen dort gegen die Minnesota North Stars mit 4-2.

Modernes Intermezzo, das Logo von 1992 bis 2002

Kurz nach dem Triumph wurde bei Trainer Bob Johnson eine Krebserkrankung festgestellt und er gab sein Amt an Trainer-Veteran Scotty Bowman ab. Johnson starb im November 1991. Die Penguins konnten unter Bowman den Stanley Cup verteidigen.

Im Januar 1993, etwas länger als ein Jahr nach dem Krebs-Tod von Johnson, wurde bei Mario Lemieux Morbus Hodgkin, ein bösartiger Tumor im Lymphsystem, diagnostiziert. Nach zweimonatiger Behandlung und 24 verpassten Spielen kehrte er bereits wieder zurück zum Team, konnte seine Konkurrenten um die Art Ross Trophy als bester Scorer noch überholen und das Team gewann seine erste Presidents' Trophy als bestes Team der regulären Saison. Doch der dritte Stanley Cup in Folge konnte nicht gewonnen werden.

In den folgenden Jahren konnten sie zwar nicht mehr das Stanley Cup-Finale erreichen, doch gehörten die "Pens" zu den stärksten Teams der Liga. Das Gesicht der Mannschaft änderte sich mit der Zeit und neue Spieler, wie Robert Lang, Darius Kasparaitis, Martin Straka, Sergei Zubov, Petr Nedvěd und Alexei Kowaljow entwickelten sich zu wichtigen Stützen des Teams. Das war auch wichtig für das Team, denn 1997 beendete Mario Lemieux seine Karriere. Er wurde umgehend in die Hockey Hall of Fame aufgenommen, was nur Spielern zukommt, die Besonderes in der NHL geleistet haben. Alle anderen müssen nach ihrem Karriereende mindestens drei Jahr warten. An seine Stelle trat Jaromír Jágr, der sich zu einem der besten Scorer der NHL entwickelte. Von 1992 bis 2001 konnten Lemieux und Jágr gemeinsam neun von zehn Art Ross Trophäen gewinnen.

Talente und Geldsorgen

Die hohen Gehälter der Spieler gefährdetetn das wirtschaftliche Überleben des Klubs, diese finanzielle Krise führte letztlich im November 1998 zur Insolvenz. Mario Lemieux erwarb daraufhin den Klub und verhinderte somit eine Umsiedlung in eine andere Stadt durch eine Fremdübernahme. Er verursachte Ende Dezember 2000 eine Sensation, als er sein Comeback als Spieler in der NHL gab und war dadurch der erste Spieler, der gleichzeitig Eigentümer seines Teams war.

Doch das Team musste weiter seine Kosten senken. Jaromír Jágr wurde 2001 nach Washington abgegeben, Robert Lang verließ das Team, genauso wie einige Spieler mehr. Das wirkte sich natürlich auf die sportliche Situation aus und das Team verpasste 2002 zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder die Playoffs. In den nächsten Saisons fielen die Penguins in der Tabelle noch weiter ab.

Die Saison 2003/04 sollte dazu dienen das Team neu aufzubauen. Neuer Trainer wurde Eddie Olczyk und mit Marc-André Fleury hatte man einen jungen Torhüter als "First overall"-Pick im NHL Entry Draft 2003 dazubekommen. Doch schon zu Beginn der Saison verletzte sich Mario Lemieux und kam in der Spielzeit nicht mehr zum Einsatz, Martin Straka wurde nach Los Angeles abgegeben und Fleury wurde erstmal wieder zu seinem Team in der Juniorenliga geschickt. Die Penguins belegten den letzten Platz in der NHL und hatten somit eigentlich das Recht, als erstes im NHL Entry Draft 2004 einen Spieler zu wählen, doch die Washington Capitals gewannen die Draftlotterie. Man durfte man sich als zweites einen Spieler auswählen und entschied sich für Evgeni Malkin.

Lockout und CBA

Im Sommer 2004 begannen die Verhandlungen zwischen den Teams, der Spielergewerkschaft NHLPA und der Liga über ein neues Collective Bargaining Agreement (CBA), eine Art Tarifvertrag. Doch es kam zu keiner schnellen Entscheidung und die Teams sperrten ihre Spieler aus. Dies führte schließlich zur Absage der Saison 2004/05. Erst im Sommer 2005 konnte man sich einigen. Das neue Abkommen kam den Penguins sehr entgegen, denn es wurde eine Gehaltsobergrenze, ein Salary Cap, für alle Teams eingeführt. Da die Penguins in den vergangenen Jahren immer finanzielle Probleme hatten und gute und damit auch teure Spieler abgeben mussten, während sich reiche Teams richtige Allstar-Mannschaften aufbauten, sollte die Regelung dazu führen, dass der sportliche Erfolg nicht mehr zu sehr vom Finanziellen abhängt.

Neubeginn mit Sidney Crosby

Fast genauso wichtig war der Fakt, dass die Penguins im NHL Entry Draft 2005 als erstes Team auswählen durften und sich für Sidney Crosby entschieden, ein großes Talent, das in Anlehnung an "The great one", Wayne Gretzky, ziemlich schnell "The next one" getauft wurde. Verstärkt wurde das Team durch Sergei Gonchar, John LeClair und Zigmund Palffy, die als Free Agents unterschrieben. Jocelyn Thibault wurde über einen Transfer nach Pittsburgh geholt. Doch die Saison begann für das Team schleppend und man reagierte mit einem Trainerwechsel und holte Michel Therrien. Doch das Team verpasste die Playoffs klar und landete auf dem vorletzten Platz. Sidney Crosby konnte in seiner ersten Saison aber sofort einschlagen und übertraf mit 102 Punkten sogar Mario Lemieux, der in seinem Rookie-Jahr 100 Punkte erreicht hatte. Lemieux hatte die Saison noch mit dem Team begonnen, doch zur Mitte der Spielzeit beendete er seine Karriere schließlich endgültig.

Der Vertrag von General Manager Craig Patrick, der die Geschicke des Teams seit 1989 leitete, wurde im Sommer 2006 nicht verlängert. Stattdessen erhielt Ray Shero den Posten als GM. Im NHL Entry Draft 2006 durfte man sich das Team als zweites einen Spieler auswählen und entschied sich für Jordan Staal, dessen Brüder Marc und Eric bereits zu NHL-Teams gehörten. Hinzu kam, dass Evgeni Malkin im Herbst zu den Penguins stieß, den man 2004 an zweiter Stelle gedraftet hatte.

Gescheiterter Verkauf des Teams und mögliche Umsiedlung

Am 4. Oktober 2006 wurde bekannt gegeben, dass das Team an eine Gruppe um Jim Balsillie, einer der Vorstände von Research in Motion, verkauft werden soll. So einigten sich zunächst Balsillies Partei mit der aktuellen Gruppe von Besitzern um Mario Lemieux. Allerdings musste das Geschäft erst noch von der NHL genehmigt werden.

Es kamen sofort Gerüchte auf, ob das Team umgesiedelt werden sollte. So wurden Hamilton und Waterloo in der kanadischen Provinz Ontario als neue Spielstätten ins Gespräch gebracht. Ein Grund für diese Gerüchte war vor allem, das die Mellon Arena für den Klub nicht mehr wirtschaftlich tragbar und profitabel nutzbar ist.

Hoffnungen auf ein Fortbestehen des Teams in Pittsburgh machte das Glücksspiel-Unternehmen „Isle of Capri Casinos“, das für 290 Millionen US-Dollar eine neuen Multifunktionarena bauen wollte, in der dann auch die Penguins spielen sollten, sollte das Unternehmen eine Glücksspiel-Lizenz im Bundesstaat Pennsylvania erhalten. Die Entscheidung wurde am 20. Dezember 2006 gefällt, die Lizenz ging aber an „PITG Gaming Majestic Star“.

Am 15. Dezember 2006 trat zudem die Investorengruppe um Jim Balsillie vom Kauf der Penguins zurück. Es gab keine offizielle Begründung, doch einige Quellen meinten, dass die NHL in den abschließenden Verhandlungen mit Balsillie eine Liste mit Punkten vorgelegt haben soll, die ihn unter anderem dazu verpflichten sollte, das Team unter allen Umständen in Pittsburgh zu behalten. Damit war er nicht einverstanden und entschied sich das Franchise vorerst doch nicht zu übernehmen. Er galt aber immer noch als möglicher Käufer.

Nach Balsillies Rückzug kamen im Dezember weitere Namen als Käufer auf. So wäre Frank D'Angelo, Vorsitzender der kanadischen Steelback Brauerei, zusammen mit Milliardär Bernard Sherman bereit gewesen das Team zu kaufen und sie hätten sogar eine neue Arena gebaut. D'Angelo hatte sich erst einige Monate zuvor darum bemüht ein Franchise in der CFL, der kanadischen American Football-Liga, zu eröffnen, hatte aber nicht den Zuschlag erhalten. Kurz darauf bestätigte D'Angelo, dass er ein Gebot für die Penguins abgeben werde und unterstrich, dass er die Penguins unbedingt in Pittsburgh behalten möchte.

Ein weiterer Kandidat für den Kauf war Mark Cuban, der Besitzer der Dallas Mavericks aus der Basketballliga NBA.

Nach einer turbulenten Woche in der erst der Verkauf an Balsillie platzte und nur fünf Tage später Isle of Capri Casinos nicht die Glücksspiellizenz erhalten hatte, erklärte Mario Lemieux, dass das Team aktuell nicht mehr zum Verkauf stehe und man die Zukunft des Teams nun selbst in die Hand nehmen möchte. Lemieux führte mit einigen Städten außerhalb von Pennsylvania Gespräche, ob sie an einem NHL-Franchise interessiert wären. Kansas City zeigte großes Interesse, auch weil man den neuen Sprint Center hat, der allerdings kein Team der großen Profiligen beheimatete. Parallel begann die Besitzergruppe um Lemieux mit den Politikern und Verantwortlichen in Pittsburgh einen Plan zu erarbeiten, dass das Franchise doch in Pittsburgh erhalten bleiben kann.

Nachdem es Ende Februar 2007 hieß, dass die Verhandlungen über einen neuen Mietvertrag für die Mellon Arena, sowie eine Einigung über den Bau einer neuen Arena in greifbarer Nähe seien, kam am 5. März die große Enttäuschung, als bekannt wurde, dass die Verhandlungen abgebrochen wurden. Somit wird eine Umsiedlung der Penguins immer wahrscheinlicher. Kansas City war dabei der große Favorit. Doch am 13. März wurde bekannt, dass doch noch eine Lösung gefunden wurde, die es dem Franchise erlaubt für weitere 30 Jahre in Pittsburgh zu bleiben und den Bau einer neuen Arena beinhaltet.

Neue Erfolge

Trotz der Probleme abseits des Eis spielten die Pittsburgh Penguins ihre beste Saison seit langem. Die Neuprofis Jordan Staal und Evgeni Malkin fanden sich sofort in der Liga zurecht und Sidney Crosby konnte sich im Vergleich zu seiner Debütsaison nochmal deutlich steigern. Malkin setzte gleich zu Beginn der Saison 2006/07 ein Ausrufezeichen, als er in jedem seiner ersten sechs Spiele traf und somit einen Rekord einstellte, der 1917 aufgestellt und seitdem nicht mehr erreicht wurde. Crosby feierte im Dezember eine Sternstunde. Bei einem 8-4 Sieg über die Philadelphia Flyers erzielte er ein Tor und bereitete fünf vor, wodurch er die Führung in der Scorerwertung übernahm. Am 10. Februar 2007 rückte der dritte Jungstar der Penguins, Jordan Staal, ins Rampenlicht, als er als jüngster Spieler in der NHL-Geschichte einen Hattrick erzielte. Außerdem verpflichteten die Penguins im selben Monat Georges Laraque und Gary Roberts, um ihrem Spiel mehr Härte zu verleihen. Das Team schloss die Saison schließlich auf dem fünften Platz der Eastern Conference ab und erreichte mit 105 Punkten das zweitbeste Ergebnis der Franchise-Geschichte. Sidney Crosby sicherte sich als jüngster Spieler in der NHL-Geschichte die Art Ross Trophy als bester Scorer mit 120 Punkten. In den Playoffs trafen die Penguins in der ersten Runde auf die Ottawa Senators, denen sie jedoch in fünf Spielen unterlegen waren.

Nach der Saison wurde Crosby mit der Hart Memorial Trophy als wertvollster Spieler ausgezeichnet und wurde jüngster Gewinner des Lester B. Pearson Award als bester Spieler der NHL-Saison. Zudem erhielt Evgeni Malkin die Calder Memorial Trophy als bester Neuprofi.

In der Saison 2007/08 haben die Penguins das erste mal seit 1998 wieder den Division Titel gewonnen. In der gleichen Saison konnten Sie erstmals seit 1991/92 wieder das Stanley Cup Finale erreichen.

Erfolge und Ehrungen

Sportliche Erfolge

Vereinsrekorde


Individuelle Auszeichnungen

Art Ross Trophy

Bill Masterton Memorial Trophy

Calder Memorial Trophy

Conn Smythe Trophy

Frank J. Selke Trophy

Hart Memorial Trophy

James Norris Trophy

Lady Byng Memorial Trophy

Lester B. Pearson Award

Lester Patrick Trophy

NHL All-Rookie Team

NHL First Allstar-Team

NHL Second Allstar-Team


Trainer

Zeitraum Trainer
1967/68 - 1968/69 Red Sullivan
1969/70 - 1972/73 Red Kelly
1972/73 - 1973/74 Ken Schinkel
1973/74 - 1975/76 Marc Boileau
1975/76 - 1976/77 Ken Schinkel
1977/78 - 1979/80 Johnny Wilson
1980/81 - 1982/83 Eddie Johnston
1983/84 Lou Angotti
Zeitraum Trainer
1984/85 - 1986/87 Bob Berry
1987/88 Pierre Creamer
1988/89 - 1989/90 Gene Ubriaco
1989/90 Craig Patrick
1990/91 Bob Johnson
1991/92 - 1992/93 Scotty Bowman
1993/94 - 1996/97 Eddie Johnston
1996/97 Craig Patrick
Zeitraum Trainer
1997/98 - 1999/2000 Kevin Constantine
1999/2000 Herb Brooks
2000/01 - 2001/02 Ivan Hlinka
2001/02 - 2002/03 Rick Kehoe
2003/04 - 2005/06 Ed Olczyk
2005/06 - heute Michel Therrien

General Manager

Zeitraum General Manager
1967/68 - 1969/70 Jack Riley
1970/71 - 1971/72 Red Kelly
1971/72 - 1973/74 Jack Riley
1973/74 - 1974/75 Jack Button
Zeitraum General Manager
1975/76 - 1976/77 Wren Blair
1976/77 - 1982/83 Baz Bastien
1983/84 - 1987/88 Eddie Johnston
1988/89 - 1989/90 Tony Esposito
Zeitraum General Manager
1989/90 - 2005/06 Craig Patrick
2006/07 - heute Ray Shero

Spieler

Aktueller Kader der Saison 2007/08

Stand: 28. März 2008

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
29 Marc-André Fleury 28. November 1984 Sorel-Tracy, Québec, Kanada 2003 Cape Breton Screaming Eagles
30 Dany Sabourin 20. September 1980 Val d’Or, Québec, Kanada 2007 Vancouver Canucks
35 Ty Conklin 30. März 1976 Anchorage, Alaska, USA 2007 Buffalo Sabres
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
2 Hal Gill 6. April 1975 Concord, Massachusetts, USA 2008 Toronto Maple Leafs
3 Mark Eaton 6. Mai 1977 Wilmington, Delaware, USA 2006 Nashville Predators
4 Rob Scuderi 30. Dezember 1978 Syosset, New York, USA 2003 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
5 Darryl SydorA 13. Mai 1972 Edmonton, Alberta, Kanada 2007 Dallas Stars
19 Ryan Whitney 19. Februar 1983 Scituate, Massachusetts, USA 2005 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
44 Brooks Orpik 26. September 1980 Amherst, New York, USA 2002 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
55 Sergei GontscharA 13. April 1974 Tscheljabinsk, Russische SFSR 2005 HK Metallurg Magnitogorsk
58 Kristopher Letang 24. April 1987 Montreal, Québec, Kanada 2005 Val-d'Or Foreurs
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
9 Pascal Dupuis RW 7. April 1979 Laval, Québec, Kanada 2008 Atlanta Thrashers
11 Jordan Staal C 10. September 1988 Thunder Bay, Ontario, Kanada 2006 Peterborough Petes
17 Petr Sýkora RW 19. November 1976 Plzeň, Tschechoslowakei 2007 Edmonton Oilers
18 Marián Hossa RW 12. Januar 1979 Stará Ľubovňa, Tschechoslowakei 2008 Atlanta Thrashers
24 Kris Beech C 5. Februar 1981 Salmon Arm, British Columbia, Kanada 2008 Vancouver Canucks
25 Maxime Talbot C 11. Februar 1984 Lemoyne, Québec, Kanada 2005 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
27 Georges Laraque RW 7. Dezember 1976 Montreal, Québec, Kanada 2007 Phoenix Coyotes
28 Adam Hall RW 14. August 1980 Kalamazoo, Michigan, USA 2007 Minnesota Wild
37 Jarkko Ruutu LW 23. August 1975 Helsinki, Finnland 2006 Vancouver Canucks
38 Jeff Taffe LW 19. Februar 1981 Hastings, Minnesota, USA 2007 Phoenix Coyotes
48 Tyler Kennedy C 7. Dezember 1976 Sault Ste. Marie, Ontario, Kanada 2007 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
71 Jewgeni Malkin C 31. Juli 1986 Magnitogorsk, Russische SFSR 2006 HK Metallurg Magnitogorsk
87 Sidney CrosbyC C 7. August 1987 Cole Harbour, Nova Scotia, Kanada 2005 Rimouski Océanic

Mannschaftskapitäne

Jahr Name
1967 – 1968 Ab McDonald
1968 – 1973 kein Kapitän
1973 – 1977 Ron Schock
1977 – 1978 Jean Pronovost
1978 – 1981 Orest Kindrachuk
1981 – 1984 Randy Carlyle
1984 – 1986 Mike Bullard
1986 – 1987 Terry Ruskowski
1987 Dan Frawley
Jahr Name
1987 – 1994 Mario Lemieux
1995 Ron Francis
1995 – 1997 Mario Lemieux
1997 – 1998 Ron Francis
1998 – 2001 Jaromír Jágr
2001 – 2006 Mario Lemieux
2006 – 2007 kein Kapitän
seit 2007 Sidney Crosby

Erster Mannschaftskapitän der Pittsburgh Penguins wurde 1967 Ab McDonald, der schon über reichlich Erfahrung in der NHL verfügte. Doch nach nur einem Jahr verließ er Pittsburgh und der Posten des Mannschaftskapitän blieb fünf Jahre lang vakant. 1973 erhielt Ron Schock das "C", das er für vier Jahre trug. In den folgenden Jahren wechselte das "C" oft seinen Träger, am längsten trugen es noch Randy Carlyle und Orest Kindrachuk mit je drei Jahren. 1987 wurde der 22-jährige Superstar Mario Lemieux zum Mannschaftskapitän ernannt und entwickelte sich in diesem Amt als feste Größe. Während Lemieux auf Grund einer Krebserkrankung in der Saison 1994/95 pausierte, übernahm Ron Franchis das Amt. Francis wurde auch Lemieux's Nachfolger, als er 1997 sein Karriereende bekannt gab. Auf Ron Francis folgte eine dreijährige Amtszeit des tschechischen Starstürmer Jaromír Jágr, bis er 2001 die Penguins verließ. Mario Lemieux war zwischenzeitlich aus dem Ruhestand zurück aufs Eis gekehrt und übernahm das "C" noch einmal bis zum Jahr 2006, als er endgültig seine Karriere beendete. In der Saison 2006/07 spielten die Penguins ohne Kapitän. In der Saison 2007/08 wird Sidney Crosby, wie erwartet als zwölfter Spieler des Franchise das "C" tragen. Crosby ist somit der jüngste Mannschaftskapitän in der Geschichte der NHL.

Mitglieder der Hockey Hall of Fame

Die Jahreszahl zeigt an, wann die Person in die Hockey Hall of Fame aufgenommen wurde.

Gesperrte Nummern

Diese Rückennummern hängen als Banner in der Mellon Arena und werden an keinen Spieler der Pittsburgh Penguins mehr vergeben. Die Rückennummer 99 ist generell in der NHL zu Ehren von Wayne Gretzky gesperrt worden.

Bekannte Spieler


Top 10 Draftpicks

Name Jahr Draft-Position
Greg Polis 1970 7th overall
Blaine Stoughton 1973 7th overall
Pierre Larouche 1974 8th overall
Blair Chapman 1976 2nd overall
Mike Bullard 1980 9th overall
Rich Sutter 1982 10th overall
Mario Lemieux
Doug Bodger
1984 1st overall
9th overall
Craig Simpson 1985 2nd overall
Zarley Zalapski 1986 4th overall
Die Spieler der frühen Draftjahre 1963 bis 1968
sind hier nicht aufgeführt.
Name Jahr Draft-Position
Chris Joseph 1987 5th overall
Darrin Shannon 1988 4th overall
Jaromír Jágr 1990 5th overall
Ryan Whitney 2002 5th overall
Marc-André Fleury 2003 1st overall
Ewgeni Malkin 2004 2nd overall
Sidney Crosby 2005 1st overall
Jordan Staal 2006 2nd overall

Die Pittsburgh Penguins hatten in ihrer Geschichte bisher 35 Draftpicks in der ersten Runde, davon gehörten 20 zu den ersten Zehn eines Jahrgangs. In den siebziger Jahren hatten die Penguins fünf Mal nicht die Möglichkeit einen Spieler in der ersten Runde auszuwählen, da sie die Erstrunden-Drafpicks in Transfergeschäften an andere Teams abgetreten hatten. Drei Mal konnten sie den ersten Spieler eines Drafts auswählen. 1984 war es Mario Lemieux, 2003 folgte Torhüter Marc-André Fleury und 2005 wählten sie Sidney Crosby an erster Stelle aus. Weitere Spieler, die die Penguins mit Erstrunden-Draftpicks ausgewählt hatten, sind Jaromír Jágr, Markus Näslund und Martin Straka, die sich alle in der NHL durchsetzen konnten und wichtige Stützen für ihre Teams wurden.

Franchise-Top-Punktesammler

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2006/07.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Mario Lemieux C 1984/95 – 1996/97
2000/01 – 2005/06
915 690 1.033 1.723 1,88
Jaromír Jágr RW 1990/91 – 2000/01 806 439 640 1.079 1,34
Rick Kehoe F 1974/75 – 1984/85 722 312 324 636 0,88
Ron Francis C 1990/91 – 1997/98 533 164 449 613 1,15
Jean Pronovost RW 1968/69 – 1977/78 753 316 287 603 0,80
Kevin Stevens LW 1988/89 – 1994/95
2000/01 – 2001/02
522 260 295 555 1,06
Syl Apps junior C 1970/71 – 1977/78 495 151 349 500 1,01
Martin Straka C 1992/93 – 1994/95
1997/98 – 2003/04
560 165 277 442 0,79
Paul Coffey D 1987/88 – 1991/92 331 108 332 440 1,33
Ron Schock C 1969/70 – 1976/77 619 124 280 404 0,65

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Mario Lemieux C 107 76 96 172 1,61
Jaromír Jágr RW 140 65 82 147 1,05
Kevin Stevens LW 103 46 60 106 1,03
Ron Francis C 97 32 68 100 1,03
Larry Murphy D 74 15 57 72 0,97
Martin Straka C 65 19 27 46 0,71
Mark Recchi RW 29 10 28 38 1,31
Rick Tocchet RW 32 15 22 37 1,16
Joe Mullen RW 62 16 15 31 0,50
Alexei Kowaljow RW 39 11 17 28 0,72