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Erzbistum Freiburg

Karte
Basisdaten
Staat Deutschland
Kirchenprovinz Freiburg
Diözesanbischof Robert Zollitsch
Weihbischof Paul Wehrle
Rainer Klug
Bernd Uhl
Emeritierter Weihbischof Wolfgang Kirchgässner
Generalvikar Fridolin Keck
Fläche 16.229 km²
Vikariate 7 (2003)
Dekanate 26 (2003)
Pfarreien 1.083 (2003)
Einwohner 4.600.000 (2003)
Katholiken 2.060.000 (Ende 2006)
Anteil 44,8 %
Diözesanpriester 1.066 (2003)
Ordenspriester 211 (2003)
Ständige Diakone 185 (2003)
Katholiken je Priester 1.613
Ordensbrüder 308 (2003)
Ordensschwestern 2.281 (2003)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Kathedrale Freiburger Münster
Anschrift Schoferstraße 2
79098 Freiburg im Breisgau
Webpräsenz www.erzbistum-freiburg.de
Suffraganbistümer Mainz
Rottenburg-Stuttgart
Kirchenprovinz

Das Erzbistum Freiburg im Breisgau (lat.: Archidioecesis Friburgensis) ist eine Diözese in Baden-Württemberg und umfasst die früheren Länder Baden und Hohenzollern. Das Erzbistum Freiburg wird von einem Erzbischof geleitet, welcher zugleich Metropolit der Oberrheinischen Kirchenprovinz mit den beiden Suffraganbistümern Mainz und Rottenburg-Stuttgart ist. Erzbischof ist der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Das Erzbistum Freiburg ist das zweitgrößte Bistum Deutschlands und zählt aufgrund des Vorsitzes in der deutschen Bischofskonferenz durch Robert Zollitzsch als bedeutendstes der Bundesrepublik.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Erzbistum Freiburg wurde 1821 aus dem Bistum Konstanz und Teilen der Bistümer Mainz, Straßburg, Worms und Würzburg gegründet (Zirkumskriptionsbulle Provida sollersque). Erster Bischof wurde 1827 der Freiburger Münsterpfarrer Bernhard Boll.

Ein Kirchensterben ist im heutigen Erzbistum Freiburg nicht zu beobachten. Gleiches gilt für das Fusionieren von Pfarreien. Für die Erzdiözese Freiburg gilt das Konzept der Seelsorgeeinheiten.

Am 1. November 2005 setzte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch erstmals in der Geschichte der Erzdiözese „Pastorale Leitlinien“ in Kraft. Sie stehen unter dem Titel: Den Aufbruch gestalten.[1]

Am 1. Oktober 2006 wurde die Freiburger St.-Elisabeth-Kirche profaniert.

Patrone


Bistumsgliederung

Das Erzbistum Freiburg gliedert sich in sieben Regionen, diese wiederum gliedern sich seit der Dekanatsreform ab 1. Januar 2008 in 26 Dekanate[2].

Die nördlichste Pfarrgemeinde ist die Pfarrei St. Laurentius Freudenberg.

Durch die Neuordnung der Dekanate reduzierte sich deren Zahl von 39 auf 26. Die Regionen blieben unverändert.

Das Erzbistum Freiburg ist weitgehend deckungsgleich mit dem früheren Großherzogtum Baden sowie dem früheren preußischen Regierungsbezirk Hohenzollern.

Kirchliche Einrichtungen

Schulen

Die Erzdiözese Freiburg führt unter dem Dach der Schulstiftung 17 Gymnasien, sechs Realschulen, eine Grundschule, eine Fachschule für Altenpflege, ein Berufskolleg und zwei Internate zusammen.

Priesterseminar

In Freiburg unterhält die Erzdiözese ein Priesterseminar, das Collegium Borromaeum (CB), in dem die Priesteramtskandidaten während ihrer gesamten Ausbildung wohnen. Das CB liegt in unmittelbarer Nähe zum Freiburger Münster und zum Erzbischöflichen Ordinariat. Die an das Studium anschließende pastorale Ausbildung erfolgte bisher im Priesterseminar in St. Peter. Durch die 2006 erfolge Zusammenlegung mit St. Peter ist das Collegium Borromaeum jetzt ein Vollseminar.


Siehe auch

Literatur


Quellen

  1. Erzdiözese Freiburg (Hrsg.): Den Aufbruch gestalten. (Stand: 16. Oktober 2006).
  2. Webseite der Erzdiözese Freiburg zur Dekanatsreform
 Commons: Erzbistum Freiburg – Bilder, Videos und Audiodateien