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Heizelement

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Ein Heizelement ist, ein technisches Bauteil, mit der einem Stoff (wie z. B. einem Gas oder einer Flüssigkeit) Wärmeenergie zugeführt werden kann.

Elektrische Heizelemente sind die verbreitetste Form, sie wandeln elektrischen Strom in Wärme um. Sie beinhalten zumeist eine stromdurchflossene Heizwendel, die gegenüber dem zu erwärmenden Stoff elektrisch isoliert ist.

Eine Sonderbauweise sind die "selbstregelnden Heizelemente" aus Kaltleitern, die nur bei konstanter Betriebsspannung (z. B. 230 V) wie vorgesehen arbeiten. Mit steigender Temperatur wird auch der Widerstand größer und die Heizleistung P = U²/R sinkt. Dadurch stabilisiert sich die Temperatur.

Elektrische Heizelemente sind heute in sehr vielen Haushaltsgeräten anzutreffen - in Durchlauferhitzern, Waschmaschinen, Toastern, Haartrocknern, Bügeleisen, Kaffeemaschinen usw. Diese Form der Wärmezufuhr trägt (in Deutschland) zum größten Teil zum Strombedarf bei. Dies ist sehr kritisch zu betrachten, da die Erzeugung elektrischer Energie verhältnismäßig aufwändig ist. Einen Verbrennungsvorgang direkt als Wärmezufuhr zu nutzen dagegen wesentlich günstiger, erfordert aber meist einen höheren technischen Aufwand, als nur einen Stecker in die Steckdose zu stecken.

Im Unterschied von elektrisch betriebenen Heizelementen gibt es auch solche, die mit anderen Wärmeträgern betrieben werden, z. B. heißem Öl, Heißwasser, Dampf, ect. Die Erwärmung dieser Wärmeträger erfolgt in einer separaten Einrichtung, z. B. einem Heizkessel. Den Transport zum Heizelement übernehmen Rohre bzw. Schläuche.

Bei der Beheizung großer Räume (Hallen, Zelte) kommen z. B. Deckenstrahlplatten zum Einsatz.

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