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Fleetwood Mac

Fleetwood Mac

Nicks und Buckingham
Gründung 1966
Genre Blues, Rock
Website http://www.fleetwoodmac.com
Gründungsmitglieder
E-Bass Bob Brunning (1967, 68)
Gitarre Peter Green (bis 1970)
Gitarre Jeremy Spencer (bis 1971)
Schlagzeug Mick Fleetwood
Aktuelle Besetzung
Gesang Stevie Nicks (1974 - 1992, seit 1997)
Bass John McVie (seit 1968)
Gitarre, Gesang Lindsey Buckingham (1974–1987, seit 1997)
Schlagzeug Mick Fleetwood
Ehemalige Mitglieder
Gitarre Danny Kirwan (1969–1970)
Keyboard, Gesang Christine McVie (1970 - 1998)
Gitarre, Gesang Bob Welch (1971 -1974)
Gitarre Bob Weston (1972 - 1974)
Gitarre, Gesang Dave Walker (1972–1973)
Gitarre, Gesang Billy Burnette (1987 - 1995)
Gitarre, Gesang Rick Vito (1987–1991, 2?)
Gitarre, Gesang Dave Mason (1993 - 1995/6?)
Gesang Bekka Bramlett (1992–1995)

Fleetwood Mac ist eine britisch-amerikanische Musikgruppe. Der Name leitet sich von den Gründungsmitgliedern Mick Fleetwood und John McVie ab.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

1967 gründeten der Gitarrist Peter Green, Schlagzeuger Mick Fleetwood und Bassist John McVie (ganz ursprünglich noch Bob Brunning) die Band Peter Green's Fleetwood Mac, nachdem die drei John Mayalls Bluesbreakers verlassen hatten. Das vierte Bandmitglied wurde Jeremy Spencer.

Fleetwood Mac war zu Beginn eine äußerst erfolgreiche Bluesband. Frühe Hits waren Oh, Well, das Instrumental Albatross und Black Magic Woman (das allerdings erst durch die Adaption von Santana zum Welthit wurde). 1969 verkaufte Fleetwood Mac mit Peter Green mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. Mit dem damals erst 18-Jährigen Danny Kirwan kam Gitarrist Nummer drei in die Band. Peter Green suchte Entlastung, da der Erfolg der Band allein auf seinen Schultern lastete und Jeremy Spencer ihn kompositorisch nicht unterstützen konnte. Der Überdruss an den Funktionsweisen des modernen Musik-Business und der Medien brachten Peter Green dazu, sein Tun und seine beachtlichen Einnahmen in Frage zu stellen. Hinzu kam exzessiver Gebrauch von LSD, was nachhaltige Effekte auf seine Psyche hatte - bis zur diagnostizierten Schizophrenie. Seinen Vorschlag, die Tantiemen karitativ einzusetzen, lehnten die anderen Bandmitglieder ab. Peter Green verließ die Band.

Nach dem Weggang von Peter Green 1970 änderte sich der Musikstil der Band allmählich vom Blues hin zur Mainstream-Rock- und Popmusik.

Die Band durchlebte etliche Personalwechsel. Bekannte Mitglieder waren die frühere Chicken Shack Sängerin Christine McVie, geb. Perfect, die John McVie noch zu Macs Blues-Zeiten in England geheiratet hatte, sowie die Gitarristen Bob Welch und Rick Vito.

1974 verließ Bob Welch die Band, und als neuer Gitarrist wurde Lindsey Buckingham angeheuert. Er brachte seine Freundin Stevie Nicks als Sängerin und Komponistin mit. Das Paar hatte zuvor unter dem Namen Buckingham Nicks bereits ein gemeinsames Album veröffentlicht.

1975 erschien das Album Fleetwood Mac, das sich sehr gut verkaufte. 1977 folgte Rumours, das mit allein in den USA mehr als 19 Millionen verkauften Kopien eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte ist. Rumours gilt unter Fans als das "Krisen-Album" der Band, da es während der Entstehung unter anderem zum Bruch zwischen John McVie und seiner Frau Christine McVie auf der einen Seite kam, und Stevie Nicks ihrem damaligen Freund Lindsey Buckingham den Laufpass gab - Gerüchten zufolge zugunsten von Mick Fleetwood, wie dieser in verschiedenen Interviews bestätigt hat (unter anderem auf der DVD The Mick Fleetwood Story). 1979 erschien als lang ersehnter Nachfolger das im Heimstudio aufgenommene Album "Tusk", auf dem die Band mit reduzierten Arrangements countrylastige Balladen und deftige Rock`Roll-Songs veröffentlichte. "Tusk" ist bis heute bei Kritikern sehr geschätzt. Die amerikanische Indierock-Band "Camper van Beethoven" coverte sogar das ganze Album. Beim Publikum fiel "Tusk" eher durch.

Später begannen Buckingham, Nicks und Christine McVie Solo-Karrieren. 1987 verließ Buckingham die Band während der Tour zum Album Tango in the night. Billy Burnette und Rick Vito kamen als Gitarristen dazu.

In den 1990ern gab es einige Wiedervereinigungen der Besetzung Buckingham/Nicks/McVie(s)/Fleetwood, die z.B. den Song Don't Stop einspielte, der von Bill Clinton zur Hymne seines Wahlkampfes gemacht wurde. Die letzte fand im Jahr 1997 statt; es handelte sich um ein Reunion-Konzert in Burbank, Kalifornien, welches von der Warner Music Group als Muttergesellschaft des aktuellen Labels der Band organisiert wurde. Dies ist das bisher (Stand April 2007) letzte offizielle Konzert der Band zusammen mit Christine McVie.

2002 fanden sich John McVie, Fleetwood, Buckingham und Nicks wieder gemeinsam im Studio ein und nahmen das im April 2003 erschienene Album Say you will auf. Es folgte eine Tournee durch Europa und die USA. Der Song Peacekeeper, die erste Single-Auskopplung, erschien dabei in zwei verschiedenen Versionen: Auf dem Album, bei Konzerten und auf den europäischen Singles lautet eine Textzeile ... take no prisoners, only kill, während dies auf der US-Single in ... take no prisoners, break their will geändert wurde.

Diskografie

Alben

Jahr Album UK D USA
1968 Peter Green's Fleetwood Mac 4 - 198
1968 Mr. Wonderful 10 - -
1969 English Rose - - 184
1969 The Pious Bird Of Good Omen 18 - -
1969 Then Play On 6 - 109
1970 Kiln House 39 - 69
1971 Future Games - - 91
1972 Bare Trees - - 70
1973 Mystery To Me - - 67
1973 Penguin - - 49
1974 Heroes Are Hard To Find - - 34
1975 Fleetwood Mac 23 - 1
1977 Rumours 1 6 1
1979 Tusk 1 3 4
1980 Live 31 51 -
1982 Mirage 5 12 1
1987 Tango In The Night 1 2 7
1988 Greatest Hits 3 9 14
1990 Behind The Mask 1 4 18
1992 25 Years - The Chain - 86 -
1995 Time 47 92 -
1997 The Dance 15 20 1
2002 The Very Best Of Fleetwood Mac 7 31 12
2003 Say You Will 6 10 3

Singles

Jahr Single UK D USA
1967 I Believe My Time Ain't Long - - -
1968 Black Magic Woman 37 - -
1968 Need Your Love So Bad 31 - -
1969 Albatross 1 19 -
1969 Man Of The World 2 23 -
1969 Rattlesnake Shake - - -
1969 Oh Well 2 5 55
1970 The Green Manalishi 10 16 -
1970 Jewel Eyed Judy - - -
1975 Over My Head - - 20
1976 Rhiannon 46 - 11
1976 Say You Love Me 40 - 11
1977 Go Your Own Way 38 11 10
1977 Dreams 24 33 1
1977 Don't Stop 32 41 3
1977 You Make Loving Fun 45 - 9
1978 Rhiannon - - n.v.
1979 Tusk 6 7 8
1979 Sara 37 44 7
1980 It's Not That Funny - -
1980 Think About Me 20 - -
1980 Sisters Of The Moon - - 86
1981 Fireflies - - 60
1981 Farmer's Daughter - - -
1982 Hold Me - 64 4
1982 Gypsy 46 - 12
1982 Love In Store - - 22
1982 Oh Diane 9 46 -
1982 Can't Go Back 83 - -
1987 Big Love 9 17 5
1987 Seven Wonders 56 47 19
1987 Little Lies 5 3 4
1988 Everywhere 4 - 14
1988 Family Man 54 29 90
1988 Isn't It Midnight 60 - -
1988 As Long As You Follow 66 - 43
1989 Hold Me 94 - n.v.
1990 Save Me 53 36 33
1990 Skies The Limit - - n.v.
1990 In The Back Of My Mind 58 - -
1992 Love Shines - 51 -
1992 Don't Stop n.v.
1992 Paper Doll n.v. n.v.
1995 I Do
1997 Temporary One (live) - 99 -
1997 Silver Springs (live) - - 41
1998 Landslide (live) - - 51
2003 Peacekeeper - - 80
2003 Say You Will (Single Remix) n.v. n.v. Promo-CD

Videografie

Literatur