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Barmen (Stadtbezirk)

Dieser Artikel beschreibt den Wuppertaler Stadtbezirk Barmen. Für den gleichnamigen Jülicher Stadtteil siehe Barmen (Jülich).

Barmen (5)
Stadtbezirk von Wuppertal

Koordinaten 51° 16′ 10″ N, 7° 11′ 30″ OKoordinaten: 51° 16′ 10″ N, 7° 11′ 30″ O
Höhe 148–350 m ü. NHN
Fläche 15,4 km²
Einwohner 59.410 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte 3848 Einwohner/km²
Ausländeranteil 15,6 %
Vorwahl 0202
Politik
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
CDU SPD Grüne FDP PDS Rep WfW
7 5 3 1 1 1 1
Verkehrsanbindung
Autobahn
Bundesstraße
Bundesbahn RB 47 RE 4 RE 13
S-Bahn S 8
Nahverkehrsmittel Schwebebahn
Quelle: Wuppertaler Statistik - Raumbezogene Daten

Barmen ist einer der zehn Wuppertaler Stadtbezirke. Er bildete früher zusammen mit großen Teilen der heutigen Bezirke Heckinghausen, Oberbarmen und Langerfeld-Beyenburg die Großstadt Barmen, die 1929 mit Elberfeld und einigen anderen Städten und Gemeinden zur Stadt vereinigt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Fläche des Stadtbezirks Barmen entspricht dem alten westlichen Ortskern Barmens, „Gemarke“ (heute das Quartier „Barmen-Mitte“ an der Ostgrenze des Stadtbezirks) und der westlichen Vorstadt, die als „Unterbarmen“ bezeichnet wird. Das Quartier auf dem Sedansberg ist weitgehend zu Beginn des 20. Jahrhunderts als nördliche Arbeiter-Vorstadt entstanden. Im Süden zieht sich das Gebiet bis auf den Lichtscheid, der mit 350 m die höchste Erhebung Wuppertals ist und vor 1929 zu Ronsdorf gehörte.

Gliederung in Quartiere

Sehenswürdigkeiten

Im Stadtbezirk Barmen liegen die wesentlichen repräsentativen Bauten der alten Stadt, so das Wuppertaler Rathaus, der Barmer Bahnhof, die „Ruhmeshalle“ (heute „Haus der Jugend“) und das Opernhaus der Wuppertaler Bühnen.

Ausgehend von der Gemeinde der Gemarker Kirche wurde mit der ersten Barmer Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 die Barmer Theologische Erklärung als das theologische Fundament der Bekennenden Kirche verabschiedet, um sich damit gegen die Einflussnahme der Nationalsozialisten auf die Kirche zu stellen. Auf demselben Gelände befindet sich heute die Bergische Synagoge, der Neubau der jüdischen Gemeinde Wuppertals.

Literatur