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Kentucky Derby

Das Kentucky Derby ist ein klassisches Galopprennen für dreijährige Vollblüter, das seit 1875 in Louisville, Kentucky, ausgetragen wird.

Zu dem Rennen, das traditionsgemäß am ersten Samstag im Mai stattfindet, reisen alljährlich ca. 150.000 Besucher an. Die 104. Austragung im Jahr 1978 wurde von dem Dokumentarfilmer Roland Klick begleitet und als Derby Fever auf Zelluloid gebannt und mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Die Popularität des Rennens hat mittlerweile dazu geführt, dass Eintrittskarten mindestens ein Jahr im Voraus bestellt werden müssen. Das Kentucky Derby bildet den Auftakt zu den Triple Crown der USA und stellt damit eines der wichtigsten Vollblutrennen der USA dar.

Besonderes

Im Rahmen ihres Staatsbesuches aus Anlass der Feierlichkeiten zum vierhundertsten Jahrestag der Besiedlung Nordamerikas in Jamestown, besuchte die britische Königin Elizabeth II. das 133. Kentucky Derby im Jahr 2007. Nach eigenen Angaben erfüllte sie sich damit einen Jugendtraum. Begleitet wurde sie von ihrem Ehemann Prinz Philip. Sie verfolgte hierbei wohl eines der aufsehenerregendsten Rennen in der Geschichte des Kentucky Derbys. Jockey Calvin Borel und sein Pferd Street Sense starteten vom neunzehnten und somit vorletzten Platz und schafften es dennoch als Erste mit sicherem Vorsprung durchs Ziel zu gehen.