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Eilsumer Kirche

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Die evangelisch-reformierte Eilsumer Kirche liegt im ostfriesischen Ort Eilsum, in der Krummhörn.

Geschichte

Die Kirche wurde zwischen den Jahren 1240 und 1250 erbaut, sie hat den einzigen Chorturm Ostfrieslands. Als Baumaterial wurden großförmige Ziegelsteine verbaut, der Gürtel besteht aus Sandstein. Die Apsis wurde durch Trennwand vom Kirchenschiff getrennt. Der Turm steht vor dem Ostgiebel der Kirche. Das Gewölbe ist mit Deckenmalereien aus dem 13. Jahrhundert verziert, die im Jahr 1964 entdeckt und in den Jahren 1969 und 1970 freigelegt wurden. Eine weitere Besonderheit der Kirche ist das 500 Jahre alte, kupferne Taufbecken. Der Kessel des Taufbeckens ruht auf insgesamt vier Evangelisten, es wurde im Jahre 1472 von Barthold Klinghe dem Älteren gegossen. Neben dem Taufbecken befindet sich die sechseckige Kanzel. Bis ins Jahr 1914 hingen im Glockenturm der Kirche drei Glocken, von ihnen wurde eine Glocke im Ersten Weltkrieg und die zweite im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt.

7Koordinaten: 53° 28′ 21″ N, 7° 8′ 24″ O