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Diskussion:Estrich

Der Link auf fussbodenatlas.de ist pure Werbung für ein Fachbuch. Hier findet sich KEINE weitergehende Information. Falls sich die unterschiedlichen Autoren nicht auf einen unkommerziellen Link einigen können (bereits mehrfach hin- und zurück geändert), besser ganz weglassen.

Ich schlage stattdessen http://www.baustoffchemie.de/db/ vor.

Inhaltsverzeichnis

Werbung

Bin der selben Meinung. Ich werde die Werbung entfernen. Wenn sie wieder auftauchen sollte will ich das wieder tun und so weiter. Bis dann Erol

Werbung

Da fehlen noch einige Fußbodenaufbauten:

z.B. Gußasphalt, Leicht-Estriche... Vielleicht hat jemand Rserven, da was zu schreiben.. Gruß Rainer Huth

Genauso wie Schnellestriche oder Fließestriche.

Estrichverformungen Wikiuntauglich erklärt, deshalb hier

Nachdem ich x-mal angegriffen wurde, mal zu humorvoll, mal zu unluustig, deshalb kein WikiArtikel


Das Leben des Estrichs

Der „Lebensweg“ eines Zementestrichs auf Trennlage oder Dämmung ist wesentlich ausgeprägter als bei einem Calciumsulfatestrich. Ein Verbundestrich zeigt dieses Phänomen nur in sehr schwacher Form.


Geburt : Der Estrich wird eingebaut und ist innerhalb der Toleranzen völlig planeben und noch naß.

Babyphase Nach der Hydratation setzt die Trocknung ein. Innerhalb dieser Zeit (i. d. R. 4 Wochen) kommt es zu einem bekannten Schüsselungseffekt. Die Ränder des Estrichs biegen sich nach oben, wie die bekannte Käsescheibe nach 12 Stunden „Lufttrocknung“. Ursache dafür ist die oberflächliche Trocknung und die damit verbunden Schrumpfungsvorgänge. Unten kann die Feuchtigkeit durch die Trennlage / Dämmung nicht entweichen. Die Hydratation und die Bildung von Zementkristallen ist unterschiedlich, je nach Feuchtegehalt. Die Platte wird krumm wie eine Käsescheibe. Darauf wird dann der Belag mit Mörtel befestigt. Manchmal wird der Estrich auch in den Ecken nachgeschliffen oder teilweise in der Mitte gespachtelt, damit er wieder die notwendige Ebenheit errreicht. Die Randfugen werden mit elastischen Fugmaterialien verschlossen.

Pubertätsprobleme Nach ein bis zwei Jahren ist der Estrich völlig ausgetrocknet. Die Senkung durch die Komprimierung der Dämmung um 1 – 3 mm ist durchaus zulässig. Gleichzeitig hat sich der Estrich „gestreckt“ und legt die Ecken wieder runter. Dadurch werden die Silikonfugen abgerissen und der Kunde meint ein „Mangel“ ist da. Der Handwerker hat dann Mühe zu erklären, daß diese Abrisse von bis zu 5mm „Wartungsfugen“ sind (siehe auch ZDB Merkblatt „Bewegungsfugen in Bekleidungen aus Fliesen und Platten, 09 / 1995)


Midlife Crisis Der Endzustand wird nach 3 – 4 Jahren erreicht. Schwindungsvorgänge sind die Ursache dafür, daß sich der Estrich leicht zusammenzieht, diesmal allerdings von unten. Der Oberboden (Naturstein / Keramik) schrumpft allerdings nicht, wie die hydraulischen Baustoffe. Ist der Mörtel nicht als "Puffer" darauf eingestellt , kann es unliebsame Überaschungen geben. Die Bauteilverkürzung über den gesamten Zeitraum des Schwindens beträgt 0,1 bis 0,3 mm pro einen Meter Länge Die Folge ist, daß die Ecken sich absenken und die Mitte sich hochwölbt. Die Wartungsfugen klaffen dann recht deutlich und die Türe kann schleifen. Sollten Sie Ihren Tresor während der Renovierung in die Mitte des Raumes stellen, kann es leicht passieren, daß sich mit einem großen Knall die Spannungen entladen und der Oberboden sich vom Estrich löst oder der Boden zerbricht. Allerdings kann diese Spannungsentladung auch durch mangelhafte Trennung der Estrichplatte zu anderen Bauteilen (Wände, andere Bodenplatten) provoziert werden. Dann kann es durchaus zu spontanen kleinen Erdbeben in einzelnen Zimmern kommen. --Fahrenkrog 16:25, 6. Aug 2006 (CEST)

Bedeutung in der deutschsprachigen Schweiz

In der Schweiz meint man mit "Estrich" in erster Linie den "Dachboden". Dieser Verweis fehlt.

Fließestrich

ist keine Estrichart!!! Deshalb habe ich es rausgeworfen. Auch das er schneller belegreif ist, ist nur ein Gerücht. Er ist früher begehbar, aber die belegreife ist erst bei einer Feuchte von 0,2 % erreicht. Das geht ohne Heizung nie (außer in der Wüste)

mfg--Fahrenkrog 15:52, 13. Dez. 2007 (CET)

Schallschutz?

Bei den "Contras" des Trockenestrichs steht, dass der Schallschutz wegen der geringeren Masse geringer sei. Das leuchtet zwar ein, insbesondere bei Holzböden, die bei weniger Masse leichter schwingen, aber andererseits sind Trockenestriche durch die Fugen ja keine kompakte Fläche wie Gussestriche, so dass sich die Schallwellen in ihnen weniger gut ausbreiten können. Oder habe ich da irgendwo einen enkfehler gemacht? Asdrubal 21:39, 3. Jan. 2008 (CET)

Nein, ist korrekt wenn man helle Töne meint. Trockenestriche mit Teppich klingen eher dumpf, Ich ändere es im Artikel--Fahrenkrog 21:48, 3. Jan. 2008 (CET)