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Kreis Lemgo

Der Kreis Lemgo war ein von 1932 bis 1972 bestehender Kreis und als solcher zunächst Teil des Freistaates Lippe, ab 1947 des zu Nordrhein-Westfalen gehörenden Regierungsbezirks Detmold. Von 1939 bis 1969 trug er die Bezeichnung Landkreis Lemgo. Kreisstadt war das zunächst kreisfreie, 1934 dem Kreis angegliederte Lemgo.

Bis zur Gemeindereform gliederte sich der Kreis in 75 Gemeinden, von denen fünf das Stadtrecht besaßen, und vier unbewohnte Forstbezirke. Aufgrund des „Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Lemgo“ vom 5. November 1968 wurden die Gemeinden zum 1. Januar 1969 zu acht neuen Städten und Gemeinden zusammengeschlossen: Bad Salzuflen, Barntrup, Dörentrup, Extertal, Kalletal, Lemgo, Leopoldshöhe und Oerlinghausen.

Der Kreis ging zum 1. Januar 1973 im Zuge der nordrhein-westfälischen Kreisreform im Rahmen des Bielefeld-Gesetzes durch Vereinigung mit dem Kreis Detmold im heutigen Kreis Lippe auf. Detmold wurde Sitz der Kreisverwaltung.

Das Kfz-Kennzeichen war LE.

Lage des Kreises im Regierungsbezirk Detmold (1949–1968)