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Grampian Mountains

Dieser Artikel behandelt die Grampian Mountains in Schottland. Für das gleichnamige Gebirge im Südosten Australiens siehe Grampians National Park

Die Grampian Mountains (auch Grampians) sind eine der drei Hauptgebirgszüge Schottlands im Norden des Landes. Sie erstrecken sich von Südwesten nach Nordosten zwischen dem so genannten Highland Boundary fault und dem Glen More. Sie nehmen fast die Hälfte der Landfläche Schottlands ein. Der höchste Berg der britischen Inseln, der Ben Nevis (1343 m), sowie der zweithöchste Berg Ben Macdhui mit 1309 m in der Region Cairngorm, liegen in den Grampians. Das Gebiet ist, abgesehen von einigen Regionen wie Aviemore, ein Winter- und Schneesportzentrum, sehr dünn besiedelt.

Die Berge bestehen aus Granit, Gneis, Marmor, Schiefer und Quarzgestein. Zahlreiche Flüsse wie die Spey, Don, Dee, Esk oder die Tay, entspringen in dem Gebirge. Das Gebirge ist erdgeschichtlich älter als der Atlantik und findet seine geologische Fortsetzung in den Appalachen Nordamerikas.

Die beiden anderen Gebirgszüge neben den Grampians sind die Northwest Highlands und die Cheviot Hills.

Die schottischen Grampians sind Namensgeber für die Grampians im südost-australischen Bundesstaat Victoria.