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Maria (Atoll)

Das Atoll Maria (franz.: Ilôts Maria oder Îles Maria), auch als Hull Island oder Nororotu bekannt, ist eine Gruppe von vier Inseln, die zu den Austral-Inseln, genauer zur Gruppe der Tubuai-Inseln im südlichen Pazifischen Ozean gehört. Die Inseln sind die am weitesten westlich und nördlich gelegenen Inseln der Austral-Gruppe.

Maria ist ein geologisch weit fortgeschrittenes Atoll, dessen vulkanische Zentralinsel bereits vor langer Zeit versunken ist, sodass nur die vier dem Saumriff aufsitzenden Motus übrig geblieben sind. Die von einem ringförmigen Riff umgebene Lagune ist bereits weitgehend verlandet. Die vier Inseln, die größte misst lediglich 2 x 1 km, bestehen aus Korallensand und –trümmern und ragen nur wenig über die Meeresoberfläche hinaus. Sie sind unbewohnt und dicht mit tropischer Vegetation bewachsen.

Die Inseln sind benannt nach dem Walfänger Maria, dessen Kapitän George Washington Gardner sie 1824 entdeckte.

Koordinaten: 21° 48' S, 154° 41' W