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Engelbert I. (Berg)

Engelbert I. von Berg († Juli 1189 in Serbien) regierte die Grafschaft Berg von 1161 bis 1189. Er war der Sohn Adolfs II. von Berg.

Durch seine Treue zum deutschen Kaiser und den Kölner Erzbischöfen gelang es ihm, die Grafschaft zu stabilisieren und die Einnahmen zu vergrößern. Er vereinnahmte die Burg Bensberg, die Burg Neu-Windeck und den Burghof Elberfeld. Nachdem Adolf II. im Jahr 1160 Mönch in Altenberg geworden war, teilten seine beiden Söhne das Erbe, Everhard erhielt Altena und Engelbert bekam Berg. Engelbert vermehrte seine Besitzungen bedeutend, nahm am Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas teil und starb dabei Anfang Juli 1189 bei Korvin in Serbien als zweiter Berger auf dem Wege zum Heiligen Land. Mit seinen Söhnen Adolf III. von Berg und dem 1225 ermordeten Grafen Engelbert II. von Berg († 7. November 1225), der als Engelbert I. in Köln Erzbischof geworden war, erlosch der Mannesstamm.


Quelle


Personendaten
Engelbert I. von Berg
Regent der Grafschaft Berg
Juli 1189
Serbien